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Gisdol: „Zurück in den Modus“: Der FC-Trainer peilt Auftaktsieg gegen den VfL Wolfsburg (Sa., 15.30 Uhr) an

Markus Gisdol will mit dem FC gegenWolfsburg den viertenSieg in Folge. Foto: Bucco

VON J. KEMPER, A. HAUBRICHS & M. ZENGE
sport@express.de

Köln – Es geht wieder los! Der FC startet in die Rückrunde. Nach drei Siegen vor Jahreswechsel peilt Markus Gisdol (50) gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) den vierten Streich in Folge an. „Wir haben zum Ende der Hinrunde gezeigt, dass wir uns in der Liga festbeißen können und gegen vermeintlich übermächtige Gegner mithalten können“, blickt der FC-Trainer zurück.

Im Trainingslager im spanischen Benidorm wurden in der letzten Woche die Weichen für eine ebenso erfolgreiche Rückrunde gestellt. „Wir haben körperlich draufgesattelt und mehr als intensiv gearbeitet. Wir haben in den letzten sechs Spielen versucht unsere Spielidee zu entwickeln, daran wollen wir jetzt anknüpfen.“

Mit dem VfL Wolfsburg wartet eine ambitionierte Elf, die bisher hinter den eigenen Erwartungen herrennt, auf die Kölner. Im Hinspiel gab es eine 1:2-Pleite in der Volkswagen Arena. Markus Gisdol, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht am Schlag war, erwartet erneut eine enge Kiste gegen die Wölfe. „Wir wissen was gegen Wolfsburg auf uns zukommt. Es ist ein Verein mit tollen Möglichkeiten, gespickt mit hervorragenden Einzelspielern. Sie haben eine Mannschaft mit sehr hohem Niveau Wir brauchen unsere beste Leistung, um dort zu punkten.“

Mit einem Sieg würde der FC bis auf vier Punkte an den VW-Werksklub heranrücken und sich weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen. „Wir dürfen nicht vergessen, wo wir gestanden haben und was wir durchgemacht haben. Es wird noch ein unglaublich langer Weg bis zum Klassenerhalt“, prophezeit Gisdol.

Angesichts der dicken Brocken (u. a. Borussia Dortmund, Bayern München und Borussia Mönchengladbach), die in den nächsten Wochen warten, wäre ein Sieg Gold wert. Doch laut eigener Aussage hat Gisdol weder die Tabelle noch das schwere Auftaktprogramm im Kopf. Für ihn gilt: Schritt für Schritt aus der Krise.„Wir wollen nicht schon wieder vom Auftaktprogramm sprechen. Wir schauen nur auf das nächste Spiel. Ich weiß auch nicht, wie die Tabelle aussieht. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, wieder in unseren Modus kommen. Damit wollen wir am Samstag anfangen.“
   

Alle FC-Termine für die Rückrunde

Samstag, 18.1., 15.30 Uhr
1. FC Köln – VfL Wolfsburg

Freitag, 24.1., 20.30 Uhr
Bor. Dortmund – 1. FC Köln

Sonntag, 2.2., 15.30 Uhr
1. FC Köln – SC Freiburg

Sonntag, 9.2., 15.30 Uhr
Mönchengladbach – 1. FC Köln

Sonntag, 16.2., 15.30 Uhr
1. FC Köln–Bayern München

Samstag, 22.2., 15.30 Uhr
Hertha BSC – 1. FC Köln

Samstag, 29.2., 18.30 Uhr
1. FC Köln – FC Schalke 04

Freitag, 6.3., 20.00 Uhr
SC Paderborn – 1. FC Köln

Samstag, 14.3., 15.30 Uhr
1. FC Köln – Mainz 05

Samstag, 21.3., 15.30 Uhr
1. FC Köln – Düsseldorf

Samstag, 4.4., 15.30 Uhr
TSG Hoffenheim – 1. FC Köln

10.4.–12.4.
1. FC Köln – RB Leipzig

17.4.–19.4.
FC Augsburg – 1. FC Köln

24.4.–26.4.
1. FC Köln – Union Berlin

1.5.–3.5.
Bayer Leverkusen – 1. FC Köln

Samstag, 9.5., 15.30 Uhr
1. FC Köln – Eintr. Frankfurt

Samstag, 16.5., 15.30 Uhr
Werder Bremen – 1. FC Köln

Cordoba jagt den Novakovic-Rekord

FC-Stürmer Jhon Cordoba Foto: Bucco
FC-Stürmer Jhon Cordoba 
Foto: Bucco
Köln – Jhon Cordoba (26) auf Rekordjagd! Der FC-Stürmer kann gegen den VfL Wolfsburg eine alte Bestmarke einstellen. Cordoba traf gegen Bremen im vierten Bundesliga-Heimspiel in Folge– der letzte Kölner mit einer derartigen Serie war Milivoje Novakovic (40). Der einstige Publikumsliebling traf 2011 in fünf Heimspielen in Folge.

