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Die Verkehrswende mit Leben füllen: Bereits zum siebten Mal fand in NRW der mehrstufige Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“ statt

Plakate in der City machen auf die Kampagne „Köln steht bei Rot!“ aufmerksam

Die Anforderungen an die Mobilität wachsen und verändern sich. Mehr Umweltverbund, mehr E-Mobilität, stärkere Vernetzung und hohe Flexibilität der Verkehrsmittel. Dabei sollen die gesellschaftlichen Trends konsequent beachtet werden. Zugleich bestehen die „alten“ Anforderungen an die Sicherheit, an Regeln und ebenso an das Kostenbewusstsein weiter. Nicht nur die Verkehrs- und Angebotsplaner müssen diesem Wandel gerecht werden. Kommunen, Verkehrsverbünde und -unternehmen brauchen Menschen, die den Mobilitätswandel gestalten können.

Übergabe der Urkunden. Aus diesen Gründen hat das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem „Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW“, dessen Geschäftsstelle beim Verkehrsverbund VRS beheimatet ist, den mehrstufigen Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“ entwickelt. Dessen siebte Auflage endete jüngst. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst überreichte im Anschluss die Urkunden an die erfolgreichen Teilnehmer. „Diese Manager tragen das Wissen über neue Mobilitätsangebote in die Kommunen und helfen dabei, Konzepte vor Ort zu entwickeln“, so der Minister.
   
Sabine Käbbe (kniend) bei einer Übung während der Ausbildung
Sabine Käbbe (kniend) bei einer Übung während der Ausbildung
In die Stadt hinein. Eine von ihnen ist Sabine Käbbe, Mitarbeiterin der KVB. Sie gestaltet zusammen mit Verantwortlichen bei der Stadt Köln, der örtlichen Polizei, Verkehrswacht und DEVK die Verkehrssicherheitskampagne „Köln steht bei Rot!“. Käbbe trägt diese Aktion in die Stadt hinein, sodass beispielsweise die Passanten in der Schildergasse und die Verkehrsteilnehmer auf den großen Einfallstraßen auf die Plakate mit den Ampelmenschen aufmerksam werden. In Schulen, in Kindergärten und an Kreuzungen taucht Sabine Käbbe mit den grünen und roten Ampelmenschen auf. Aber auch die Sicherheitstrainings mit Schulklassen auf KVB-Betriebshöfen finden Beachtung. Kinder erleben, wie weit der Bremsweg einer Stadtbahn ist und wie sich Fahrgäste an einem Bahnsteig verhalten sollten.

Die Öffentlichkeit motivieren. Mobilitätsmanager sind so etwas wie ein „Enzym der Verkehrswende“: Sie übernehmen die Gesamtkoordination innerhalb der Verwaltung, stoßen Projekte an, steuern Entwicklungen, schaffen Bewusstsein und motivieren die Öffentlichkeit. Sie setzen um, was mit Fördergeldern und bestehenden Regelungen erwünscht ist. Ihr Wirken bedeutet Hoffnung, dass die Verkehrswende gelingen kann.

Notwendige Anpassungen in der Tarifgestaltung

Zwar steigen zum Jahreswechsel die Ticketpreise bei VRS und KVB, aber dafür gibt es einen Mehrwert bei Zeitkarten sowie einige Angebotsverbesserungen

Fahrgäste erhalten in den KundenCentern alle Infos rund um Tickets und Preise
Fahrgäste erhalten in den KundenCentern alle Infos rund um Tickets und Preise
Der Verkehrsverbund VRS passt seinen Tarif an: Zum 1. Januar 2020 steigen die Preise für verschiedene Tickets im VRS, also auch die der KVB. Denn die Verkehrsunternehmen müssen die steigenden Löhne, Preiserhöhungen für Kraftstoffe, Verbrauchsmaterialien und Ähnliches auffangen. Der Preissteigerung stehen allerdings zahlreiche Angebotsverbesserungen im VRS-Gebiet gegenüber. So fahren die Busse und Stadtbahnen der KVB ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 insgesamt 880.000 Kilometer mehr als zuvor.

