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Wolkenbruch am Weihnachtsbaum: Adventssingen mit dem KVB-Orchester auf dem Severinskirchplatz in der Südstadt endete wegen starken Regens leider vorzeitig

Das KVB-Orchester trotzte dem Wetter und stimmte die Zuhörer auf die Weihnachtszeit ein

Bereits zum zwölften Mal fand am Nikolausabend das vorweihnachtliche Mitsingkonzert auf dem Severinskirchplatz statt, zu dem die Kölner Verkehrs-Betriebe und die IG Severinsviertel in jedem Jahr gemeinsam einladen. Die Veranstaltung hat inzwischen Tradition, und obwohl es den ganzen Tag über bereits trübe sowie ungemütlich war und auch mal richtig geschüttet hatte, kamen rund 200 Kölnerinnen und Kölner aller Altersklassen – Anwohner, Geschäftsleute und Besucher des Veedels –, um an dem rund 14 Meter hohen Weihnachtsbaum gemeinsam zu singen.
  
Adventssingen mit dem KVB-Orchester auf dem Severinskirchplatz in der Südstadt endete wegen starken Regens leider vorzeitig Image 1
Lustige Lieder. Das KVB-Orchester war in diesem Jahr mit knapp 30 Musikern vertreten und spielte so bekannte wie festliche Melodien. Zu Beginn der Veranstaltung verteilten Mitarbeiter der KVB Liederhefte, damit alle Veranstaltungsbesucher die Texte hatten und kräftig mitsingen konnten. Mit von der Partie waren erneut die Pänz des Kinderchors der Grundschule Zugweg mit ihrem Leiter Bruno Praß. Der ehemalige Direktor ist seit einigen Jahren im Ruhestand, betreut die Musikgruppe aber weiterhin. Von Praß auf der Gitarre begleitet, präsentierten die Kinder lustige kölsche Weihnachtslieder. Die IG Severinsviertel verkaufte Kinderpunsch und Glühwein. Geplant war, den Erlös dem Vringstreff e. V. zu spenden – einer Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Wohnung, unterschiedlicher Religion und Kultur in der Kölner Südstadt.

In Sicherheit gebracht. Leider kam diesmal nicht viel Geld zusammen, und das Mitsingkonzert dauerte nicht wirklich lang. Denn Petrus machte die Himmelsschleusen weit auf, und es regnete plötzlich so stark, dass kein Halten mehr war: Die Eltern sammelten die Kinder ein, bevor diese klitschnass wurden. Das Orchester brachte erst seine Instrumente und dann sich selbst in Sicherheit. Ruckzuck war der Platz leer, die Veranstaltung zu Ende – zurück blieben nur der Glühweinstand und die Stühle für das Orchester.

"Erlös geht an die Begegnungsstätte Vringstreff e. V."

Neuauflage geplant. „Schade!“, fanden die Organisatoren und ebenso die Besucher. Aber selbst wenn das Konzert diesmal weitgehend ins Wasser gefallen ist – im kommenden Jahr wird wieder gemeinsam gesungen im Severinsviertel. KVB und IGS wünschen allen Kölschen eine schöne restliche Adventszeit und frohe Weihnachten!
  

Im Handel erhältlich

Das Buch ist im Gaasterland Verlag erschienen und zum Preis von 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

Entdeckungstouren durch die Domstadt

Neues Buch „Wald in Köln – 15 Routen von Grün zu Grün umweltfreundlich mit der KVB“

Natur und Architektur erkunden Wanderer auf den Touren durch Köln
Natur und Architektur erkunden Wanderer auf den Touren durch Köln
Köln ist grün. Das ist an sich keine ganz neue Erkenntnis. Aber wie vielfältig dieses grüne Köln ist und wie leicht sich die vielen grünen Oasen in der Stadt erkunden und erwandern lassen, das beschreibt Franz Josef E. Becker in seinem neuen Buch „Wald in Köln – 15 Routen von Grün zu Grün umweltfreundlich mit der KVB“. Der Autor, seit elf Jahren Wanderführer im Kölner Eifelverein, lädt ein zu Entdeckungstouren kreuz und quer durch die Stadt. Etwa durch den Königsforst, Nüssenberger Busch und Chorbusch, durch den Wald am Weißer Bogen, den Inneren und den Äußeren Grüngürtel. Aber es geht ebenso von Esch nach Seeberg, von Sülz nach Bickendorf oder von Zollstock zum Volksgarten. Und alle Ziele sind mit einem Ticket der Preisstufe 1b der Kölner Verkehrs-Betriebe zu erreichen.
  
Echte Hingucker: Wasserbüffel in der Wahner Heide
Echte Hingucker: Wasserbüffel in der Wahner Heide
Schöne Fotos. Natürlich schnuppern die Wanderer dabei zugleich ein wenig städtisches Flair. „Stadt ist impulsives Leben und in Köln verbunden mit Inseln der Erholung im Grünen“, beschreibt Becker die hiesige Situation. „Man muss nur selber losgehen – und Staunen und Glücksgefühl und Kenntnis der Stadt stellen sich von selber ein.“ Der Autor liefert nicht nur genaue Tourenbeschreibungen, sondern zudem Informationen zu den Baumbeständen, zur Landschaftsgeschichte und einigem mehr. Schöne Fotos illustrieren die einzelnen Kapitel, die Becker zusätzlich mit Karten, Einkehrmöglichkeiten und den Hinweisen zur Anbindung an den ÖPNV ergänzt.
  

Kurztakt

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„Rotes Haus“
Wiederaufbau beginnt

Das „Rote Haus“ am Alter Markt wurde im Zuge des U-Bahn-Baus zurückgebaut. Der Wiederaufbau, der nun beginnt, hat keine Auswirkungen auf den Stadtbahnbetrieb. Durch die Umsetzung von Maßnahmen, die wegen des Brandschutzes vorgenommen werden mussten, konnte eine ansonsten erforderliche Sperrung der Haltestelle für die Dauer der Arbeiten vermieden werden. Ganz ohne Beeinträchtigungen kann der Wiederaufbau des „Roten Hauses“ aber leider nicht realisiert werden: Die Treppe des Ausgangs Nord muss ab dem 2. Januar bis Ende Februar 2020 gesperrt werden, um dort befindliche Einbauten zu entfernen.

Im Anschluss erfolgen notwendige Tätigkeiten an einem Entrauchungsschacht. Dafür muss der Aufgang Richtung Rathaustreppe vom 2. bis zum 27. März 2020 wieder geöffnet werden. Danach ist eine Nutzung des Ausgangs Nord bis Ende März 2021 nicht mehr möglich. Auch der Aufzug wird vom 2. Januar 2020 bis zum 31. März 2021 außer Betrieb genommen. Fahrgästen, die am Rathaus ein- oder aussteigen möchten, steht der südliche Ausgang auf dem Alter Markt zur Verfügung. Die KVB wird die Haltestelle entsprechend ausschildern und Informationstafeln anbringen. Das Unternehmen bittet die Fahrgäste für die unvermeidbaren Einschränkungen um Verständnis.
  
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