Keine leichte Aufgabe für den Kolumbianer, denn die „Wölfe“ sind nicht gerade der Lieblingsgegner des FC. Köln gewann nur fünf der 27 Bundesliga-Duelle gegen den VW-Klub (19%)–nur gegen Augsburg ist die Siegquote schlechter (9%,). Zuletzt kassierten der FC zwei Niederlagen in Folge gegen den VfL.

Immerhin: Zu Hause ist Köln seit vier Heimspielen gegen Wolfsburg unbesiegt.

Den Fans blüht dabei kein Offensivspektakel: Wolfsburg (18 Saisontore) und Köln (19) stellen zwei der drei schwächsten Offensiven in dieser Spielzeit – neben Fortuna Düsseldorf (18).

Uth ist heiß auf die FC-Hymne

Rückkehrer steht vor Müngersdorf-Premiere

Mark Uth steht vor seiner Köln-Premiere. Foto: Bopp
Mark Uth steht vor seiner Köln-Premiere. Foto: Bopp
Köln – Für ihn ist es am Samstag ein ganz besonderes Spiel. Neuzugang Mark Uth (28) steht vor seiner Köln-Premiere. Denn obwohl der Porzer eine FC-Vergangenheit hat (2004 – 2012), reicht es für ihn noch nie zu einem Profi-Einsatz im Rhein-Energie-Stadion. Vier Mal stand er in der Saison 2011/12 immerhin im Bundesliga-Kader. „Jetzt darf ich endlich auflaufen. Ich freue mich schon auf die Hymne“, sagte Uth.

Die Leihgabe aus Schalke hat noch mit den letzten Restfolgen einer Adduktorenverletzung zu kämpfen. Uth ist noch nicht wieder bei 100 Prozent. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Gisdol seinen Wunschspieler gegen Wolfsburg schon 90 Minuten spielen lässt. Dennoch schwärmt Gisdol: „Mit Uth haben wir einen Spieler, der uns mehr Möglichkeiten gibt. Wir werden durch ihn vielleicht noch weniger ausrechenbar.“

Uth ist einfach froh wieder bei seinem Heimatverein zu sein. Nur eine Sache ärgert ihn. Das Auflaufverbot gegen seinen Ex-Klub. „Für mich ist es schade, dass ich nicht gegen die Jungs spielen darf. Es ist eine Klausel, die ich akzeptieren muss.“  

Gisdol bremst Elvis-Euphorie

Elvis Rexhbecaj überzeugte im Trainingslager in Benidorm auf Anhieb. Der Neuzugang ist auf der Sechs zu Hause. Foto: Bopp
Elvis Rexhbecaj überzeugte im Trainingslager in Benidorm auf Anhieb. Der Neuzugang ist auf der Sechs zu Hause. Foto: Bopp
Köln – Er sprüht besonderen Tatendrang vor dem Wolfsburgspiel. Für Neuzugang Elvis Rexhbecaj (22) gibt es am Samstag ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. Bei den Wölfen wurde Kölns neuer Sechser vom Hof gejagt, unter Neu-Trainer Oliver Glasner (45) spielte Elvis keine Rolle. Jetzt sinnt der Deutsch-Kosovare auf Rache. „Ich will nicht jammern, sondern Taten auf dem Platz sprechen lassen. Ich habe richtig Bock, gegen Wolfsburg zu treffen. Das wäre für mich ein fantastischer Einstand beim FC“, sagt Rexhbecaj vor dem Duell mit den alten Kollegen.

Elvis scharrt mit den Hufen, doch ob der Mittelfeldspieler gleich von der Leine gelassen wird, wollte Markus Gisdol (50) noch nicht verraten.

„Ob es bei Elvis und Mark für einen Einsatz, oder gar die Startelf reicht, lass ich mir noch offen“, sagt der FC-Trainer und erklärt: „Ich bin bei beiden erfreut über ihre Leistungen, aber sie müssen sich halt auch noch an ein paar Abläufe gewöhnen. Jeder Trainer hat eigene Ideen. Das geht nicht von heute auf morgen, da können sie nach nur zehn Tagen nicht auf dem Niveau sein, das wir uns vorstellen.“  
  
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