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Das Jahr der KVB im Rückblick 2019:

Preise für E-Mobilität

Die KVB und ihr Technik-Vorstand Jörn Schwarze gewinnen zwei EBUS-Awards. Weitere Auszeichnungen gehen an den Bushersteller VDL und den Ladeinfrastruktur- Hersteller Heliox. So viele Auszeichnung eines Projektes mit dem bedeutendsten E-Mobilitätspreis gab es noch nie. Die Umstellung der Bus-Linie 133 auf Batteriebusse ist gelungen und Vorbild für andere.

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Köln hebt ab

Gut eineinhalb Jahre ist sie nicht gefahren – zum Saisonstart 2019 nimmt die Kölner Seilbahn den Betrieb wieder auf. Nach der Havarie 2017 ist vieles untersucht, überprüft und technisch angepasst worden. Mehr als 362.000 Menschen schwebten seitdem über den Rhein.

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P&R-Anlage in Porz-Wahn

In Porz-Wahn wird eine neue P&R-Anlage mit fast 300 Plätzen eröffnet. Pkw-Fahrer können dort vor allem in die S-Bahn umsteigen. Klima sowie Umwelt gewinnen und die Mobilität wird gesichert. In Wahn geht die KVB einen weiteren Schritt ihrer soliden Strategie, um ihren Beitrag zur Verkehrswende zu leisten.

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Haaks wird neue Chefin

Stefanie Haaks tritt im März ihr Amt als neue Vorstandsvorsitzende der KVB an. Die gebürtige Lübeckerin wird Nachfolgerin von Jürgen Fenske, der Ende 2018 in Ruhestand geht. Haaks, ausgebildete Steuerberaterin, war zuletzt Kaufmännische Vorständin der Stuttgarter Straßenbahnen AG.

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Bauen im Untergrund

20 Jahre fahren die Bahnen durch den Innenstadttunnel, dann muss saniert werden. Wie ein Hobel reiben die Räder an den Schienen. In nur 14 Tagen werden Weichen und Kreuzungen erneuert, die Kosten liegen bei 2,5 Millionen Euro.

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Bahn wirbt für Vielfalt

KVB und Stadt Köln werben mit einer „Vielfalt-Bahn“ für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander. Anlass für die besondere Gestaltung der Stadtbahn mit Begriffen wie „weltoffen“ und „bunt“ ist die Erinnerung an den sogenannten Stonewall-Aufstand in der New Yorker Christopher Street vor 50 Jahren.

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Lager bereits fertig

Die neue Abstellanlage in Weidenpesch wächst. Bald werden dort bis zu 32 Stadtbahnen ihre Heimat haben. Die große Halle bekommt bereits ihr Dach, das Fahrdienstgebäude nimmt Form an. Fertig ist bereits das neue Lager: Bis zu 1.000 Paletten werden dort für die Hauptwerkstatt eingelagert.

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Gratulation an die Universität

Die KVB gratuliert der neuen Universität mit einem besonderen Geschenk zum 100-jährigen Bestehen: Eine speziell gestaltete Stadtbahn wird mindestens zwei Jahre auf den Niederflurstrecken des Netzes unterwegs sein. Sie soll die seit jeher enge Verbindung zwischen Stadt und Uni betonen.

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Blick hinter die Kulissen

Rund 2.500 Besucher nutzen am Tag der offenen Tür die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Verkehrsunternehmens zu werfen: bei Führungen durch Leitstelle und Werkstatt, Fahrten mit dem „Finchen“ (Foto), Präsentationen von Schienenschweißen, Stadtbahn-Flotte, E- und Hybridbus, KVB-Rad und vielem mehr.

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KundenCenter eröffnet

Die KVB eröffnet ein neues KundenCenter in zentraler Lage direkt am Chlodwigplatz. In den neuen Räumlichkeiten entsteht auf rund 200 Quadratmetern ein attraktives, geräumiges und modern eingerichtetes KundenCenter, in dem die Fahrgäste das komplette Mobilitätsangebot der KVB finden.

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Grünes Siegel

Der Fahrgast will von A nach B und sich dabei umweltfreundlich verhalten. Mit Bus und Bahn kann er das. Denn die KVB hat sich erneut prüfen lassen – mit guten Ergebnissen. Bereits seit 20 Jahren ist das Verkehrsunternehmen nach dem europäischen Standard EMAS zertifiziert.

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Moderne App

Komfortabler, einfacher, moderner: So gehen die neue KVB-App und die überarbeitete VRS-Auskunft an den Start. Neben Fahrplänen, Störungsinfos, Ticketkauf und der Verknüpfung zum KVB-Rad sowie zu Carsharing-Firmen bieten die Apps Verbesserungen im Nutzerkomfort und neue Funktionen. Inzwischen sind gut 431.000 Fahrgäste im Online-Vertriebssystem angemeldet.

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Wachsendes Angebot

Seit 2015 gibt es das KVB-Rad. Dieses Angebot ist seitdem immer wieder gewachsen. 2020 können 3.000 Räder in ganz Köln ausgeliehen werden. Jährlich wird 1,2 Millionen Mal aufgestiegen, für durchschnittlich 1,7 Kilometer. Das Bike schließt Lücken, wenn der Bus nicht so häufig fährt oder die Stadtbahn-Haltestelle zu weit entfernt liegt.

