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Die Völlerei ist vorbei. Nach der Karnevalszeit mit fettigem, ungesunden Essen, Alkohol und vielen Süßigkeiten ist nun Verzicht angesagt. Viele wollen ihr Gewicht reduzieren. Image 1
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Dank Intervall-Fasten überflüssige Kilos verlieren: Die Völlerei ist vorbei. Nach der Karnevalszeit mit fettigem, ungesunden Essen, Alkohol und vielen Süßigkeiten ist nun Verzicht angesagt. Viele wollen ihr Gewicht reduzieren.

Beim Gang auf die Waage kommt für viele das böse Erwachen. Foto: Racle Fotodesign – stock.adobe.com

Traditionell ist das Frühjahr die klassische Fastenzeit. Die Motivation, sich von alten Gewohnheiten und überflüssigem Ballast zu befreien, steigt wie von selbst, wenn auch die Natur langsam wieder erwacht. Vor allem Diäten sind jetzt hoch im Kurs. Auf der Liste der guten Vorsätze steht neben der Reduzierung von ungesundem, kalorienreichem Essen zudem oftmals mehr Sport. Ziel ist es, in möglichst kurzer Zeit die überflüssigen Kilos loszuwerden. Doch die Wirkung ist häufig nicht von langer Dauer. Auf die anfängliche Euphorie folgt schnell Ernüchterung. Scheinbar grundlos bremsen Diätkrisen und der Jojo-Effekt das Abspeckprogramm aus. Ernährungswissenschaftler kennen diese Probleme und wissen, dass in den meisten Fällen eine Übersäuerung im Stoffwechsel der Grund ist.

Denn zu viel Säure kann den Fettabbau blockieren und den Energiestoffwechsel belasten. Doch diese Komplikationen lassen sich umgehen. Das Konzept des Intervall-Fastens ist simpel. Pro Woche wird lediglich an ein bis zwei nicht aufeinander folgenden Tagen gefastet. Neben Wasser und Tee kann dabei auch eine leichte Gemüsebrühe getrunken werden.

An den übrigen Tagen sollte die Ernährung ausgewogen mit viel Obst, Gemüse und Salaten sein. Eine ausreichende Entsäuerung während des Intervall-Fastens ist wichtig. Um die anfallende Säure auszugleichen, werden basische Mineralstoffe benötigt. Häufig können sie nicht in ausreichendem Maße über die Nahrung zugeführt und sollten mit einem Basenpräparat ergänzt werden.

Körperliche Aktivität sollte in den Alltag integriert werden

Wie wichtig die Mineralstoffversorgung für den Erfolg einer Diät ist, zeigt das Ergebnis einer Studie der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Dabei nahmen die Probanden an Körpergewicht, Körperfett und Bauchfett am stärksten ab, die regelmäßige Bewegung und einzelne Fastentage mit einer Entsäuerung kombinierten. Mit Training und Fasten allein sank das Gewicht deutlich weniger.

Nichtsdestotrotz spielt Bewegung während einer Diät eine große Rolle und kurbelt den Stoffwechsel an. Körperliche Aktivität sollte in den Alltag integriert werden. Denn schon tägliche Erledigungen im Haushalt, Garten oder beim Einkaufen können viel Bewegung enthalten.

Naturausflüge etwa tun gut. Es muss nicht gleich eine Radtour oder eine Bergwanderung sein. Eine Spazierrunde um den Block ist ein schöner Anfang. Als Ausdauertraining sind Walken und Radfahren ebenso gut geeignet wie Inlineskaten, Schwimmen oder ein Cardio-Gerät. Wichtig ist, dass die Bewegung Spaß macht.

  

Wie viel Süßes darfes sein?

Beim Zucker kommt es wie bei Fett auf die Menge an. Pictures news - stock.adobe.com
Beim Zucker kommt es wie bei Fett auf die Menge an. Pictures news - stock.adobe.com
Süße gehört zum Leben einfach dazu. Doch wie bei vielem gilt auch für den Zuckerkonsum: Auf die richtige Menge kommt es an. Die Weltgesundheitsorganisation WHO etwa empfiehlt für Erwachsene eine Maximalmenge von 50 Gramm pro Tag – das entspricht gut zehn Teelöffeln Zucker. In Maßen genossen darf es also auch mal ein Stück Kuchen oder ein zuckerhaltiges Getränk sein. Viele Experten sind allerdings der Meinung, dass Übergewicht nicht ausschließlich von Zucker verursacht wird, sondern von vielen weiteren Bedingungen abhängt. Ausschlaggebend ist stets der gesamte Lebensstil. (djd)

Kompetenzzentrum für Adipositas und Metabolische Chirurgie
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