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Neue Linien zur Entlastung: Fahrplanwechsel bringt Verbesserungen bei Bus und Bahn

Die Bus-Linie 130 bedient künftig das neue Wohngebiet Sürther Feld

Am Sonntag, 9. Dezember, findet der Fahrplanwechsel 2018 statt. Er bringt Veränderungen auf fünf Stadtbahn-Linien und 23 Bus-Linien der KVB. Vor allem stark genutzte Strecken werden durch neue Bus-Linien, Taktverdichtungen und Linienerweiterungen entlastet. Insbesondere für Pendler, Studenten und Schüler werden morgens und nachmittags mehr Kapazitäten sowie alternative Angebote geschaffen.

Von Köln nach Bonn. Die Linie 18 fährt nun samstags und sonntags tagsüber bis circa 20 Uhr im 30-Minuten-Takt zwischen Köln und Bonn. Bisher verkehrten die Bahnen samstags ab 16 Uhr und sonntags ganztägig südlich von Schwadorf lediglich im 60-Minuten-Takt. Weitere kleinere Fahrplananpassungen werden auf den Stadtbahn-Linien 3, 4, 7 sowie 16 vorgenommen.

Süden profitiert. Von einer Neuordnung des Busverkehrs zwischen Rodenkirchen und Sürth profitiert der Kölner Süden. Um das neue Wohngebiet auf dem Sürther Feld anzuschließen, bedient die Linie 130 zwischen Bahnhof Rodenkirchen und Bahnhof Sürth nun das Neubaugebiet. Eine neue Linie 134 von Bahnhof Sürth bis zur Universität verdichtet zu bestimmten Zeiten die Linie 131 auf der Strecke Bahnhof Sürth-Weiß bis Bahnhof Rodenkirchen auf einen Zehn-Minuten-Takt. Zudem wird mit dieser neuen Linie im Zusammenhang mit der Linie 130 zwischen Rodenkirchen und Universität zeitweilig ein Zehn-Minuten-Takt realisiert.

Zusätzliche Entlastung. Die „Unibus-Linie“ 142 wird von 7 bis 19 Uhr auf dem Abschnitt zwischen Bahnhof Ehrenfeld und Weißhausstraße auf einen Zehn-Minuten-Takt verdichtet. Die Beschäftigten im Gewerbegebiet Feldkassel im Kölner Norden profitieren von der neuen Linie 124, die als Direktverbindung mit nur wenigen Haltestellen vom Hauptbahnhof dorthin fahren wird. Neubrück, Vingst, Kalk und Deutz bekommen mit der neuen Bus-Linie 179 eine Entlastung für die Stadtbahn-Linie 9. Die Linie 179 fährt im Zehn-Minuten-Takt morgens von 7 bis 9 Uhr ausschließlich in Richtung Deutz und von 15 bis 20 Uhr in Richtung Neubrück. Durch die Verlängerung der Fahrten auf der Linie 155 bis zum Wiener Platz in Mülheim wird die Stadtbahn-Linie 4 in der Woche von 7 bis 20 Uhr entlastet.

Bessere Anschlüsse. Auf weiteren Bus-Linien kommt es zu geringfügigen Änderungen der Abfahrtszeiten, um ein ideales Zusammenspiel im Liniennetz zu gewährleisten. So wurden etwa die Abfahrtzeiten der Linie 123 angepasst, um den Anschluss an die S-Bahn-Linie 11, die nun auch nachts fährt, zu gewährleisten. Fahrgäste aus Worringen und Fühlingen können jetzt im Nachtverkehr am Bahnhof Worringen umsteigen anstatt wie bisher in Chorweiler. Weitere Informationen:

www.kvb.koeln

Neue Preise im VRS

Alte Tickets sind noch bis zum 31. März gültig

Alle neuen Automaten wurden inzwischen aufgestellt
Alle neuen Automaten wurden inzwischen aufgestellt
Ab dem 1. Januar 2019 gelten neue Preise für die Tickets im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Die Steigerung beträgt durchschnittlich 3,5 Prozent. 2018 gekaufte Fahrscheine, deren Preis sich geändert hat, gelten noch bis zum 31. März 2019. Tickets, die bis dahin nicht verbraucht wurden, können dann noch drei Jahre lang in den KundenCentern der KVB umgetauscht werden. Dabei ist nur der jeweilige Differenzbetrag zu zahlen.

Steigende Kosten. Eine wichtige Rolle für die Fahrpreise spielen sichere Fahrzeuge und eine intakte Infrastruktur. Schienen und Haltestellen müssen instand gehalten und ausgebaut werden. So hat die KVB jüngst die Verlängerung der Stadtbahn-Linie 3 in Betrieb genommen. Umfangreiche Erneuerungen der Infrastruktur gab es am Barbarossaplatz und unter dem Hauptbahnhof. Zudem wurde das Angebot mit neuen Bus- Linien ausgeweitet. Zusätzlich steigen die Kosten für Löhne, Energie und Materialbezug. All diese Kosten müssen durch Effizienz der ÖPNV-Betreiber, öffentliche Zuschüsse und Anpassungen der Ticketpreise aufgefangen werden.

E-Bus der KVB ausgezeichnet

Die KVB hat mit ihrem E-Bus-Projekt den „NUMBR1 Award“ gewonnen. In diesem Wettbewerb werden Lösungen für eine umweltfreundliche Mobilität ausgezeichnet. Dank der Batteriebusse mit Ökostrom auf der Linie 133 wird der Ausstoß von rund 520 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden. Das Engagement der KVB, das Luftreinhaltung und Klimaschutz dient, ist nur durch die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen möglich, das bisher über 15 Millionen Euro bereitgestellt hat. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst gratulierte: „Ob vernetzter Verkehr, digitale Lösungen im ÖPNV oder klimaschonende Fortbewegung – solche Projekte zeigen, wohin die Reise geht.“

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