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Kölns Schlemmermeile: Genießen in Köln-Sülz

Pizza, Gyros, Cordon Bleu – auf der Zülpicher Straße ist das kulinarische Angebot groß. Foto: Kohlenberg
Pizza, Gyros, Cordon Bleu – auf der Zülpicher Straße ist das kulinarische Angebot groß. Foto: Kohlenberg
Kaum ein Veedel hat so viele Restaurants, Bars und Cafés zu bieten wie Sülz. Vor allem auf der Zülpicher Straße ist die Auswahl riesig. Für viele endet die Schlemmermeile jedoch bereits an der Universitätsstraße, dabei geht es dort erst so richtig los. Ein kulinarischer Streifzug bis zum Sülzgürtel.

Wer seine Schlemmer-Safari auf der Zülpicher Straße an der Ecke Universitässtraße beginnt, kann sich zunächst mit einem Wegbier am „Kiosk Pur“ ausrüsten. Bereits nach wenigen Metern liegt auf der rechten Seite „Cheeseburger Eddy“. Seit etwas mehr als zwei Jahren werden dort nicht nur Burger, sondern auch Pizza und Pasta serviert – eine seltene Kombination, die aber ihre Freunde hat.

Einige Schritte weiter auf der Zülpicher Straße an der Ecke Weyertal liegen sich das „Petit Noir“ und das „Café Krümel“ gegenüber. Ersteres ist ein kleines französisches Eckcafé, in dem Gäste vor allem frühstücken können. Gegenüber finden Gäste eine größere Speiseauswahl und auch abends ist das „Krümel“ gut besucht. Beide Lokale profitieren bei gutem Wetter von ihrer Außengastronomie.

Der „Waschsalon II“ (der „Waschsalon I“ befindet sich auf der Ehrenstraße) auf der anderen Straßenseite ist vor allem bei Fußballfans beliebt, denn der Betreiber hat gleich mehrere TV-Bildschirme und eine Leinwand aufgehängt. Auf der Speisekarte stehen Salate, Flammkuchen und vor allem mehrere Burger-Variationen. Das Thekenpersonal ist auf Zack – es verdurstet niemand.

Gleich daneben haben vor einigen Monaten die „Futterhelden“ aufgemacht. Dort gibt es Gegrilltes und Frittiertes. Auf der Karte stehen handgemachte Fritten, hausgemachte Saucen, Curry- und Bratwurst oder Hot Dogs und diverse Bratlinge. Die Helden selbst bezeichnen sich als grünen Imbiss und setzen auf regionale Produkte. Sogar dieser kleine Laden hat einen Außenbereich – es gilt Selbstbedienung. Nur wenige Meter weiter auf der gleichen Straßenseite bietet „Pizza Piazza“ Teigscheiben mit Tomatensauce und allerlei Zutaten direkt aus dem Ofen. Allzu gemütlich ist es in dem Laden nicht, die meisten Leute bestellen dort oder holen ab – meist parkt der Pizzabote quer auf dem Bürgersteig davor oder gleich auf der Straße und behindert die Linie 9. Kaum 300 Meter weiter auf der Zülpicher Straße liegt „Pizza per Tutti“ – hier gibt es die italienische Spezialität ebenfalls aus dem offenen Steinofen.

Schräg gegenüber bei „Gyros bei Spyros“ bekommen Hungrige lecker, fettige griechische Küche. Vor allem–der Name verrät es – die Gyrosgerichte sind einen Besuch wert. Die Portionen sind groß, das Fleisch und die Pommes kross und die Betreiber sehr freundlich. Zudem gibt es kaltes, griechisches Bier. An der Ecke Ägidiusstraße, nur wenige Meter entfernt, liegt das „Haus Demmer“, dass vielen Sülzern als Stammkneipe dient. Die Tische draußen sind im Sommer immer gut besetzt und wenn der FC spielt, ist es auch drinnen rappelvoll. Auf der Speisekarte stehen gutbürgerliche Gerichte, aber auch Fisch landet immer wieder im Topf. Die „Brasserie Marie“ auf der gegenüberliegenden Straßenecke bringt französisches Flair ins Veedel. In der Küche werden gratinierte Weinbergschnecken, Fischsuppe oder auch Tafelspitz und Cordon Bleu zubereitet. Neben dem Ambiente ist vor allem der Service lobenswert.

Weinbergschnecken, Fischsuppe oder auch Tafelspitz

100 Meter die Straße aufwärts schlägt sich das „Café Goldjunge“ seit Februar 2017 sehr wacker. Der kleine Laden ist vor allem von Studenten gut besucht und überzeugt durch leckere Kuchen- und Gebäckspezialitäten. Im Sommer stehen auch hier Tische und Stühle draußen. Quer über die Straße liegt das „Lieblings“. Dieses Café hält sich bereits länger und bietet Waffeln, hausgemachte Quiches oder Pfannkuchen. Innen ist es recht überschaubar aber dank einer Terrasse ist fast immer noch ein freier Platz zu bekommen.

Wer die Gustav- und Speestraße überquert findet auf der linken Seite das Café „Wo ist Tom“. Dieses ist ein Projekt der „Perspektive Lebenshilfe gemeinnützige GmbH Köln“. Es wurde Ende 2012 ins Leben gerufen, um Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Und der Name? Toms Mutter war die Gründerin der Lebenshilfe. Das Café ist stets gut besucht.

Noch beliebter ist der „Tan Grill“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der Döner kostet vier Euro und ist jeden Cent wert, aber auch die türkische Pizza lohnt. Die Bedienung ist sehr freundlich und höflich. Wer nicht nur einen Imbiss auf die Faust will, ist im italienischen Restaurant Fellini einige hundert Meter weiter gut aufgehoben. Die Fleisch-Fisch- und Nudelgerichte sowie das Ambiente lassen kaum Wünsche offen, dafür sind die Preise etwas höher. Statt einer festen Speisekarte wechseln die Gerichte häufig und stehen auf einer Tafel. Vor allem das Personal ist molto gentile. Den gastronomischen Abschluss bildet „Sushi Ninja“ auf der rechten Straßenseite direkt am Gürtel. Wer sich die kalten Fisch-Köstlichkeiten nach Hause liefern lassen will, muss schon mal eineinhalb Stunden warten. Wer einen der wenigen Plätze im Restaurant selbst ergattert, benötigt in der Regel weniger Geduld. Die Sitzmöglichkeiten sind nicht sehr bequem, aber das Essen lohnt.

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