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Auf den Stadtbahn-Linien werden die Takte verdichtet und Anschlüsse – zum Beispiel zur S-Bahn – verbessert

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Bitte einsteigen! Mit dichteren Taktungen treibt die KVB die Verkehrswende voran – Spürbare Ausweitung der bestehenden ÖPNV-Kapazitäten

10.12.2020

Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 wird die KVB vor allem durch Taktverdichtungen samstags und im Abendverkehr wesentlich mehr leisten als bisher. Bei der Stadtbahn entspricht das zum Beispiel samstags einem Plus von rund 23 Prozent, beim Bus von rund 20 Prozent. Ziel ist es, die Kapazität des ÖPNV spürbar zu vergrößern und die Anschlüsse von Bus- und Bahnverbindungen zu optimieren. Durch diese Stärkung des ÖPNV als umweltfreundliche und nachhaltige Mobilitätsalternative wird dieser noch attraktiver. Die KVB schafft auf diese Weise eine weitere Grundlage zum Umstieg und zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs.

Bessere Anschlüsse. Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB: „Mit dem Fahrplanwechsel geben wir viele gute Gründe dafür, das Auto stehen zu lassen und in Busse und Bahnen einzusteigen. Die Taktverdichtungen kommen Köln in der Fläche zugute und stärken durch bessere Anschlüsse den ÖPNV insgesamt.“ Mit den Taktverdichtungen am Samstag wird die Nutzung des ÖPNV einfacher, weil vielerorts die nächste Bahn oder der nächste Bus in kürzerer Zeit kommt. Dabei wirkt sich zudem aus, dass die Linien in den zentralen Bereichen häufig gleiche Fahrtstrecken nutzen und durch die Überlagerungen noch dichtere Takte entstehen. Neben den 10-Minuten-Frequenzen auf allen Stadtbahn-Linien werden auf den Linien 1 und 18 zudem teilweise Verdichtungen auf einen 5-Minuten-Takt eingerichtet. Lediglich in einzelnen Außenabschnitten der 7 und der 12 gelten 20-Minuten-Takte. Die Linien 16 und 18 behalten südlich von Köln die bisherige Fahrtenhäufigkeit.

Differenzierte Planung. Im Busbetrieb ist es komplizierter. Die vielen Linien haben eine sehr unterschiedliche Nachfrage, entsprechend differenziert sind die Planer vorgegangen. Aber dort kommt es im Ergebnis ebenfalls zu deutlichen Ausweitungen an Samstagen, die den Fahrgästen zugutekommen. Zudem werden die Betriebszeiten der Bus-Linie 147 an allen Wochentagen zwischen den Haltestellen „Neusser Straße/Gürtel“ und „Am Bilderstöckchen“ um etwa zwei Stunden bis 22 Uhr ausgedehnt. Bisher endet der Betrieb auf diesem neun Haltestellen umfassenden Abschnitt abends gegen 19.30 Uhr beziehungsweise 20 Uhr an der Haltestelle „Neusser Straße/Gürtel“. Auf den Bus-Linien 151 und 152 wird durch die Nutzung des gleichen Linienweges montags bis samstags bis 20 Uhr, also eine Stunde länger als bisher, ein gemeinsamer 10-Minuten-Takt realisiert. Danach wird der Takt der Linie 152 bis 23 Uhr vom bisherigen 30-Minuten- auf einen 15-Minuten-Takt verdoppelt. Im Abendverkehr von 23 bis 24 Uhr werden 23 Bus-Linien auf den neuen 15-Minuten-Takt der Stadtbahn ausgerichtet, zu anderen Tageszeiten die Abfahrtzeiten auf 36 Linien leicht angepasst. Durch bessere Anschlüsse, etwa zur S-Bahn, erfährt das gesamte ÖPNV-Angebot eine Stärkung. Es wird einfacher, mit Bus und Bahn unterwegs zu sein.
  

Hinweise beachten

Der Fahrplanwechsel kann zu Überraschungen führen, wenn etwa früh morgens auf dem Weg zur Arbeit der Bus bereits abgefahren ist oder wenn ein Anschluss plötzlich nicht mehr funktioniert. Deshalb wird den Kunden empfohlen, die Fahrplaninfos im Internet, in der KVB-App und an den Haltestellen zu beachten. Auch über Facebook und in den KundenCentern wird informiert. In Letzteren gibt es zudem die praktischen Linienfahrpläne für Pinnwand und Hosentasche.