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Fahrgastzahlen erneut gestiegen: 282,3 Millionen Menschen waren 2018 in Köln mit Bus und Bahn unterwegs – Das HandyTicket wird bei den Kunden immer beliebter

Die Zahl der Fahrgäste hat sich im vergangenen Jahr weiter erhöht – Auf einigen Linien sind die Kapazitätsgrenzen in den Stoßzeiten erreicht

Auch wenn der Anstieg etwas geringer ausfiel als 2017 – die KVB verzeichnete im vorigen Jahr weiter steigende Fahrgastzahlen. Rund 282,3 Millionen Menschen waren 2018 mit den Bussen und Stadtbahnen des Unternehmens unterwegs. Das waren 1,7 Millionen mehr als im Vorjahr und damit so viele wie nie zuvor. Mit der Steigerung um 0,6 Prozent liegt die KVB genau auf dem bundesweiten Niveau. Seit 2009 ist die Zahl der Fahrgäste um knapp 17 Millionen geklettert. Dieses Plus könnte noch deutlich höher ausfallen – wenn die KVB nicht auf einer Reihe von Linien, vor allem in den Hauptverkehrszeiten, an ihre Kapazitätsgrenze stieße. „Wir tragen es seit Jahren wie ein Mantra vor uns her, dass wir im öffentlichen Nahverkehr mehr tun müssen“, so Vorstand Jörn Schwarze.

Ausbau des Netzes. Aber da sind Stadt und KVB gemeinsam auf einem guten Weg. Um die nötigen Kapazitäten zu schaffen und noch mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn zu bewegen, treiben beide den Ausbau des Stadtbahnnetzes voran. Beispiele sind die Ertüchtigung der Ost-West-Achse, die mit einem Ratsbeschluss im Dezember auf den Weg gebracht wurde, die dritte Baustufe der Nord-Süd Stadtbahn auf der Bonner Straße, die Anbindung von Rondorf/Meschenich oder Mülheim-Süd. Die deutliche Ausweitung des Busangebots zum letzten und zum kommenden Fahrplanwechsel trägt ebenso zur Aufwertung des ÖPNV bei. „Mit der Modernisierung unserer Dieselbusflotte und der sukzessiven Umstellung unserer Busflotte auf Elektroantrieb leisten wir zudem wichtige Beiträge zur Luftreinhaltung“, so Schwarze. Die Erneuerung der Stadtbahnflotte, die inzwischen auf den Weg gebracht wurde, sei gleichfalls ein Schritt, um den ÖPNV zuverlässiger und damit attraktiver zu machen.

Erfreuliche Entwicklung. Die Schwarzfahrerquote, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken war, hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Sie lag 2018 wie im Vorjahr bei rund zwei Prozent. Erfreulich ist zudem die Entwicklung bei den KVB-Stammnutzern: Rund 312.900 Kunden sind inzwischen mit Fahrkarten wie beispielsweise Job-, Schüler-, Studenten- oder MonatsTicket unterwegs; 2017 waren es noch rund 309.400. Auch das Handy-Ticket entwickelt sich immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte: So stieg die Zahl der Kunden, die regelmäßig diesen Fahrschein nutzen, deutlich von 131.600 im Jahr 2017 auf 186.000 im vergangenen Jahr.

www.kvb.koeln

Die KVB hautnah erleben

Tag der offenen Tür in Braunsfeld am 30. Juni 2019

Ein Höhepunkt: das spektakuläre Schienenschweißen
Ein Höhepunkt: das spektakuläre Schienenschweißen
Das Interesse war riesengroß, als die KVB im Mai 2016 zum Tag der offenen Tür einlud: Rund 5.000 Menschen kamen auf das Betriebsgelände an der Scheidtweilerstraße, um in Braunsfeld einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. In diesem Jahr öffnet das Verkehrsunternehmen erneut seine Türen: Am Sonntag, 30. Juni, sind Jung und Alt eingeladen, einmal hautnah zu erleben, wie die KVB funktioniert.

Aktuelle Filme. Natürlich werden Fahrzeuge präsentiert – von Stadtbahnen über den Eund den Hybridbus bis hin zu den verschiedenen Baufahrzeugen. Die historische Bahn „Finchen“ dreht ihre Runden, Mitarbeiter führen das spektakuläre Schienenschweißen vor, im KVB-Kino werden alte sowie aktuelle Filme gezeigt, die Leihräder sind dabei und die Aktion „Köln steht bei Rot“. Die KVB bietet Leitstellen- und Werkstattführungen, Löschübungen, ein attraktives Kinderprogramm, Musik auf der Bühne, abwechslungsreiches Catering und vieles mehr. Also jetzt schon den 30. Juni vormerken.

KVB-Chefin Haaks im Amt

Stefanie Haaks hat am 1. März 2019 ihr Amt als neue Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrs-Betriebe angetreten. Die 52-Jährige folgt damit Jürgen Fenske nach, der Ende 2018 in den Ruhestand gegangen ist. Haaks, gebürtige Lübeckerin und gelernte Steuerberaterin, wechselte nach Tätigkeiten in verschiedenen Steuerberatungsfirmen und als selbstständige Steuerberaterin in die ÖPNV-Branche. Zuletzt war sie Finanzvorständin bei den Stuttgarter Straßenbahnen und dort unter anderem für die Bereiche Marketing, Vertrieb, Finanzen und Controlling verantwortlich. Ein ausführlicher Bericht zu der Personalie findet sich in dieser KölnTakt auf Seite 3.

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