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Kölns erstes Pizza-Brauhaus:

Seit einem Jahr können Gäste in der Birreria – Duexer Botschaft selbstgebrautes Kölsch und italienische Pizza bestellen.          Foto: Birreria

Vor einem Jahr eröffneten Michael Müller, Ben Ott, Rolf Bechtold und Bernd Tschirschnitz die Birreria – Duexer Botschaft. EXPRESS erklärt, warum es dort Pizza statt Flönz gibt und wieso das Brauhaus unbedingt in Deutz brauen will.

Das Brauhaus liegt wenige Meter entfernt vom Barbarossaplatz an der Ecke Pantaleonswall/Am Weidenbach. Ein großes blau-weißes Logo prangt über der Eingangstür, die von Säulen umrahmt ist. Daneben wehen mehrere Fahnen. In diesem herrschaftlichen Gebäude braute bis vor wenigen Jahren noch das Weiss Bräu Hefeweizen und Schwarzbier.

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Nachdem der ehemalige Besitzer die Brauerei schloss, griffen Michael Müller und Ben Ott von der Brauerei Duex sowie Rolf Bechtold und Bernd Tschirschnitz zu und ließen die Wirtschaft renovieren. Anfang Oktober 2018 waren die Arbeiten beendet und das erste Duex Kölsch floss durch die Leitungen. Doch warum eigentlich Deutzer Bier mitten im Kölner Süden?

„Wir sind schon länger dran, eine Brauerei drüben auf dem ehemaligen KHD-Gelände zu bauen. Doch das dauert noch. Als wir hier rein konnten, haben wir das gemacht“, so der Bauingenieur und Biersommelier Müller. Er geht davon aus, dass die neue Brauerei auf der Schäl Sick 2020/21 fertig sein wird. Neben Kölsch bieten Müller und sein Team selbstgebrautes Red Ale, Pils, Weizen, Dolde und ein saisonales Bier an. Bis zu zwölf Hektoliter können davon täglich produziert werden.

Den Braukessel können Besucher schon durch die Fenster sehen und wer mehr über den Herstellungsprozess und die Brauerei erfahren will, kann sich für eine geführte Tour samt Verkostung anmelden. Zusätzlich zum selbstgebrauten Bier stehen allerlei Spezialitäten in Flaschen und Dosen auf der Getränkekarte.

Statt aus einer typischen Brauhaus-Karte mit Flönz oder Hämchen wählen die Gäste zwischen zahlreichen Pasta- und Pizza-Varianten. Warum? „Wir wollten diese Marktlücke füllen: auf der einen Seite echte Brauhaus-Atmosphäre, auf der anderen italienische Gerichte“, so Müller. Was etwas schräg klingt, kommt bei den Gästen gut an. Pizza und Bier das passt – nicht nur in Italien.

Innen ist die Birreria eine Mischung aus traditionellem Brauhaus und modernem Restaurant. Tische und Stühle sind im klassischen Design gehalten, die Wände hingegen mit buntem Graffiti verziert. Und was ebenfalls ungewöhnlich erscheint, ist der Kühlschrank mit Bier von kleinen Brauereien aus Deutschland und Belgien neben der großen Theke. Im Sommer steht Gästen eine Terrasse mit 70 Stühlen zur Verfügung. Insgesamt finden rund 250 Menschen Platz in der Birreria.

Tipps gegen Langweile

Herbstferien

Im Zirkuszelt ist Platz für viele Kinder.  Foto: Jugendpfarramt
Im Zirkuszelt ist Platz für viele Kinder.  
Foto: Jugendpfarramt
In wenigen Tagen beginnen die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen. Damit der Nachwuchs nicht einfach vor dem Fernseher geparkt wird, hat EXPRESS eine schöne Alternative für den Kölner Süden aufgetan.

Bereits zum neunten Mal bietet das Evangelische Jugendpfarramt Köln in den Herbstferien den „KinderFerienSpaß“ an. Von Montag, dem 14. Oktober, bis Freitag, den 18. Oktober, sind alle Gemeinden des Kirchenverbandes eingeladen mit einer Gruppe von Kindern im Alter zwischen acht und zwölf Jahren daran teilzunehmen. Die Organisatoren errichten dafür extra ein Zirkuszelt auf dem Gelände am Kartäuserwall 24b. Dieses steht den Kindern täglich von 10 bis 16 Uhr offen. Dort können sie artistische Übungen lernen, jonglieren, basteln, sich im Seiltanz oder Bogenschießen versuchen oder sich im Hüpfpark und im Menschenkicker austoben. Wie im vergangenen Jahr kostet die Teilnahme drei Euro pro Person. Darin ist bereits ein Mittagessen enthalten. Alle übrigen Kosten trägt das Jugendpfarramt. Noch sind einige Plätze frei. Wer sich anmelden möchte, macht dies auf:

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