Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Abmelden
Anzeigen

Aufgrund einer maximalen Fördersumme von 22500 Euro lohnt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe besonders. Foto: djd/ Bundesverband Wärmepumpe/Vaillant

ANZEIGE

Alte Heizung raus, Wärmepumpe rein Eine Wärmepumpe im Altbau?

13.03.2020

Das funktioniert, denn klimafreundliche Heizsysteme sind heute effizient und in der Lage, die alten Gas- oder Ölheizungen zu ersetzen.

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe rechnet sich seit Januar 2020 besonders, denn er wird vom Staat mit einem Investitionszuschuss von bis zu 45 Prozent unterstützt. Die maximale Zuwendung kann somit 22 500 Euro brutto betragen. Förderungsfähig sind auch Hybridheizungen und Wärmepumpen, die nur die Bereitstellung der Raumheizung übernehmen – selbst wenn die Warmwasserbereitung nicht über erneuerbare Energien erfolgt. Alle Fragen, Infos sowie den Förderratgeber gibt es zum Download unter www.waermepumpe.de.
  

Steinhauer Holzhaus GmbH

Das Wichtigste: Anstatt einer starren maximalen Summe beträgt der Zuschuss für die Errichtung einer Wärmepumpe und den dazugehörigen notwendigen Umfeldmaßnahmen sowohl im Bestand als auch im Neubau 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Austauschprämie erhöht sich beim Ersatz einer Ölheizung auf 45 Prozent. Die maximale förderfähige Investitionssumme pro Wohngebäude beträgt 50000 Euro. Ein Beispiel: Wenn Interessierte für die Entsorgung einer alten Ölheizung plus Einbau einer Wärmepumpe mit Pufferspeicher, Trinkwasserspeicher, Fußbodenheizung sowie neuem Thermostaten insgesamt 35 000 Euro investieren, bekommen sie davon 45 Prozent erstattet - das wären indiesem Fall 12 250 Euro.  

Förderungsfähig sind alle elektrisch- und gasbetriebenen Wärmepumpen. Ausgeschlossen sind Luft/Luft-Wärmepumpen, selbstgebaute Anlagen, Prototypen sowie gebrauchte Modelle.

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Marktanreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden effiziente Heizungssysteme bereits seit Jahren gefördert. Die technischen Anforderungen an die Wärmepumpen in Wohngebäuden haben sich im Rahmen der aktuellen Anpassungen also nicht geändert. In Bestandsgebäuden werden Sole/Wasser-Wärmepumpen mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,8 und darüber gefördert.

Förderanträge müssen beim Amt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gestellt werden
  

Foto: djd/Bundesverband Wärmepumpe/ Marco2811-Fotolia
Foto: djd/Bundesverband Wärmepumpe/ Marco2811-Fotolia

Luft/Wasser-Wärmepumpenmüssen eine Effizienz von 3,5 erreichen. Bei Gas-Wärmepumpen muss die Jahresheizzahl (JHZ) 1,25, die JAZ im Neubau bei allen elektrischen Wärmepumpen mindestens 4,5 betragen.

Besonders Wichtig: Förderanträge müssen vor Vorhabensbeginn beim BAFA gestellt werden. Zudem dürfen die eingereichten Kosten die beantragte Summe nicht übersteigen. Der Staat fördert ausschließlich Investitionen, die mit der Heizungsmodernisierung zusammenhängen. Förderanträge, die bis zum 31. Dezember 2019 eingingen, werden zu den alten Förderbedingungen weiterbearbeitet.