Kleine Kinder fahren kostenfrei. Mit der Tarifanpassung wird zudem die Mitnahmeregelung verändert. Zukünftig können bis zu drei Kinder in Begleitung eines Erwachsenen, der über eine Zeitkarte wie Monats-, Job- oder SemesterTicket verfügt, werktags bereits ab 15 Uhr kostenfrei mitfahren. Bisher war dies erst ab 19 Uhr möglich. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen gilt dies nach wie vor ganztags. Zudem fahren Kinder unter sechs Jahren immer kostenfrei im deutschen ÖPNV. Das bedeutet, dass dem steigenden Preis des Zeittickets ein größerer Gegenwert entgegensteht. Unter anderem können Eltern ihre Kinder aus der Offenen Ganztagsschule dann ohne Mehrkosten abholen. Die Mitnahmeregelung für Personen ab 14 Jahren gilt weiterhin ab 19 Uhr.

Gültigkeit und Umtausch. Mit den neuen Ticketpreisen im Verkehrsverbund VRS stellt sich die Frage, was mit alten Papiertickets passiert. Diese Fahrscheine behalten ihre Gültigkeit zum alten Tarif bis zum 31. März 2020. Danach können die Tickets drei Jahre lang in den KundenCentern der KVB umgetauscht werden. Dabei ist nur der Mehrpreis zu zahlen, ausgestellt werden dann aktuelle Tickets. Die KundenCenter befinden sich am Neumarkt (Hugo- Passage in der U-Bahn), am Wiener Platz (U-Bahn-Station), in der Südstadt (Chlodwigplatz), am Ehrenfeldgürtel (Nähe Stadtbahn-Haltestelle „Venloer Straße/Gürtel“) und im Westforum der KVB (Scheidtweiler Straße 38). In keinem Fall aber sollten alte Papiertickets nach dem 31. März 2020 einfach entwertet werden. Wer dies macht, wird unabsichtlich zum Schwarzfahrer, selbst wenn die Preisdifferenz zwischen altem und neuem Tarif sehr gering ist.
  

Kurztakt

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Kalender 2020
Viele Grüße aus Köln

Der KVB-Kalender „Köln damals 2020 – Viele Grüße aus Köln“ ist erschienen. Dieser lädt mit starkem verkehrsgeschichtlichem Bezug zu Spaziergängen ein. Die zwölf Blätter sowie die Titelseite lassen die Geschichte Kölns und der KVB lebendig werden. Brücken und alte Bahnhöfe gehören genauso zu den Motiven wie die Pferdebahn und alte Straßenbahnen. Der Kalender „Köln damals 2020 – Viele Grüße aus Köln“ aus dem Wienand Verlag ist im Handel für 12,95 Euro erhältlich.

Neues Angebot
Online-Shop am Start

Am 1. Februar 2020 eröffnet die KVB ihren neuen Online-Shop. Produkte rund um das Verkehrsunternehmen gibt es dann künftig „Für zu Hause“, „Für unterwegs“ und „Fürs Büro“. Zu attraktiven Preisen sind Artikel wie Ladestationen, Kaffeebecher, Spiele unterschiedlichster Art und vieles mehr zu erwerben. Mehr Infos stehen zu Beginn nächsten Jahres auf der KVB-Website.
  
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Weihnachts-CD
Traditionelle Lieder

Das KVB-Orchester hat eine CD mit Weihnachtsliedern eingespielt, die kostenlos an alle Kölner Grundschulen verteilt wird. Die Christel-Schnieders-Stiftung Köln, eine gemeinnützigen Stiftung zur musischen Bildung von Kindern und Jugendlichen, hat das Projekt finanziert. Das Album enthält zwölf traditionelle Weihnachtslieder, jeweils in einer Version mit und ohne Gesang. Zur jeweiligen Instrumentalfassung des KVB-Orchesters singen Mädchen und Jungen der Katholischen Grundschule Kupfergasse Porz-Urbach sowie der Förderschule Sprache – Alter Mühlenweg. Die Idee zu der Aufnahme entwickelte der musikalische Leiter des KVB-Orchesters, Patrick Dreier, gemeinsam mit Claudius Regn, Orchestermitglied und Beirat der Christel-Schnieders-Stiftung. Sie kamen damit einem vielfach geäußerten Wunsch von Kölner Grundschullehrkräften nach, die sich auf diese Weise Unterstützung beim Einüben der Lieder erhoffen.
  
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