Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Abmelden

Specials

Sechs-Millionen-Projekt der RheinStars kommt nicht nur den Profis zugute Image 1
Anzeigen
ANZEIGE

Dank Basketballzentrum: Mehr Hallenzeiten für alle: Sechs-Millionen-Projekt der RheinStars kommt nicht nur den Profis zugute

So soll die neue Trainingsstätte nach dem Umbau aussehen. Bild: RheinStars Köln

Eigentlich ging es mit den RheinStars Köln zuletzt stetig bergab. Aus einem guten Zweitligateam mit Aufstiegsambitionen ist innerhalb von zwei Jahren ein Viertligist geworden. Doch jetzt gibt es neue Hoffnungen für alle Basketball-Fans in Köln. Denn nach dem 1,85 Millionen Euro teuren Kauf einer in die Jahre gekommenen Tennishalle steht den RheinStars an der Wilhelm Mauser Straße in Bickendorf nun ein Leistungszentrum zur Verfügung, in dem fünf komplette Felder nebeneinander platziert werden können. Die Folge: 73 Prozent der 719 Mitglieder werden nach der vier Millionen Euro teuren Modernisierung ab dem nächsten Sommer beste Trainingsvoraussetzungen haben.

Optik Jahn GmbH
Fünf Spielfelder haben in der Arena nach der Modernisierung platz

Allerdings ist dies nicht nur für die Kölner Basketballer eine gute Nachricht, auch zahlreiche Mannschaften anderer Sportarten profitieren von dem neuen Vereinsheim der RheinStars. Immerhin werden dadurch in vielen Hallen Trainingszeiten frei, insgesamt 146 Stunden pro Woche. „Wir entlasten damit die Hallen, die wir bis dahin noch nutzen. Vorher haben wir in 23 verschiedenen Spielstätten trainiert“, sagt RheinStars-Geschäftsführer Stephan Baeck (54). „Wer in einem Verein arbeitet, der weiß genau, was für ein hohes Gut Trainingszeiten sind, sie sind sehr begehrt. Wenn wir diese nun zurückgeben, dann ist das auch für viele andere Vereine in Köln eine gute Nachricht.“ Nur: Wie kann sich ein Basketball-Regionalligist eine Trainingsstätte dieser Größenordnung überhaupt leisten?
RheinStars-Mitarbeiter und -Partner freuen sich über die neue Situation. Foto: Büge
RheinStars-Mitarbeiter und -Partner freuen sich über die neue Situation. Foto: Büge
„Es ist ein großes Glück, dass wir im Gesellschafterkreis in Christoph Kall jemanden haben, der sich für die Nachhaltigkeit des Basketballs einsetzt und die Halle finanziert“, erklärt Baeck, der bereits vor anderthalb Jahren mit der Suche nach einer geeigneten Trainingsstätte begonnen hatte. „Wir haben uns nach Lagerhallen und allen anderen Situationen erkundigt, wo wir mehrere Basketballfelder direkt nebeneinander unterbringen können.“

Durch einen Zufall erfuhren die RheinStars schließlich davon, dass in Bickendorf eine in ehemalige Tennishalle verkauft werden sollte. Nach einigen Verhandlungen schlugen die Verantwortlichen zu und schufen dadurch eine Situation, die nicht nur dem Basketball, sondern auch vielen anderen Sportarten in Köln zugute kommt.
zurück zur Übersicht
Datenschutz