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Cooler Cruisen und Campen:

Bei Reisen in den Süden wird es oft heiß im Wohnmobil – Klimaanlagen können da helfen. Foto: Tomasz Zajda/stock.adobe.com

Wer mit dem Wohnmobil in den Urlaub fährt, sollte an eine ausreichende Kühlung denken. Sonst wird die Reise in wärmere Gefilde schnell zur Schwitzpartie.

So schön das lang herbeigesehnte Sommerwetter auch ist – passionierten Campern können heiße Sonnentage die Nerven rauben. Nämlich dann, wenn sich das rollende Urlaubsdomizil über den Tag so aufgeheizt hat, dass an einen erholsamen Aufenthalt oder gar Schlaf im Innenraum kaum zu denken ist. Gerade wer mit Kindern oder Haustieren reist, sollte auch tagsüber auf angenehme Innentemperaturen achten und das Fahrzeug nicht über längere Zeit in der prallen Sonne stehen lassen – was allerdings nicht immer möglich ist. Eine gute Alternative für ein entspanntes Cruisen ist es daher, zu jeder Tageszeit ganz automatisch für individuelle Wohlfühltemperatur zu sorgen. Viele rüsten dazu Klimaanlagen nach, die selbst im geparkten Fahrzeug über Stunden laufen. Doch die Auswahl ist groß. Es gibt nicht nur unterschiedliche Einbauarten, sondern zudem verschiedene Systeme der Kühlung. Manche Anlagen eignen sich ebenso als Zusatzheizung im Winter. Wofür sich also entscheiden?

Insbesondere Geräte, die auf dem Dach montiert werden, sind beliebt. Denn sie passen genau in den Ausschnitt eines Dachfensters. Somit lassen sie sich schnell und kostengünstig in einer Fachwerkstatt nachrüsten. Außerdem stehlen sie im engen Innenraum keinen dringend benötigten Stauraum. Nachteil: Sie sind der Witterung ausgesetzt und müssen daher selbst ausreichend geschützt werden. Zudem wirkt sich die Montage eines schweren Gerätes an einer hohen Stelle des Fahrzeugs negativ auf das Fahrverhalten in Kurven aus. Je leichter und höher der Camper, umso gravierender sind die Folgen. Bei einer Montage im Innenraum kann dagegen die kühle Luft gezielter verteilt werden, und nachts kommen Nutzer mit einer geringeren Leistung aus, was sich zusätzlich positiv auf die Geräuschkulisse auswirkt.

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Es gibt verschiedene Einbauarten und Kühlsysteme

Beim Kühlsystem wird zwischen Kompressor- und Verdunster-Anlagen unterschieden. Erstere sind häufiger und arbeiten ähnlich wie ein herkömmlicher Kühlschrank. Da der Kreislauf geschlossen ist, arbeiten diese Klimaanlagen wartungsfrei. Mittlerweile gehören die umweltfreundlicheren Kältemittel zum Standard. Das größte Plus ist die enorme Kühlleistung, weitgehend unabhängig von den Umgebungsbedingungen wie Luftfeuchtigkeit oder Temperatur. Jedoch verbrauchen diese Anlagen verhältnismäßig viel Energie. Deshalb lassen sie sich nur am 230-Volt-Netz oder während der Fahrt an einer kräftigen Lichtmaschine mit einem angemessen dimensionierten Wechselrichter betreiben. Zudem sind sie recht laut. Ganz anders ist da die Verdunstungsanlage. Sie ist leiser und verbraucht deutlich weniger. Dafür ist sie wartungsintensiver und weniger effizient. (mit djd)

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