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Den inneren Schweinehund überwinden: Karneval ist vorbei, der Frühling naht – die perfekte Zeit, jetzt aber wirklich alle guten Sport-Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Foto: luckybusiness/stock.adobe.com

Die Fastenzeit ist da. Und spätestens jetzt erinnern sich wieder viele Menschen an ihre guten Vorsätze aus der Neujahrsnacht. Doch noch ist Winter, in den letzten Tagen sogar sicht- und fühlbar. Dazu kommt der innere Schweinehund. „Der Mensch akzeptiert Unangenehmes nicht ohne weiteres“, erklärt Oliver Stoll, Professor für Sportpsychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Denn natürlich bewegt man sich lieber bei gutem Wetter.
   
Ziele setzen. Ein guter Weg, um endlich mit dem Sport anzufangen, ist, sich Ziele zu setzen. Das können sportliche sein wie „Im Sommer nehme ich an einem Marathon teil“ oder auch persönliche wie „Ich möchte bis zum ersten Freibad-Besuch fünf Kilo abnehmen“. Je konkreter die Ziele sind, desto besser. Wer darüber auch noch mit Freunden und Familie spricht, verpflichtet sich, den eigenen Erwartungen gerecht zu werden. „Das Ziel sollte so stark im Fokus sein, dass das Wetter keine Rolle spielt“, erklärt Stoll. Außerdem kann es helfen, seine Ziele zu visualisieren, zum Beispiel auf kleinen Zetteln.
Squash gilt als tolle Möglichkeit für Indoor-Sport mit großem Spaßfaktor. Foto: lightpoet/stock.adobe.com
Squash gilt als tolle Möglichkeit für Indoor-Sport mit großem Spaßfaktor. Foto: lightpoet/stock.adobe.com
Routinen schaffen. Ein weiterer Trick zur Motivation sind Routinen. Das kann ein fester Termin für das Fitnessstudio sein oder eine Laufgruppe, mit der sich regelmäßig zum Sport getroffen wird. Auch kleine Goodies können helfen, sich von der gemütlichen Couch zu erheben. Zum Beispiel ein Saunagang nach dem Laufen. In diesem Fall spricht man von extrinsischer Motivation. Besser ist aber, wenn die Tätigkeit selbst als Belohnung gesehen wird. „Die intrinsische Motivation ist die stärkste, die wir kennen“, sagt Stoll. Das Problem: Dafür gibt es keine Rezepte. Nur wer Spaß hat und einen Sinn in der Bewegung erkennt, ist wirklich von innen heraus motiviert.

Auf die Vorteile schauen. Sport hält nicht nur fit und den Körper gesund - er hebt auch die Stimmung. Das ist gerade von Belang, wenn die Frühjahrsmüdigkeit niedergeschlagen und lustlos macht. Regelmäßige Bewegung stärkt in der Erkältungssaison zudem die Abwehrkräfte. Und die kühle Luft macht im Zweifelsfall den Kopf frei.

Nicht übertreiben. Wer jetzt voller Tatendrang ist, sollte trotzdem nicht leichtsinnig sein. Wegen der Temperaturunterschiede von drinnen und draußen ist das Erkältungsrisiko erhöht. Sich passend anzuziehen ist daher ein wichtiger Faktor. Windbreaker etwa sind praktisch, dazu bietet sich passende Funktionskleidung an.

"Ein guter Weg, um endlich mit dem Sport zu beginnen, ist, sich konkrete Ziele zu setzen."

Die richtige Wahl treffen. Ein lockeres Lauftraining ist ein guter Start. Die Einheiten sollten aber langsamer sein als im Sommer. Intervalltraining ist eher ungeeignet. Auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind möglich. Ein wesentlicher Faktor ist, dass nicht viel Material benötigt wird, denn dann ist die Überwindung leichter, endlich loszulegen. Und wer es ganz langsam angehen möchte, sorgt einfach für regelmäßige Bewegung – etwa durch tägliche Spaziergänge mit zügigen Schritten.

Im Zweifelsfall drinnen sporteln. Wer bei Nieselregen oder Kälte keine Lust auf Sport im Freien hat, kann ins Fitnessstudio ausweichen oder die Halle nutzen, um ein paar neue Sportarten auszuprobieren, zum Beispiel Kickboxen oder Squash. Und wer die eigenen vier Wände gar nicht verlassen will, dem seien Übungen auf einer Gymnastikmatte empfohlen. Ein bisschen Eigenmotivation braucht es aber immer. Mit Material von dpa.
  
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