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Wenn die Batterie schlapp macht:

Foto: perfectmatch - stock.adobe.com

Im Winter kommen ältere Stromspender im Auto oft an ihre Grenzen. Geht nichts mehr, ist guter Rat teuer – daher sollten Starthilfekabel zur Standardausstattung jedes Kofferraums gehören. Doch wie werden sie richtig eingesetzt?

Bei eisiger Kälte quittieren Autobatterien im Winter schnell ihren Dienst. Damit der Frost nicht für Frust sorgt, sollte besonders auf einen funktionsfähigen und voll geladenen Stromspeicher geachtet werden. Nicht nur der aktuelle Ladezustand ist für die Leistungsfähigkeit der Bordbatterie entscheidend, ebenso wichtig ist ihre Speicherkapazität. Mit zunehmender Kälte verliert sie an Kraft – so stehen bei minus zehn Grad Celsius nur 65 Prozent der eigentlichen Leistung zur Verfügung, bei frostigen minus 20 Grad sind es gar nur noch 50 Prozent.

Generell ist im Winter darauf zu achten, die Energiespender zu schonen. Vor jedem Start unnötige Verbraucher wie Beleuchtung, Radio, Gebläse oder Sitzheizung abzuschalten, schont die Batterie. Erfolglose Startvorgänge sollten spätestens nach zehn Sekunden abgebrochen und erst nach etwa einer halben Minute fortgeführt werden. Wenn nichts mehr geht, muss Starthilfe her. Allerdings gelten dabei einige Vorsichtsmaßnahmen: Beide Batterien müssen die gleiche Spannung haben, entladene Batterien dürfen nicht vom Bordnetz getrennt werden. Die Karosserien der Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren. Der Motor des Stromspenders sollte laufen. Vorsicht ist dabei an sich drehenden Teilen im Motorraum geboten. Und: Eine entladene Batterie kann einfrieren. Sie darf dann nicht fremd gestartet werden, da ansonsten Explosionsgefahr besteht.

Zunächst muss das rote Kabel an den Pluspol der entladenen Batterie gesteckt werden, das andere Ende des roten Kabels anschließend an den Pluspol der Spenderbatterie. Die schwarze Kabelzange kommt zuerst an den Minuspol des Spenders. Beim Empfänger wird die Klemme nicht am Minuspol, sondern an einen Masseträger angeschlossen, sprich irgendeinem unlackierten Metallteil im Motorblock. Nach der Starthilfe müssen die Kabel in umgekehrter Reihenfolge abgeklemmt werden. (Mit Material von ampnet/deg)

  

Vorsicht bei Start-Stopp-Automatik

Moderne Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik benötigen spezielle Batterie-Modelle, die eine höhere Zyklenfestigkeit und längere Lebensdauer bieten. Eine normale Starterbatterie geht bei Start-Stopp-Automatik-Autos schnell in die Knie. Beim Kauf einer neuen Batterie muss daher auf die Angaben zu Spannung, Kapazität und Kaltstrom geachtet werden. Der Typ sollte vom Autohersteller für das Fahrzeug freigegeben sein. Fachwerkstätten helfen gerne weiter.

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