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Ein perfekter Ort: Mike Kremer schwärmt von Höhenhaus

Mike Kremer in seinem Garten in Köln-Höhenhaus. Foto: Kohlenberg

Die fünf Jungs von Miljö kennen sich bereits seit der Schulzeit auf der Schäl Sick. Die Band tourt mittlerweile quer durchs Land. Am besten gefällt es Sänger Mike Kremer jedoch noch immer in seinem Veedel.

Schon als zweijähriger Junge nutzte Mike Kremer die Kochtöpfe im Küchenschrank zum Schlagzeugspielen. „Meine Oma schenkte mir mit drei ein Kinderakkordeon und ich bekam Unterricht. Mit vier Jahren hatte ich meinen ersten Auftritt auf einer Rentner-Kaffeefahrt auf dem Rhein“, erzählt der Miljö-Sänger.

Von der Küche über die Kaffeefahrt bis in den Karneval war es ein weiter Weg. Ausschlaggebend waren dabei die „Fidelen Wildwützjer“, die Jugendabteilung des Karnevalvereins „Fidele Jonge“ aus Dünnwald. „Die haben uns damals gefragt, ob wir nicht als Spaßkapelle auf dem Dünnwalder Veedelszoch an Karnevalssonntag auf einem ihrer Wagen mitfahren wollen. Damals spielten wir Songs der Bläck Fööss, Brings und Höhner. Das kam irgendwiesehr gut an, und wir fingen daraufhin an, eigene Songs zu schreiben“, so Kremer.

Wenige Jahre später standen die fünf Jungs von der Schäl Sick mit den Bläck Fööss gemeinsam auf der Bühne. „Das erste Mal war im vergangenen Jahr beim Unplugged-Konzert im Millowitsch-Theater, als Erry Stoklosa spontan zugesagt hatte, bei unserer Show zu gastieren. Ein paar Monate später rief er dann an, ob wir nicht im Gegenzug mit den Fööss in der Arena an Silvester spielen wollten. Es war natürlich ein überwältigendes Gefühl, mit diesen großartigen Musikern auf dieser riesigen Bühne stehen zu dürfen. Niemand von uns hätte sich das vor fünf Jahren auch nur erträumt.“

In den vergangenen Jahren wuchsen Miljö zu einer echten Größe im Kölner Karneval heran und sind nicht nur in der Session gut gebucht: „Also langweilig wird uns ganz bestimmt nicht. Außerdem gilt ja: nach der Session ist vor der Session. Wir schreiben an neuen Songs und probieren diese möglichst früh im Jahr vor Publikum aus“, erzählt Kremer.

Die Band kommt viel rum, nicht nur in Köln. Dennoch gibt es für den Sänger einen ganz besonderen Ort: „Köln hat wirklich sehr viele schöne Ecken. Ein Veedel gibt es allerdings, in das es mich seit meiner Kindheit immer wieder hinzieht und das ist Höhenhaus.“ Dort ist er aufgewachsen und zur Grundschule gegangen. „Das ist der perfekte Ort: Es gibt schöne Häuser mit Garten, aber man wohnt eben nicht draußen auf dem Land, sondern ist mit der Bahn in 20 Minuten in der Stadt – aber eben auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad schnell im Dünnwalder Wildpark oder Waldbad.“

Seit fast drei Jahren wohnt er jetzt wieder in seinem Veedel und hofft, dass seine Kinder einmal dieselbe Schule besuchen und sich genauso wohl fühlen werden wie er.

  

Tipps für die Kürbisküche

Weltweit gibt es rund 800 Sorten – gerade im Herbst stehen Kürbisse wieder ganz oben auf der Zutatenliste für viele Gerichte. EXPRESS gibt wertvolle Tipps:

Die beliebtesten Sorten sind der Hokkaido- und der Butternuss-Kürbis. Ersterer hat ein orangenes Fruchtfleisch und einen leicht nussigen Geschmack. Er eignet sich sehr gut für Suppen oder als Gemüse-Beilage. Praktisch: Der Hokkaido muss vor der Zubereitung nicht geschält werden. Die Kerne lassen sich zudem wunderbar in Olivenöl rösten. Der Butternuss-Kürbis hat ein gelbes Fruchtfliesch und lässt sich gut für die Zubereitung von Suppen oder Kuchen nutzen.

Um Kürbisse länger zu lagern, müssen sie unversehrt sein. Aus diesem Grund sollten Kunden die Feldfrüchte beim Einkauf unbedingt auf Schadstellen kontrollieren. Vor der Lagerung sollte der Kürbis nicht abgewaschen werden. Die ideale Temperatur zur Aufbewahrung liegt zwischen zehn und 14 Grad.

Um festzustellen, ob das Gemüse reif ist, einfach auf die Schale klopfen: Der Kürbis muss dabei hohl klingen.
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