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Hyundai macht sich Platz: Santa Fe

Mehr Platz verspricht der neue Hyundai Santa Fe, auf Wunsch auch mit dritter Sitzreihe. Fotos: Hyundai

Santa Fe – das klingt nach Wildem Westen, nach Freiheit und Abenteuer. Für die koreanische Marke Hyundai steht die Hauptstadt des US-Bundesstaats New Mexico als Namensgeber für sein erstes, vor 18 Jahren präsentiertes Modell der Gattung SUV. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit stellt sich auch hier eine gewisse Reife ein. Der Hyundai Santa Fe hat an Größe spürbar zugelegt.

Dank der auf 4,77 Meter um sieben Zentimeter gewachsenen Länge und dem ebenfalls erweiterten Radstand findet jetzt auf Wunsch sogar eine dritte Sitzreihe im Santa Fe Platz, die sich allerdings eher für Kinder eignet. Vier Motoren stehen zur Wahl, ein Benziner und drei Diesel mit einer Leistung von 188 PS beim Benzin- oder zwischen 150 und 200 PS beim Dieselmotor. So wie neuerdings alle Motoren bei Hyundai erfüllen auch die im Santa Fe die Abgasnorm Euro 6d-temp. Für das kommende Jahr ist zusätzlich eine Mild-Hybrid-Ausgabe mit 48-Volt-System geplant.

Aufgeräumt und hochwertig präsentiert sich der Innenraum des Santa Fe.
Aufgeräumt und hochwertig präsentiert sich der Innenraum des Santa Fe.
Für die Kraftübertragung auf die Räder sorgt beim Benziner ein Doppelkupplungsgetriebe mit acht Gängen. Fällt die Wahl auf einen-Santa Fe mit Dieselmotor, stehen zusätzlich ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie ein Frontantrieb zur Verfügung. Wie beim Allradantrieb die Kraft auf Vorder- beziehungsweise Hinterräder verteilt wird, hängt vom gewählten Fahrmodus ab.

Sicherheitseinrichtungen und zahlreiche Fahrerassistenzsysteme umfassen einen autonomen Notbremsassistenten mit Frontkollisionswarner inklusive Fußgängererkennung, Spurhalteassistent mit Lenkeingriff und adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung und Stopp-Funktion. Neu ist der sogenannte Ausstiegsassistent, der ein Verlassen des Wagens unmöglich macht, wenn etwa an einer viel befahrenen Straße Fahrzeuge näherkommen.

Die Auto-Zahl


50 Prozent Zuwachs könnte die Zahl der Elektromobile auf Deutschlands Straßen zum Ende des Jahres erreichen. Gab es Anfang Januar 2018 hierzulande knapp 54000 reine E-Autos, registrierte das Kraftfahrtbundesamt in den ersten neun Monaten dieses Jahres weitere 24.574 Neuzulassungen. Die Zahl von 12.000 öffentlichen Ladestationen hat sich ebenfalls erhöht, doch ist die Infrastruktur noch unausgeglichen.

Am beliebtesten sind E-Autos in Hamburg und Berlin. Im Bundesländervergleich weisen die Hanseaten mit 0,18 Prozent den höchsten Anteil reiner Elektroautos auf. Bayern und Berlin teilen sich den zweiten Platz (jeweils 0,17 Prozent), dicht gefolgt von Baden-Württemberg mit 0,16 Prozent. Schlusslicht im Ranking ist Sachsen-Anhalt mit 0,06 Prozent.

Knapp 13000 E-Autos sind im Freistaat Bayern angemeldet, insgesamt gibt es für sie 2300 Ladestationen. Das bedeutet allerdings, dass das Bundesland mit 5,6 Elektrofahrzeugen pro Ladestation das zweitschlechteste Verhältnis von E-Autos und Lademöglichkeiten hat. Im Großraum München kommen 11,4 E-Autos auf eine öffentliche Ladestation. Zum Vergleich: In Berlin sind es nur 3,7 E-Autos je Ladestation, in Hamburg drei.

Kierdorf
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