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Immer mehr Hightech: Trainer Markus Anfang hat den Aufstieg des 1. FC Köln vor Augen

Sein neuer Arbeitsplatz: Markus Anfang im RheinEnergie- Stadion Foto: Bucco

Trainer Markus Anfang hat den Aufstieg des 1. FC Köln vor Augen Image 2
Von Alexander Haubrichs 
alexander.haubrichs@express.de

Köln – So gern und so akribisch Markus Anfang (44) auch mit seiner Mannschaft in den vergangenen fünf Wochen gearbeitet hat. Auch für den FC-Trainer kommt der Punkt, an dem es losgehen kann, losgehen soll: Jetzt!

„Irgendwann wird es einfach Zeit, dass die Spiele kommen“, sagt Anfang. „Meine Mannschaft hat die Vorbereitungszeit gut angenommen. Sie musste ja auch nicht in den Wald, sondern durfte Fußball spielen. Aber nun wird es endlich ernst. Das erste Spiel ist immer was besonderes, du hast da Wochen drauf hingearbeitet – und weißt dann doch nicht genau, was dich erwartet.“

Anfang, 44 Jahre alt und gebürtiger Kölner, hat intensiv sein neues Spielsystem einstudiert. Wenn es mal nicht lief, auch mal lauter.

So wie am Mittwoch plötzlich schimpfte: „Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Entweder wir laufen richtig an, oder gar nicht.“

Anfang: „Es gehört dazu, dass man mal den Finger in die Wunde legt. Ich war aber immer laut.“

Neuzugang Dominick Drexler (28), der seinen Coach schon lange aus Kiel kennt, sagt dazu: „Er ist halt sehr engagiert und im Training kann es auch mal lauter werden. Gerade beim Spiel gegen den Ball ist es in unserem System wichtig, dass alle richtig mitmachen.“

Nur dann kann Anfangs gefürchtetes Pressingwirken, der Gegner unter Druck zu Fehlern gezwungen werden. Ein Schlüssel des „Systems Anfang“, wo die Räume die klassischen Positionen abgelöst haben. „Ich denke, in den Spielen gegen Bremen und Mainz war zu erkennen, wie wir Fußball spielen wollen“, sagt Anfang. „Wir wollen dominant sein, weit weg vom Tor verteidigen und den Gegner vor Probleme stellen.“

Auftaktgegner Bochum stand natürlich speziell im Fokus der Vorbereitung. Anfang: „Wir haben die Spieler drauf vorbereitet, wie wir den Gegner bespielen können. Bochum ist ’ne Mannschaft, die im vorderen Bereich gut aufgestellt ist, viel Qualität hat. Das gilt es zu verteidigen. Wir müssen den Spielern Hilfsmittel an die Hand geben, dann zählt es für die Jungs auf dem Platz.“

Die müssen das System Anfang umsetzen. Das soll den FC zum Aufstieg führen!

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