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Gut für Körper und Geist:

Aktiv sein und dabei die Seele baumeln lassen – das macht den Rücken stark für den Alltag. Fotos: stock.adobe.com/Günter Menzl

Wandern ist Bewegung, Naturerlebnis und Geselligkeit – die beste Kombination, um den Rücken zu stärken. Das richtige Schuhwerk und ein guter Rucksack sind wichtig.

Ob in den Schottischen Highlands, im Harz oder in den Alpen – Wandern ist eine der beliebtesten Freizeit- und Urlaubsbeschäftigungen. Längst schnüren nicht mehr nur Senioren die Wanderschuhe, auch junge Leute schätzen die Kombination von körperlicher Betätigung, Naturerlebenis und – wenn gewünscht–Geselligkeit mit Freunden oder einer Wandergruppe. Sie mögen das Wandern als Ausgleich zum hektischen, aber oft bewegungsarmen Berufsalltag.

Nicht nur der Geist profitiert beim Wandern, auch Muskeln und Gelenke sowie Koordination und Ausdauer werden ebenso trainiert–beides gute Voraussetzungen, um den Rücken zu stärken. „Damit die Menschen den Ausflug genießen können, muss allerdings einiges bedacht werden“, so Detlef Detjen von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.. „Denn wer auf ungeeignetes Schuhwerk und Equipment setzt oder sich zu viel zumutet, muss unter Umständen mit Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden rechnen.“

Für den Einstieg reicht normale, bequeme und wetterfeste Freizeitkleidung, aber am richtigen Schuhwerk sollte niemand sparen. Denn nur, wenn Fuß und Schuh zueinander passen, können ungewünschte Begleiterscheinungen wie Blasen und Schmerzen verhindert werden. Auch wenn Wanderwege für die Füße angenehmer sind als harter Asphalt, müssen die Gelenke Stoß- und Stauchbelastungen abfedern, unwegsames Gelände bestreiten und Bodenunebenheiten ausgleichen. „Die Schuhe sollten deshalb über eine gute Dämpfung verfügen, die die natürliche Bewegungsabfolge beim Gehen unterstützen und eine gute Passform haben“, erläutert Detjen. Aktivschuhe mit AGR-Gütesiegel bieten den Füßen die richtige Unterstützung. Außerdem sollten die Schuhe vor der ersten Tour unbedingt eingelaufen werden.

Richtiges Schuhwerk erlaubt natürliche Abrollbewegungen

Gerade Wanderanfänger lassen es am besten erst einmal ruhig angehen. Denn die ungewohnten Belastungen können schnell zu schmerzhaften Verspannungen und Muskelkater führen. Vor allem der Abstieg beansprucht die Wadenmuskeln extrem. Wer den Tag nach der Tour schmerzfrei genießen möchte, sollte Länge und Schwierigkeitsrad der Wanderungen langsam steigern und häufige Pausen einlegen.

Ein sorgfältig gepackter, tourentauglicher Rucksack – ein Snack und genug zu trinken für unterwegs sind genauso wichtig wie eine Regenjacke – zahlt sich aus. Damit der Rücken nicht unnötig belastet wird, sind einige Details wichtig. Detjen: „Schwere Gegenstände sollten nah am Rücken platziert werden. Der Rucksack sollte ausreichend gepolstert sein und breitere Riemen haben. Brust- und Beckengurte helfen dabei das Gewicht gut zu verteilen.“ 
www.agr-ev.de
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