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Drei neue Buslinien sollen Stadtbahn entlastet: Fahrplanwechsel zum 15. Dezember – Erhebliche Verbesserungen im ÖPNV-Angebot der Kölner Verkehrs-Betriebe

Die neue Buslinie 171 verbindet künftig Mülheim und Kalk direkt mit der Innenstadt (Foto: Anemüller)

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember gibt es zahlreiche Verbesserungen im Bus- und Stadtbahnbetrieb der KVB. Das Angebot wird stark ausgeweitet, insgesamt fährt die KVB dann rund 180.000 Kilometer pro Jahr mehr im Stadtbahnverkehr und rund 700.000 Kilometer pro Jahr zusätzlich im Busverkehr.

Mehr Attraktivität. Ein Kernpunkt: Mit drei neuen Buslinien sollen die Kapazitäten auf der Ost-West-Achse erhöht und unter anderem die Stadtbahn-Linie 1 entlastet werden. Ziel ist die weitere Attraktivierung des ÖPNV, um mehr Autofahrer zum Umstieg auf Bus oder Bahn zu bewegen. Dabei sollen die neuen Linien zugleich einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität unter anderem im Kölner Westen leisten.

Ohne Umsteigen in die City. Die neuen Linien 172 und 173 schaffen für die Fahrgäste aus den nördlich und südlich der Aachener Straße gelegenen Stadtteilen wie etwa Widdersdorf, Lövenich, Weiden, Müngersdorf und Junkersdorf montags bis freitags (7–9 Uhr und 15–19 Uhr) eine umstiegsfreie Verbindung in die City. Zudem entstehen neue Direktverbindungen zum Hauptbahnhof. Ab Höhe Militärringstraße fahren die Busse über die Aachener Straße auf einer eigenen Busspur, im weiteren Verlauf über Bf West, Friesenplatz und Magnusstraße/Komödienstraße zum Bahnhof. Dabei wird der Abschnitt zwischen Widdersdorf oder Weiden und der Haltestelle „Eupener Str.“ morgens nur Richtung Innenstadt sowie nachmittags nur stadtauswärts bedient. Zwischen Eupener Straße und Hauptbahnhof sind die Linien immer in beide Richtungen unterwegs.

Im Zehn-Minuten-Takt. Die Linie 171 rollt montags bis freitags zwischen circa 6.30 und 9.30 Uhr sowie zwischen etwa 15 und 19 Uhr im Zehn-Minuten-Takt. Sie verkehrt ab der Haltestelle „Wiener Platz“ auf dem Weg der bestehenden Linie 159 durch Buchforst und Kalk bis zur Haltestelle „Walter-Pauli-Ring“. Dann geht es weiter über Deutzer Ring und Severinsbrücke. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof über Tel-Aviv-Straße, Nord-Süd-Fahrt und Tunisstraße richtet die KVB drei Haltestellen „Blaubach“, „Offenbachplatz“ und „Unter Sachsenhausen“ ein. Zu einem späteren Zeitpunkt soll eine Verknüpfungshaltestelle an der Severinstraße eingerichtet werden.
  

Im Überblick

Alle Informationen rund um den Fahrplanwechsel gibt es auf der KVB-Internetseite unter: www.kvb.koeln/fpw

KVB weitet Nachtverkehr aus

Stadtbahn-Linie 3 fährt ganztägig bis nach Thielenbruch

Auf vielen Strecken verdichtet die KVB ab Mitte Dezember den Fahrplantakt.
Auf vielen Strecken verdichtet die KVB ab Mitte Dezember den Fahrplantakt.
Die KVB weitet ihr Angebot aus. So fahren beispielsweise montags bis freitags tagsüber alle Bahnen der Linie 3 bis Thielenbruch. Das bedeutet eine Entlastung der zwischen Buchheim und Thielenbruch parallel verkehrenden Linie 18. Auf der Linie 17 rollen die Züge in deutlich erweiterten Zeitbereichen von dann circa 6.45 bis circa 10 Uhr und von etwa 15.30 bis etwa 20 Uhr die Bahnen bis beziehungsweise ab Sürth. Der Einsatz verschiedener Bus-Linien (darunter 130, 131, 135 und 154) am Abend und an Wochenenden wird ebenfalls ausgeweitet.

Dichtere Taktung. Erstmals fährt die Linie 13 nachts am Wochenende und vor Feiertagen durchgehend im Halbstundentakt. Die Bus-Linie 132 bekommt in diesen Nächten mehr Betrieb im 30-Minuten-Takt. Die Stadtbahn-Linie 18 fährt bis etwa 1 Uhr südlich von Schwadorf nicht mehr nur im 60-Minuten-Takt, sondern dann im 30-Minuten-Takt bis Bonn und zurück. In Wochenend- und Feiertagsnächten werden die Fahrten über Schwadorf gleichfalls hinaus bis Bonn verlängert, sodass erstmalig auf der Linie 18 ein Nachtverkehr bis Bonn (im 60-Minuten-Takt) entsteht.

Erfolgreiche Seilbahn-Saison

Rund 362.000 Fahrgäste stiegen seit dem Neustart der Kölner Seilbahn im März dieses Jahres in die Gondeln ein. Es war die siebtbeste Saison seit 1992. Dabei kam es wetterbedingt an zehn Tagen zur Einstellung des Betriebes, an 19 Tagen musste die Seilbahn über längere Zeit pausieren, hinzukamen einige kurzzeitige Unterbrechungen. Die reduzierte „Windgrenze“ – die Gondeln müssen ab einer Windgeschwindigkeit von zwölf Metern pro Sekunde stillstehen – ist Folge einer Havarie im Jahr 2017. Um Fahrgäste möglichst früh über Betriebsunterbrechungen informieren zu können, wurde ein Online-Ticker eingeführt. Kurz vor Ostern 2020 starten die Gondeln in die neue Saison.
  
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