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Vor allem in der Stille treten die störenden Geräusche auf. Bild: nenetus/stock.adobe.com

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Dauerhaftes Piepsen Ein Tinnitus kann zu einer Qual werden

6.04.2021

Es klingelt, summt und pfeift: Ein Tinnitus kann vor allem durch Stress ausgelöst werden. Für Betroffene wirder zur echten Belastungsprobe – doch es gibt Abhilfe.

Lästige Töne wie Klingeln, Pfeifen oder ein andauerndes Rauschen plagen immer mehr Menschen. Schätzungsweiser und drei Millionen leiden in Deutschland an Tinnitus. Die meisten Betroffenen kommen mit den Geräuschen im Alltag klar – viele von ihnen fühlen sich dadurch aber massiv beeinträchtigt und finden nachts oft keinen Schlaf mehr.

Fast jeder Erwachsene leidet irgendwann in seinem Leben unter diesen Geräuschen. Stress und starke Aufregung sind mögliche Auslöser für das störende Zischen, Piepsen oder Summen. Bei den meisten treten diese Geräusche nur vorübergehend auf. Gründe sind meist ein Zuviel an Lärm oder Entzündungen, die das Gehör schädigen.

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Mehr Gelassenheit ist ein gutes Ziel im Kampf gegen Tinnitus. Mit zunehmender innerer Entspannung lassen Stress und damit Geräusche im Ohr nach. Vieles können Betroffene selbst beeinflussen. Genügend Schlaf, regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung – all das fördert das seelische Gleichgewicht.

Auch Mutter Natur weiß Rat. Ein hochwirksamer Extrakt aus Ginkgo-Blättern ist speziell für die Behandlung von Tinnitus zugelassen. Das Konzentrat fördert die Durchblutung von Gehirn und Innenohr, sodass am Hörvorgang beteiligte Zellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto größer sind die Aussichten, dass wieder Ruhe im Ohr einkehrt. Aber auch bei chronischen Geräuschen helfen die Wirkstoffe, Belastungen zu reduzieren.

Das Ginkgo-Spezialextrakt fördert die Vernetzung von Nervenzellen und wirkt auf deren Signalverarbeitung. Weiter unterstützt es Maßnahmen, um die störenden Geräusche in den Hintergrund zu drängen – damit wird der Tinnitus leiser und der Leidensdruck sinkt. Auch positives Denken ist ein Weg. Stellen sich die unerwünschten Töne ein, können Betroffene ihre Aufmerksamkeit auf Aktivitäten lenken, die Spaß machen. Dadurch wird das Gehirn von den Störenfrieden abgelenkt.

Wem das nicht so einfach gelingt, der kann bewusstes Entspannen trainieren. Volkshochschulen oder Krankenkassen bieten eine Vielzahl von Techniken an, die mit ein bisschen Übung bald Druck aus dem Alltag und der Geräuschbelastung im Ohr nehmen. (mit Material von akz)
  

Akutes oder chronisches Leiden?

Das Ohrenpiepsen sollte überprüft werden. Bild: Alexander Raths/stock.adobe.com
Das Ohrenpiepsen sollte überprüft werden. Bild: Alexander Raths/stock.adobe.com

Das Wort Tinnitus leitet sich von dem lateinischen Wort„tinnire“ ab, was übersetzt klingeln bedeutet. Die Gründe für die Entstehung des fiesen Ohrrauschens sind unterschiedlich. Mögliche Ursachen können Lärm, Gehörgangentzündungen, psychische Belastungen oder Medikamente sein, die sich negativ auf den Hörnerv auswirken. Bei vielen Betroffenen ist jedoch häufig kein eindeutiger Auslöser feststellbar. Wenn das lästige Ohrenklingeln länger als drei Tage besteht, sollte ein HNO-Arzt der erste Ansprechpartner sein. Dieser kann anhand von unterschiedlichen Untersuchungen diagnostizieren, ob ein akuter oder chronischer Tinnitus vorliegt.