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Die Natur ruft: Das Gut Leidenhausen ist im Frühling einen Ausflug wert

Der Eingang des Gut Leidenhausen in Porz. Foto: Gut Leidenhausen

Wandern, die Natur genießen, frische Luft einatmen und dabei auch noch Tiere beobachten. Im Kölner Stadtgebiet ist das nur an wenigen Orten möglich. Das Gut Leidenhausen bietet seinen Besuchern in Porz allerdings genau dieses Vergnügen und wird damit zum idealen Ausflugsziel für naturliebhabende Familien. Kein Wunder also, dass Besucher in leuchtende Kinderaugen schauen, wenn sie über die Anlage schlendern, schließlich wird den Kids einiges geboten.

In verschiedenen Gehegen können sie Rothirsche, Rehe, Wildschweine und im Frühling mit ein wenig Glück auch einige Frischlinge beobachten. Besonders nah kommen sie zudem verschiedenen Vogelarten. Denn das Gut Leidenhausen beherbergt neben seinen Wildgehegen und seinem Bienenzuchtverein eine Greifvogelschutzstation. „Uhus, Schneeeulen oder Bussarde mal aus nächster Nähe auf dem Arm eines unserer Pfleger zu erleben, ist für Kinder natürlich etwas ganz Besonderes“, sagt Robert Schallehn, Geschäftsführer des Umweltbildungszentrums Heideportal Gut Leidenhausen e. V.

Unterschiedliche Wild- und Vogelarten können beobachtet werden

Die meisten Tiere der Greifvogelstation bekommen die Besucher allerdings nie zu Gesicht. Immerhin ist diese primär dazu da, um verletzte Vögel aufzupäppeln, damit diese anschließend wieder in die freie Wildbahn entlassen werden können. Schallehn: „Bei vielen Vögeln gelingt uns das tatsächlich. Denen, die es nicht schaffen, bietet unsere Greifvogelschutzstation ein neues Zuhause.“

Rothirsche gehören zu den großen Attraktionen der Porzer Anlage. Foto: Gut Leidenhausen
Rothirsche gehören zu den großen Attraktionen der Porzer Anlage. 
Foto: Gut Leidenhausen
Doch das Gut Leidenhausen ist für Kinder nicht nur deshalb interessant, weil sie Tiere und Pflanzen aus nächster Nähe erleben können. In einigen Ausstellungsräumen und bei verschiedenen Informationsveranstaltungen wird dem Nachwuchs viel Wissenswertes vermittelt. „Wenn die Kinder schließlich genug von der Natur haben, bietet unser großer Abenteuerspielplatz genügend Platz zum Spielen“, verspricht Schallehn. „Langweilig wird es für sie bei uns deshalb nie.“

Und die Erwachsenen? Ihnen wird ebenfalls genug Abwechslung geboten. Zum Beispiel auf der Allee der Jahresbäume. Ein riesiges Areal, das 2009 angelegt wurde und ab 1989 jeden Baum des Jahres „beheimatet“. Die nötigen Hintergründe dazu liefern die angebrachten Informationstafeln. Interessant: Die meisten dieser Baumarten wachsen auch in den Kölner Wäldern und Grünflächen. Die Allee vermittelt also einen Eindruck vom Baumartenreichtum der Region. „Wir freuen uns, wenn unsere Besucher über den Tellerrand hinausgucken und bei uns etwas über die Natur lernen können“, sagt Schallehn. „Wenn sie nachher mehr wissen als vor einem Besuch bei uns, haben wir vieles richtig gemacht.“

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