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Name und Design sorgen im Straßenbild für Aufmerksamkeit

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„Isi“, weil es wirklich „easy“ ist Der Name ist Programm – Die Funkwellen symbolisieren das Rufangebot

10.12.2020

Ein Kind muss einen Namen haben, das neue Angebot natürlich auch. Aber wie soll in Köln ein solcher Service benannt werden, der in Berlin „Berlkönig“, in München „IsarTiger“ und in Lübeck „LÜMO“ heißt? „KVB-Blitz“? „Veedelsflitzer?“ Oder „KVB op Jöck“?

Innovativ und unkompliziert. Nein, so altbacken und so geprägt vom Lokalkolorit sollte es nicht sein. Ein hipper englischer Begriff oder eine unverständliche Abkürzung kam ebenfalls nicht infrage. Der Name sollte innovativ sein, unkompliziert, den einfachen Zugang zu dem neuen Angebot vermitteln, einprägsam und leicht zu merken sein. Zudem sollte er idealerweise sowohl für die ältere Zielgruppen als auch für das jüngere und internationale Publikum geeignet sein. Rund 50 Namensvorschläge wurden schließlich in die engere Auswahl genommen. Die Wahl fiel auf den Namen „Isi“.

„Isi“ passte einfach. Der Name erfüllt alle gewünschten Kriterien und inszeniert die Einfachheit des Angebots lautmalerisch. „Isi“ ist so „easy“ wie „Bus“ oder „Bahn“, demnächst ein ebensolcher Bestandteil im öffentlichen Personennahverkehr der Domstadt und vermutlich auch genauso rasch im Wortschatz der Nutzer und Fahrgäste verankert.
  

KurzTakt

Der Name ist Programm – Die Funkwellen symbolisieren das Rufangebot Image 2

Fahrdienstgebäude bereits fertig

Weidenpesch I

Auf dem Gelände der neuen Abstellanlage in Weidenpesch für Stadtbahnen ist nun das Fahrdienstgebäude fertiggestellt worden. Das zweistöckige Haus mit warm wirkender Klinkerfassade steht auf einer Grundfläche von 15 mal 16 Metern. Darin befinden sich Aufenthaltsräume für Fahrerinnen und Fahrer, den Betriebsrat sowie für Besprechungen und Schulungen. In dem Gebäude beginnt ein Teil des Fahrdienstes täglich seine Arbeit, holt sich die Fahrbücher mit linienspezifischen Informationen ab und tauscht sich mit den Kollegen aus. Nach dem neuen Lagergebäude wurde damit der nächste Meilenstein des Projektes erreicht.

Zulaufstrecke vermeidet Lärm

Weidenpesch II

Die Abstellanlage im Kölner Norden wird über eine 850 Meter lange Zulaufstrecke an das Schienennetz angeschlossen. Von der Neusser Straße kommend verläuft die gerade im Bau befindliche Strecke im weiten Bogen auf die Abstellhalle zu. In diese fahren die Stadtbahnen abseits der Wohnhäuser ein, sodass die Halle selbst die Nachbarn von den Fahrgeräuschen abschirmt. Für die Anwohner der dicht bebauten Simonskaul bedeutet das deutlich mehr Ruhe. Die Fahrzeuge müssen nicht über die Straße fahren, Stadtbahnen mit Fahrzeugschaden werden nachts ebenfalls zunächst auf das Gelände der Abstellanlage gebracht und rollen nicht mehr über die Simonskaul in die Hauptwerkstatt.
 

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Einbau von Gleisen

Weidenpesch III

Auf der Neusser Straße – in Höhe der HGK-Brücke – werden die neue Abstellanlage und die Zulaufstrecke an das Stadtbahnnetz angeschlossen. Dafür sind nicht weniger als sechs Weichen notwendig. Bedingt durch die Unterbrechung von Lieferketten während der Corona-Pandemie konnten nicht alle Weichen rechtzeitig geliefert werden. Die letzten zwei Weichen finden – nach Auslieferung – noch ihren Platz neben der Neusser Straße; ihr Einbau wird sich nicht auf den Stadtbahn- und Kfz-Verkehr auswirken. Jedoch werden die Anwohner erneut durch spürbare Arbeitsgeräusche beeinträchtigt. Die Oberleitungsanlage der Zulaufstrecke, über die die Stadtbahnen mit Strom versorgt werden, muss gleichfalls noch angeschlossen werden.

www.kvb.koeln