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Vollgas-Neustart für FC-Flügelflitzer: Florian Kainz

Florian Kainz hat beim FC ohne große Anlaufzeit losgelegt. Donnerstag will er in Berlin sein erstes Pflichtspiel absolvieren. Foto: Bucco

Von Alexander Haubrichs und Martin Zenge 

Köln – Es war ein rasanter Start für Florian Kainz (26) in seiner neuen Heimat: Donnerstagabend die Ankunft am Flughafen, Freitag Medizincheck und Unterschrift, und Samstag begann auch schon die erste Trainingswoche als Kölner – inklusive Debüt im Testspiel gegen Bochum (2:1).

„Die Zeit war sehr intensiv mit all den neuen Eindrücken. Aber ichbin gut aufgenommen worden hier“, erzählt der Ex-Bremer, der nach sechs Tagen Training dann erstmals durchschnaufen konnte.

Bei der Integration helfen wird sicher Louis Schaub, der bei Rapid Wien Kainz’ Zimmerpartner war. „Ich bin froh, dass ich mit ihm einen alten Bekannten hier habe. Er hat mir nur das Beste erzählt“, so der Linksfuß.

Gemeinsam wollen die Ösis Köln wieder in die Bundesliga führen. „Der FC ist perspektivisch ein toller Verein. Die 2. Liga ist da kein Rückschritt“, sagt Kainz, der mit seinem FC-Wechsel einen Neustart unternimmt. „Der FC hat sich schon länger um mich bemüht, in Bremen wäre ich nicht mehr zum Zug gekommen, deshalb wollte ich eine Veränderung.“

Einen wie den 13-fachen österreichischen Nationalspieler hatte der FC tatsächlich schon lange gesucht: schnell, stark im Dribbling und auf der linken Außenbahn zu Hause. Bereits vor dem Abgang von Leonardo Bittencourt hatte man nach Verstärkungen für die linke Seite gefahndet. Auch da fiel der Name Kainz schon mal.

Jetzt aber schlug Armin Veh zu „Ich wollt ihn im Sommer schon haben, da reichte das Budget nicht. Jetzt bin ich froh, dass es geklappt hat!“

Auf der Außenbahn ist Schindler der King

Kingsley Schindler

Kingsley Schindler überzeugt bei Holstein Kiel. Foto: imago/Eibner
Kingsley Schindler überzeugt bei Holstein Kiel. Foto: imago/Eibner
Von Alexander Haubrichs 

Köln/Kiel – Tempo für die Außenbahn: Was Florian Kainz für die linkeAußenbahn soll ab Sommer Kingsley Schindler (25) auf rechts werden.

Thomas Krücken (41) kennt den „King“ ganz genau. Der im Rheinland aufgewachsene Nachwuchschef von Mainz 05 und ehemalige Jugendtrainer des 1. FC Köln sorgte für die vielleicht entscheidende Wende in Schindlers Karriere: „Ich habe ihn damals aus Neustrelitz zur zweiten Mannschaft nach Hoffenheim geholt. Es war eine Last-Minute-Aktion. Aber er hat mich gleich überzeugt.“ In Hoffenheim lernte Schindler viel, in Kiel aber nahm die Karriere unter Markus Anfang Fahrt auf. Kein Wunder, dass er schon im Sommer mit dem FC in Verbindung gebracht wurde. Doch im Gegensatz zu Rafael Czichos und Dominick Drexler drehte Schindler noch eine Ehrenrunde, kommt im Sommer erst zum FC.

Krücken: „Seine Waffe ist seine Dynamik. Er kann Einsgegen-eins-Situationen in hoher Geschwindigkeit lösen. King war immer lern- und leistungsorientiert – mich wundert nicht, dass er sich so entwickelt hat.“

Aber auch charakterlich wird sich Schindler zurechtfinden, da ist sich Krücken sicher. „Er ist ein ganz offener Typ, passt da sicher gut rein in die Truppe. Er hat eine wirklich tolle Entwicklung genommen, und ich traue ihm auch jetzt den nächsten Schritt beim FC absolut zu.“

„Seine Story ähnelt der des FC“

Johannes Geis

Neuer Spielmacher: Johannes Geis kamvon Schalke 04 im Winter nach Köln. Foto: Bopp
Neuer Spielmacher: Johannes Geis kamvon Schalke 04 im Winter nach Köln. Foto: Bopp
Von Alexander Haubrichs und Martin Zenge

Köln – Bevor der 1. FC Köln seinen ersten Test gegen Groningen absolvierte, hatte Markus Anfang noch einen wichtigen Gesprächstermin.

Der FC-Coach fuhr zu Johannes Geis nach Hause- und überzeugte ihn von der Aufgabe in Köln. „Geisi ist von Fürth nach Mainz, hatte dort eine super Zeit, auch bei Schalke hat er am Anfang gespielt, war Senkrechtstarter. Dann ist es auf einmal rapide abwärts gegangen, er muss sich jetzt wieder nach oben arbeiten“, sagt Anfang. „So ist es beim Verein auch. Der FC hat im vergangenen Jahr noch Europa League gespielt, ist abgestiegen, und nun müssen wir uns wieder hocharbeiten. Das passt ganz gut zusammen.“

Geis soll den Engpass auf der Sechs überbrücken. „Nach dem Ausfall von Marco Höger mussten wir reagieren“, sagt Sportchef Armin Veh.

Im Test gegen Bochum gelangen ihm schon 45 gute Minuten. Gegen Ende baute er dann ab. Anfang war zufrieden: „Ich glaube, dass er ein Wettkampftyp ist, sich in den Spielen noch steigern wird.“

Geis selbst sagt: „Ich werde bereit sein. Ich bin froh, dass mir der FC diese Chance bietet.“ Bis Sommer geht sein Vertrag erst einmal. Dann wollen beide Seiten die Zusammenarbeit bewerten und schauen ob es weitergeht.

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