Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Abmelden

Specials

Mit Weiberfastnacht beginnt am 20. Februar die Hochphase der Session. Wer an diesen Tagen im Straßenverkehr unterwegs ist, muss auf einige Dinge achtgeben. Image 1
Anzeigen
ANZEIGE

Freie Fahrt für Pappnasen?: Mit Weiberfastnacht beginnt am 20. Februar die Hochphase der Session. Wer an diesen Tagen im Straßenverkehr unterwegs ist, muss auf einige Dinge achtgeben.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Allianz

Obwohl die meisten Jecken wohl zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs sein dürften, gibt es immer auch solche, die mit dem Auto anreisen. Dabei ist Vorsicht geboten: Einige Kostüme und Masken dürfen beim Autofahren nicht getragen werden, da sie die Bewegungsfähigkeit und das Sichtfeld einschränken oder das Gesicht des Fahrers verdecken können.

Wenn ein Kostüm einen Fahrer bei wichtigen Aufgaben behindert und er diese Gefährdung in Kauf nimmt, droht ein Bußgeld. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Clown mit übergroßen Schuhen während der Fahrt die Pedale nicht richtig bedienen kann. Kommt es so zu einem Unfall, wird Fahrlässigkeit unterstellt.

Bei Masken sind die Regeln noch klarer. Seit einer Novelle der Straßenverkehrsordnung im Oktober 2017 gilt das Verhüllungsverbot am Steuer. Dort heißt es im Paragraf 23: „Wer ein Kraftfahrzeug führt, darf sein Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass er nicht mehr erkennbar ist.“ Hauptgrund für das Verbot ist die Identifizierbarkeit von Verkehrsteilnehmern in der Verkehrsüberwachung, beispielsweise auf „Blitzerfotos“. Als verhüllt gilt allerdings nicht, wer sein Gesicht nur schminkt, auch wenn er es dabei karnevalistisch „toll“ treibt.

Masken am Steuer wurden vom Gesetzgeber verboten.

Um an den jecken Tagen sicherer unterwegs zu sein, rät die Deutsche Verkehrswacht (DVW), ausladende Kopfbedeckungen, Kostüme und Masken erst amZielort anzuziehen oder mit Taxis und öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen.
  
Auch wenn die Perücke an Karneval okay wäre: Alkohol sollte am Steuer tabu sein. Foto: trendobjects/stock.adobe.com
Auch wenn die Perücke an Karneval okay wäre: Alkohol sollte am Steuer tabu sein. 
Foto: trendobjects/stock.adobe.com
Dass sich zudem niemand nach einer feuchtfröhlichen Feier hinter das Steuer setzen sollte, dürfte klar sein. Schon ab 0,3 Promille kann der Führerschein weg sein, und es drohen Punkte und Bußgeld, wenn der Fahrer Fahrauffälligkeiten zeigt und zum Beispiel Schlangenlinien fährt.

Für Fahranfänger unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot. Mindestens 250 Euro Bußgeld, zwei Punkte und eine Verlängerung der Probezeit auf vier Jahre sind die Folgen für alle unter 21, wenn sie mit Alkohol am Steuer erwischt werden.

Keinesfalls sollte man außerdem am nächsten Morgen den Restalkohol unterschätzen, denn pro Stunde baut der Körper gerade einmal zwischen 0,1 und 0,15 Promille Alkohol im Blut ab. Das Fahrrad muss da keine Alternative sein. Ab 1,6 Promille können Radler bei einer Kontrolle außerdem ihren Führerschein verlieren, Bußgeld und das Auferlegen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zur Fahreignung drohen. Alle, die mit Alkohol feiern, sollten besser auföffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi umsteigen. MitMaterial von ampnet.
  
zurück zur Übersicht
Datenschutz