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Tanzt auf den Straßen: Tanzt auf den Straßen

Am 15. September findet in Ehrenfeld der „Tag des guten Lebens“ statt–dann darf auf den Straßen mal wieder getanzt werden. Foto: Tag des guten Lebens 2018/ Agora Köln/Celina Dolgner

Die Kölner holen sich ihre Straßen zurück. Am 15. September feiert Ehrenfeld den „Tag des guten Lebens“. Gemeinsam frühstücken, Insektenhotels bauen, Haare flechten, tanzen oder Zimmerpflanzen adoptieren. EXPRESS erklärt Kölns kuriosestes Straßenfest.

Der „Tag des guten Lebens“ ist zurück an seinem Ort der Entstehung. Bereits 2013 und 2014 fand er in Kölns Multikulti-Veedel statt, ehe ihn die Kölner in Sülz, Deutz und rund um die Agneskirche gefeiert haben. Bis zu 140 000 Besucher sind in den letzten Jahren gekommen. Ab 7 Uhr gehören die Straßen zwischen Ehrenfeldgürtel, Subbelrather Straße und Äußerer Kanalstraße den Bürgern. Das Programm beginnt um 11 Uhr und endet um 20 Uhr.

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Doch was genau ist der „Tag des guten Lebens“ eigentlich? „Wir möchten, dass die Menschen in ihrer Stadt ihre Ideen von einem guten Leben ausprobieren“, erklärt Martin Herrndorf von Agora Köln. Sie veranstaltet das Event gemeinsam mit einem Team aus Honorarkräften sowie Ehrenamtlern. Die Organisatoren wünschen sich, dass die Anwohner, den öffentlichen Raum für einen Tag selbst gestalten. Das Interesse ist riesig: Mehr als 260 Aktionen wurden von den Bürgern und den Organisatoren auf die Beine gestellt. „Wir sind auch nach sechs Jahren immer wieder über die Kreativität der Leute überrascht“, so Herrndorf.

In der Pflanzen-Adoptionsstelle beispielsweise können die Besucher einem Setzling eine neue Heimat geben. Dort gibt es grünen Nachwuchs zum Mitnehmen. Kräuter und Zierpflanzen für Fauna- und Floraliebhaber können im ToGo-Becher abgeholt werden.
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Cordula und Anna hingegen bieten zwischen 15 und 18 Uhr eine offene Nähsprechstunde an. Darin beantworten sie Fragen und bieten Neulingen an, einen Nähmaschinenführerschein zu machen. Das Angebot ist wie alle anderen kostenlos, sie freuen sich jedoch über Spenden für einen caritativen Zweck. In der Lessingstraße 16 bis 18 stellen die Bewohner Ölfarbe, Kreide und andere Materialien bereit für alle, die an diesem Tag spontan kreativ werden wollen.

Mit den Nachbarn Bänke und Sofas auf die Straße stellen. Gemeinsam draußen frühstücken, Musik spielen oder Blumen säen ist ebenso möglich. Einfach nur zusammen feiern, spielen, diskutieren und eine gute Zeit zu haben ist ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

„Es ist eine Art Labor, in dem wir sehen können, wie eine Stadt noch funktionieren kann – eine lebendige Vision“, sagt Herrndorf. Er lädt ausdrücklich Kölner aus allen Veedeln ein. Das ganze Programm gibt es auf: www.tagdesgutenlebens.de
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