Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Abmelden

Specials

Anzeigen
ANZEIGE

Ein Strandparadies mitten in Köln: Am Rhein kommen in Rodenkirchen Urlaubsgefühle auf

Das Erholungsgebiet lockt viele Leute an. Dort zu baden ist allerdings lebensgefährlich. Foto: Büge

Der Sommer-Wahnsinn nimmt kein Ende. Schon seit Wochen kraxeln die Temperaturen über die 25-Grad-Marke. Was gibt es da Schöneres, als am Strand zu liegen, die Gedanken schweifen zu lassen und mit einem kalten Getränk in der Hand einfach nur zu relaxen?

Auf Reisen kommt auf diese Art die perfekte Urlaubsatmosphäre auf. Doch das geht auch in Köln! Denn die kölsche Riveria in Rodenkirchen ist mit ihren schönen Sandstränden längst zu einem Ort geworden, der das perfekte Sommergefühl vermittelt. Kein Wunder also, dass zahlreiche Kölner sich dort bei warmen Wetter ein nettes Plätzchen suchen und ausgiebig Sonne tanken.

Schade: Einige Feierwütige verwechseln die Rodenkirchener Strände offenbar mit dem Ballermann. Sie stören Familien mit Kindern durch laute Musik und lassen ihren Müll einfach dort liegen. Entsprechend oft beschweren sich Anwohner, dass einer der schönsten Orte Kölns gleichzeitig auch einer der dreckigsten ist. Am nächsten Morgen sind Grillreste, Plastikbesteck und Glassplitter jedenfalls nicht zu übersehen. Dabei verteilen Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln regelmäßig zusätzliche Mülltüten, damit das Erholungsgebiet nicht verdreckt. Doch leider bleiben einige Menschen dennoch unbelehrbar.

In der Sonne einen Cocktail zu genießen, ist reizvoll. Oft bleiben die Überreste aber liegen. Foto: S.H.exclusiv/stock.adobe.com
In der Sonne einen Cocktail zu genießen, ist reizvoll. Oft bleiben die Überreste aber liegen. Foto: S.H.exclusiv/stock.adobe.com
Außerdem interessant: Die Ingenieure mussten sich beim Bau strikt danach richten, dass sich der Rhein in unmittelbarer Nähe befindet. Entsprechend waren sie dazu verpflichtet, besondere Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Der verwendete Beton musste beispielsweise besonders wasserfest sein. Und natürlich haben die Verantwortlichen auch an drohende Hochwassersituationen gedacht. Sollte der Rhein während einer besonders regenreichen Zeit den Pegel von 9,40 Meter übersteigen, werden aus Stahl gefertigte Wasserschutzwände geschlossen. Reicht auch das nicht aus, kann das Areal mit mobilen Hochwasserschutzwänden gesichert werden, sodass sich die Besitzer der dort abgestellten Autos selbst dann nicht sorgen müssen, wenn die 10,90-Meter- Marke überschritten wird. Ein Szenario, zu dem es in den letzten 200 Jahren kein einziges Mal kam. Es steht also fest: Im außergewöhnlichsten Parkhaus Europas bleiben die Fahrzeuge in jedem Fall trocken.

zurück zur Übersicht
Datenschutz