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Unsere größte Sportarena: der Wald: Obwohl er jedem offensteht, gelten auch dort Fair Play und Rücksichtnahme

Mountainbiker sollten nicht abseits der ausgewiesenenWege unterwegs sein und Rücksicht auf Wanderer nehmen.                  Bild: djd/PEFC

Das größte deutsche Fußballstadion ist der Signal Iduna Park in Dortmund. Mehr als 81.000 Menschen passen in die Stamm-Spielstätte des BVB. Eine ungleich größere Sport- und Freiluftarena aber ist der Wald – er ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr für alle geöffnet und das sogar noch kostenlos!

Vielfältige Möglichkeiten

Im Wald können wir joggen, mountainbiken, reiten, wandern oder walken. Hochseilgärten laden zum Klettern zwischen den Bäumen ein, und im Winter können sich Langläufer und Rodler auf den Wegen austoben. Zudem lässt sich der Wald ganzjährig als Fitnessstudio nutzen: Noch immer gibt es die guten alten Trimm-dich-Pfade, Bänke können für Liegestütze und Dehnübungen genutzt oder Springseil und Gymnastikband eingesetzt werden.

Fürsorge unterstützen

Der weiche Boden schont die Gelenke beim Joggen. Bild: ©MinDof/stock.adobe.com
Der weiche Boden schont die Gelenke beim Joggen. 
Bild: ©MinDof/stock.adobe.com
Dass der Wald so vielfältig nutzbar ist, kann vor allem den Waldeigentümern und Förstern verdankt werden. Sie pflegen und bewirtschaften die weitreichenden Gebiete nachhaltig nach den Regeln der Waldschutzorganisation PEFC und sorgen dafür, dass dort zu jeder Jahreszeit eine Trainingsrunde möglich ist. Sportler können die Fürsorge der Organisation unterstützen, indem sie Rücksicht auf Flora und Fauna nehmen sowie auf den Wegen bleiben. Das Querfeldeinlaufen abseits der Pfade kann Jungpflanzen beschädigen, die den Wald von morgen bilden. Gleiches gilt für Mountainbiker. Auch sie sollten sich vorab informieren, wo genau gefahren werden darf oder besser gleich extra ausgewiesene Trails nutzen. Wer sich und dem Wald gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, folgt dem Fitness-Trend Plogging – eine Kombination aus Joggen und Müll sammeln.

Zertifikate weisen den Weg

Eine gegenseitige Rücksichtnahme unter den Besuchern ist ebenfalls wichtig. In Wäldern, die das PEFC-Erholungswaldzertifikat tragen, sorgt ein gut ausgebautes Wegenetz dafür, dass Besuchergruppen wie Spaziergänger, Mountainbiker oder Reiter den Wald nutzen können, ohne sich dabei gegenseitig zu stören.

Attraktiver Erholungsraum

Die schönsten Wanderziele in den Erholungswäldern zeigt der neue Wanderführer „Erleben und Auftanken“, der unter www.pefc.de/wanderfuehrer abgerufen werden kann. Auf die Bedeutung des Waldes als Sportarena und die Vielfalt der Sportmöglichkeiten weist Walter Schneeloch hin, Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB): „Ob Radsport oder Disziplinen wie Ski, Orientierungslauf, Reitsport und Leichtathletik: Es ist die Vielfalt des Naturraumes Wald, die ihn so attraktiv für unsere zahlreichen Aktiven macht.“ Der Schutz dieses einzigartigen Sport- und Erholungsraums ist ein Ziel der Kampagne „Wald.Sport.Bewegt.“, die der DOSB ins Leben gerufen hat. Mehr Infos gibt es unter www.waldsportbewegt.de.

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