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So schön und so oft! Podolski ballerte den FC in die Bundesliga: Rückblick auf den endgültigen Durchbruch des Lukas Podolski mit dem 1. FC Köln

Rückblick auf den endgültigen Durchbruch des Lukas Podolski mit dem 1. FC Köln

Lukas Podolski umkurvte in Cottbus die gesamte Abwehr nebst Torwart Tomislav Piplica (l.) und traf. Foto: Bopp

2005
Ein Jahr in der Zweiten Liga war der endgültige Durchbruch für den damals 19-jährigen Lukas Podolski!

Nach dem Abstieg 2004 und seinem Debüt in der Bundesliga, spielte er mit dem FC auch eine Etage tiefer.

Lukas Sinkiewicz (l.) und Trainer Huub Stevens Foto: dpa
Lukas Sinkiewicz (l.) und Trainer Huub Stevens Foto: dpa
Und dort zeigte er allen seine Klasse. In 30 Spielen traf Poldi 24-mal für den FC, dadurch blieb er sogar weiterhin Nationalspieler. Viermal schoss der Fan-Liebling zudem das „Tor des Monats“. Ganz Köln war im Podolski-Fieber.

Mit einem Zuschauerschnitt von 38482 wurde ein Rekord für die 2. Bundesliga aufgestellt. Tausende empfingen die Spieler nach dem 2:1-Sieg am Geißbockheim.

Trainer der Aufstiegsmannschaft war Huub Stevens. Er wurde vom damaligen Neu- Präsidenten Wolfgang Overath installiert, nachdem er zuvor Marcel Koller entlassen hatte.

Der Aufstieg war gleichzeitig auch das Ende für Stevens in Köln. Er verließ den FC aus familiären Gründen.

Nach starkem Finale schaffte es die Star-Elf von Christoph Daum

Milivoje Novakovic hatte bei der Bierdusche im Stadion richtig Freude. Foto: dpa
Milivoje Novakovic hatte bei der Bierdusche im Stadion richtig Freude. Foto: dpa
2008

Der Kölner Aufstieg 2008 war ein sportlicher und finanzieller Kraftakt!

Trainer Christoph Daum hatte viele namhafte Spieler in seinen Reihen: Milivoje Novakovic, Patrick Helmes, Thomas Broich, Faryd Mondragon, Youssef Mohammad, Ümit Özat, Roda Antar, Maynor Suazo oder Nemanja Vucicevic.

Christoph Daum mit Co-Trainer Roland Koch Foto: dpa
Christoph Daum mit Co-Trainer Roland Koch Foto: dpa
Durch einen starken Endspurtmit Siegengegen Hoffenheim, Augsburg und Mainz reichte es am Ende als Drittplatzierter für die Rückkehr in die Bundesliga.

Helmes (17 Tore) und Novakovic (20 Tore) waren die Tor-Garanten. Doch Helmes verabschiedete sich nach dem Aufstieg ausgerechnet zu Rivale Bayer Leverkusen.

Und auch bei Daummussten die Fans zittern. Er liebäugelte, den FC zu verlassen. Es kam zu einem irren Zwölf-Stunden- Poker, den der EXPRESS mit einem berühmten Liveticker begleitete. Am Ende blieb er – und nutzte seine Ausstiegsklausel erst ein Jahr später.

Die Stöger-Ära begann mit der Zweitliga-Meisterschaft

Trainer Peter Stögerwurde vonseiner Mannschaft durchs Stadion getragen. Foto: dpa
Trainer Peter Stögerwurde vonseiner Mannschaft durchs Stadion getragen. 
Foto: dpa
2014

Ein Ösi leitete eine neue FC-Ära ein! Peter Stöger kam im Sommer 2013 nach Köln und schaffte gleich sein großes Ziel: Den Aufstieg. Und wie!

Der FC war am Ende souveräner Tabellenführer vor dem SC Paderborn und durfte die Schale für die Zweitliga-Meisterschaft in die Höhe recken.
Patrick Helmes nach dem Treffer gegen Bochum. Foto: dpa
Patrick Helmes nach dem Treffer gegen Bochum. Foto: dpa
Noch dazu stellte die Abwehr einen Rekord im Unterhaus auf. In 34 Spielen kassierte FC Keeper Timo Horn nur 20 Gegentore. Das Abwehr-Bollwerk um Miso Brecko, Dominic Maroh, Kevin Wimmer und Jonas Hector wackelte nur ganz, ganz selten.

Und vorne waren es Rückkehrer Patrick Helmes (12 Tore) und Anthony Ujah (11 Tore), die den FC nach oben ballerten. Helmes erzielte auch den entscheidenden Treffer gegen den VfL Bochum.

Nach dem Sieg strömten alle Zuschauer auf den Rasen, feierten die Spieler und Trainer Peter Stöger. Ein großer Stamm der Aufsteiger schaffte 2017 gar die Europapokal-Teilnahme.
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