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Ein Zuhause für alle Fälle:

Spiegel mit integriertem Display können Neuigkeiten oder das Wetter anzeigen. Foto: David Pereiras – stock.adobe.com

Smarthome-Technologie ermöglichst es seinen Nutzern, wichtigste Einstellungen aus der Ferne vorzunehmen. Der Energiebedarf der Wohneinheit lässt sich außerdem senken.

Für viele Familien ist ein letzter Rundgang durchs Haus vor der Reise in den Urlaub oder einem längeren Einkauf Pflicht. Sind alle Fenster geschlossen und die Heizungen ausgestellt? Um Geld zu sparen, können zudem die Elektrogeräte in den Standby-Modus geschaltet werden. Nur: Oftmals geraten einige Sachen auf der To-Do-Liste eben doch in Vergessenheit. Für Besitzer von Smarthome-Technologien stellt dies allerdings kein großes Problem dar. Denn sie können quasi alle wichtigen Funktionen ihres Domizils und auch viele darin genutzten Geräte per App von ihrem Smartphone oder Tablet aus fernsteuern.

Per Smarthome-Kit gelingt Neulingen der Einstieg problemlos

Per Smartphone lässt sich die Raumtemperatur innerhalb des Hauses regulieren. Foto: AA+W – stock.adobe.com
Per Smartphone lässt sich die Raumtemperatur innerhalb des Hauses regulieren. Foto: AA+W – stock.adobe.com
Den Einstieg in die Welt der Heimautomation ermöglicht ein sogenanntes Smarthome-Kit, das meist einige Sensoren, Leuchtmittel oder Thermostate und eine Steuereinheit enthält. Darauf aufbauend kann das intelligente Zuhause je nach Wunsch ausgebaut werden. Welches der verfügbaren Einstiegspakete für den jeweiligen Nutzer interessant ist, hängt vor allem vonden individuellen Bedürfnissen ab. Wer stark auf Sicherheit fokussiert ist, sucht sich beispielsweise ein Heimautomatisierungsprodukt, dessen Schwerpunkte auf Verriegelungen von Türen und Fenstern sowie Bewegungsmeldern ausgelegt sind. Doch nicht nur zum Fernhalten von Eindringlingen sind solche Einrichtungen hilfreich. Immerhin kann das zeitgenaue Herunterfahren von Rollladen auch dafür sorgen, das Bewohner nicht von der Abendsonne geblendet werden. Im Winter kann durch die zusätzliche Isolierung sogar zusätzliche Energie gespart werden.

Durch Smarthome-Tools lässt sich der Heizbedarf bestmöglich regulieren. So kann etwa bei einem Winterurlaub die Heizung über einen Großteil der Zeit komplett runtergefahren werden, ehe die Wunschtemperatur einige Stunden vor der Rückkehr per App eingestellt wird. Für die perfekte Wohlfühl-Atmosphäre kann nach einer langen Autofahrt also auch bei arktischen Temperaturen gesorgt sein. Schließlich lassen sich die Lichtverhältnisse in den Räumlichkeiten aus der Ferne voreinstellen.

Doch nicht nur das: Auch Küchengeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner oder Kochplatten können per Smartphone bedient werden. Praktisch ist zudem die Fernsteuerung von TV- und Audiogeräten. So lassen sich die Boxen nach dem Aufstehen beim Gang ins Bad per Handy problemlos aufdrehen, wenn im Radio gerade der Lieblingssong läuft. Dort angekommen, kann einem der Spiegel bei der morgentlichen Routine dank eines integrierten Displays die wichtigsten Nachrichten des Tages oder das Wetter anzeigen. Das vollautomatisierte Zuhause ist also dazu in der Lage, seinen Bewohnern größten Komfort zu bieten. Doch bei allem Luxus: Die manuelle Bedienbarkeit sollte bei den wichtigsten Geräten stets gewährleistet sein. Immerhin könnte es sehr unangenehm werden, wenn sich die heruntergefahrenen Jalousien im Hochsommer plötzlich nicht mehr öffnen lassen.

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