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Schadstoffe reduziert

109 Dieselbusse der KVB und ihrer Tochter Schilling werden mit Katalysatoren nachgerüstet. NOx-Buster reduzieren die Stickoxide um mindestens 85 Prozent. Der Bund beteiligt sich mit 80 Prozent an der Finanzierung. Die KVB zeigt: Es gibt gute Chancen bei der Luftreinhaltung, jetzt muss die große Masse der Pkw folgen.
  

Kurztakt

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Spende I
Hilfe im Alltag

Die Kunden der KVB unterstützen die Nachbarschaftsarbeit von Kölsch Hätz in Ehrenfeld mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro. Das Geld wurde im Rahmen des Tages der offenen Tür bei der KVB gesammelt. Aktuell sind 31 Menschen in Ehrenfeld ehrenamtlich für die ökumenische Organisation im Einsatz. Sie helfen Nachbarn – meist älteren Menschen – bei alltäglichen Dingen. Dadurch ist es den Menschen möglich, ein eigenständiges Leben in gewohnter Umgebung zu behalten. Die Summe wird für Qualifizierung und Fortbildung der Helfer verwendet.

www.koelschhaetz-im-veedel.de
  
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Spende II
Sonne schenken

KVB-Fahrgäste unterstützen den Verein Kölner Klinikclowns mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Das Geld kam beim Tag des offenen Denkmals im Straßenbahn-Museum Thielenbruch zusammen. Die derzeit 13 Klinikclowns besuchen in etwa 20 Kölner Einrichtungen kranke Menschen – häufig Kinder oder Menschen mit unheilbaren Krankheiten –, wirken in Altenheimen und Hospizen. Es geht den Künstlern immer darum, „etwas Sonne“ in den schweren Alltag dieser Menschen zu bringen, Kraft und Optimismus zu schenken.

www.koelner-klinikclowns.de

Spende III
Prothese für Namal

Der junge Elefant Namal, der im „Elefant Transit Home“ in Sri Lanka lebt und eine neue Prothese benötigt, bekommt Hilfe aus Köln. Denn KVB-Kunden spenden 400 Euro, die auf dem Klimatag im Kölner Zoo zusammenkamen. Namal geriet 2011 in eine Drahtschlinge, die sein Bein so verletzte, dass ein Unterschenkel amputiert werden musste. Durch das Wachstum des Dickhäuters wurde die erste Prothese zu klein und muss ersetzt werden. Der Kölner Zoo engagiert sich für den Schutz der Elefanten vor Ort. So ist Brian Bastone, Ex-Pfleger des Tierparks, als Projektbegleiter ein wichtiges Verbindungsglied.
  

Interview

„Die Qualität steht im Mittelpunkt“

Stefanie Haaks, die Vorstandsvorsitzende der KVB, über künftige Ziele
Stefanie Haaks, die Vorstandsvorsitzende der KVB, über künftige Ziele
1. Frau Haaks, die KVB hat 2019 eine ganze Reihe von Projekten realisiert oder angestoßen. Was sind die Pläne und Ideen für das kommende Jahr?

Im Mittelpunkt steht für uns die Betriebsqualität. Wir werden unsere Anstrengungen, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit unseres Bus- und Bahnbetriebs zu verbessern, konsequent weiterführen. Darauf hat der Kunde einen Anspruch, das ist unser Kerngeschäft, an dem wir gemessen werden.

2. Wie wollen Sie das erreichen?

Wir haben die Ausbildungskapazität in unserer Fahrschule für ein Jahr fast verdoppelt und sind dabei, die Prozesse in den Werkstätten zu optimieren. Wir wollen ab Herbst 2020 möglichst keine Ausfälle aufgrund von Fahrzeug- oder Fahrermangel mehr haben.

3. Das wäre eine Stärkung des Umweltverbundes.

Ja, ebenso wie der Ausbau unseres KVB-Leihrads. Im Laufe des Jahres 2020 wird das Angebot auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet, dann werden rund 3.000 Bikes verfügbar sein – mehr als doppelt so viele wie zurzeit.

4. Was gibt es sonst für Pläne?

Eine Menge. Wir wollen ein sogenanntes On-Demand-Angebot starten, also die Feinerschließung von Stadtvierteln mit Kleinbussen. Es läuft die Beschaffung von 53 E-Bussen, mit denen 2021 sechs neue Linien befahren werden sollen, und bereits Ende des Jahres 2020 kommen voraussichtlich die ersten neuen Hochflurfahrzeuge. Außerdem sollen vier weitere Stadtbahn- Haltestellen mit WLAN ausgerüstet werden. Und wir werden uns weiterhin um den Erhalt und die Pflege unserer Infrastruktur kümmern, unsere tolle App weiterentwickeln und uns um weitere Innovationsthemen rund um die Mobilität kümmern, um unserem Anspruch, der Mobilitätsdienstleister der Stadt zu sein, auch tatsächlich gerecht zu werden.
  
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