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Köln von seiner grünsten Seite:

Schwimmen ist im Decksteiner Weiher zwar verboten, dafür ist der Blick über das Gewässer herrlich. Foto: Kohlenberg
Schwimmen ist im Decksteiner Weiher zwar verboten, dafür ist der Blick über das Gewässer herrlich. Foto: Kohlenberg
Fast nirgendwo sonst in der gesamten Stadt ist es so grün wie im Kölner Westen. Natursuchende Spaziergänger, Jogger oder Radfahrer können im Beethovenpark, Blücherpark oder auch am Decksteiner Weiher ihre Runden drehen.

Einhundert Jahre alte Linden säumen die Wege und rahmen den See im Herzen der Anlage ein, Tretboote gleiten übers Wasser. So idyllisch sah es in Neu-Ehrenfeld nicht aus, bevor der Blücherpark entstand. 1911 war das Veedel noch weitaus stärker von der Industrie geprägt als heute. Die Verantwortlichen der Stadt suchten um die Jahrhunderwende daher nach einer Möglichkeit, Erholungsgebiete für die Kölner zu schaffen. Mehr als 100 Jahre später ist der Park das größte zusammenhängende Stück Grün in diesem Teil der Stadt und bietet gestressten Städtern Erholung. Hundebesitzer, Jogger und Eltern mit ihren Kindern drehen dort gerne ihre Runden. Für Kinder gibt es an der Nordostseite einen großen Spielplatz, zudem finden sich dort zwei gut genutzte Fußballplätze.

Der Beethovenpark ist sehr hügelig. Er wurde einst zur Ablagerung von Kriegstrümmern verwendet. Foto: Clemens
Der Beethovenpark ist sehr hügelig. Er wurde einst zur Ablagerung von Kriegstrümmern verwendet. 
Foto: Clemens
Und es gilt noch weit mehr Natur im Westen zu entdecken. Wer in Sülz einkaufen geht und danach eine kleine Pause braucht, für den empfiehlt sich der Beethovenpark. Die mit 40 Hektar noch deutlich größere Grünanlage, eignet sich gut für Leute, die einfach mal etwas Ruhe und Entspannung finden wollen. Entstanden ist der Beethovenpark, der Teil des Grüngürtels ist, in den 1920er-Jahren unter der Ägide des damaligen Oberbürgermeisters und späteren Bundeskanzlers Konrad Adenauer (CDU). Im Sommer kommen die Leute zum Chillen und Grillen, im Winter hingegen zum Rodeln. Die Anlage ist äußerst hügelig, da sie einst als Abraumhalde für Kriegstrümmer genutzt wurde. Sehr beliebt bei den Pänz ist der große Spielplatz gleich an der Neuenhöfer Allee am Eingang des Parks.

Eine zusätzliche Top-Erholungsadresse ist das Areal am Decksteiner Weiher. Es entstand 1927 und grenzt an das Trainingsgelände des 1. FC Köln. Das Baden in dem Gewässer ist zwar verboten, dafür können Gäste im Restaurant Haus am See essen und den Schwänen zusehen. Im Sommer sorgen die riesigen Kastanienbäume für einen kühlen Schatten. Ein weiterer Pluspunkt ist der Fitness-Parcours, auf dem Sportler ihre Muskeln stählen können. Selbst der nahgelegene Militärring und die vielbefahrene A 4 stören kaum.
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