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Fachkräfte dringend gesucht:

Durch die Digitalisierung sind die Anforderungen höher geworden. Foto: BlueSkyImages/stock.adobe.com

Die Autoindustrie braucht künftig mehr gut ausgebildete Mitarbeiter. Gerade durch die modernen Technologien entstehen viele neue Berufe und Spezialisierungen.

Die Investitionen der Autohäuser und Kfz-Werkstätten in die Aus- und Weiterbildung werden weiter steigen. Das ist ein Ergebnis aus der Studie „Kfz-Gewerbe 2025plus“, die der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gemeinsam mit der Unternehmensberatung BBE Automotive durchgeführt hat.

„Angesichtsdes immer komplexeren Produkts Automobil, der Zunahme digitaler Geschäftsprozesse und der Herausforderungen durch neue Mobilitätskonzepte wird die Zahl der benötigten Fachkräfte wachsen“, sagt Birgit Behrens, ZDK-Geschäftsführerin Berufsbildung, „und sie müssen künftig höher qualifiziert sein.“

Ob im Verkauf oder in der Werkstatt – die Berufe der Automobilbranche sind sehr vielfältig. Foto: luckybusiness/stock.adobe.com
Ob im Verkauf oder in der Werkstatt – die Berufe der Automobilbranche sind sehr vielfältig. 
Foto: luckybusiness/stock.adobe.com
Gute Chancen bieten beispielsweise duale Ausbildungssysteme. Für Berufseinsteiger und Menschen, die sich beruflich weiterentwickeln möchten, eröffnen sich in der Kfz-Branche viele weitere Möglichkeiten. Der Einstieg erfolgt über das duale Ausbildungssystem, das den praktischen Teil einer Lehre mit der Berufsschule verbindet und so Theorie und Praxis vermittelt.

Ob Kfz-Mechatroniker für Pkw, Motorrad oder schwere Nutzfahrzeuge, über den Lackierer bis zum Automobilkaufmann, die Auswahl ist groß. Auf Basis einer soliden Ausbildung eröffnen sich je nach Talent und Neigung verschiedenste Weiterbildungsmöglichkeiten. Umfangreiche Orientierungshilfen und Praxisinfos für junge Menschen, die sich für Berufe in der Autoindustrie interessieren, bieten diverse Webseiten. Dort gibt es viele Hilfen zur Ausbildungsplatzsuche sowie nützliche Infos zur Berufswahl und Bewerbung.

Nach erfolgreicher Ausbildung bietet das Gewerbe viele Möglichkeiten zur Höherqualifizierung und Weiterbildung. Kaufleute können sich etwa als Automobilverkäufer, Automobil-Serviceberater oder Teile- und Zubehörverkäufer spezialisieren. Für Mechatroniker eröffnen sich als Kfz-Servicetechniker mehr Beratungs- und Kundenkontakte. Ihnen steht auch der Weg zum Meistertitel offen, der selbst ausbilden darf oder einen eigenen Betrieb eröffnen kann. Auch ein Studium nach der Ausbildung ist möglich. Wer einen Studienabschluss zum Betriebswirt des Gewerbes erreicht, ist unter anderem für Führungsaufgaben qualifiziert – und bringt gute Voraussetzungen für die Eröffnung eines eigenen Unternehmens mit. (djd-Material)

  

Kfz-Gewerbe meldet steigende Azubi-Zahlen

Die Ausbildungszahlen im Auto-Gewerbe steigen: Laut ZDK-Geschäftsführerin Birgit Behrens setzt sich damit der Trend der letzten vier Jahre fort. „Die Entwicklung bestätigt die hohe Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Ausbildung im Kfz-Gewerbe“, so Behrens. Mit den steigenden Ausbildungszahlen hat die Autobranche die Nase vorn.

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