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Heimat für 150 E-Busse Bauarbeiten für den neuen Betriebshof in Porz haben bereits begonnen

Der neue Betriebshof in Porz bietet Platz, Ladeinfrastruktur und Werkstatt für die E-Fahrzeuge – im Einzelnen: 1. Fahrdienstgebäude, 2. Umspannwerk, 3. Übergabestation, 4. Stellflächen für E-Busse, 5. Trafogebäude, 6. Energiezentrale, 7. Werkstatt, 8. Waschanlage

24.03.2022

Die KVB baut an der Kaiserstraße in Porz einen neuen Betriebshof für ihre E-Bus-Flotte. Anfang 2023 sollen dort die ersten E-Busse abgestellt und betreut werden. Der neue Betriebshof ergänzt denjenigen in Riehl und den Betriebshof Hürth beim größten Subunternehmer der KVB.

Gelände lag brach. Der Betriebshof Porz wird am Ende Platz für 150 E-Busse bieten. Gebaut wird auf einem etwa 63.000 Quadratmeter großen Areal, also auf etwa neun Fußballfeldern. Auf der bisherigen Brachfläche, von der die KVB nur einen Teil erworben hat, befand sich früher das Unternehmen Dielektra (später Siemens) und stellte Bauteile für die Elektrowirtschaft her. Seit über 20 Jahren lag das Gelände brach.

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren
Die Arbeiten laufen auf Hochtouren

Unter freiem Himmel. Abgestellt werden die E-Busse nach ihrem Linieneinsatz unter freiem Himmel. Mittels Ladeinfrastruktur werden sie mit Ökostrom versorgt, der über Ladehauben in die E-Busse fließt. Diese Ladehauben befinden sich an Traversen, die die Stellplätze überspannen. Ein Umspannwerk, eine Übergabestation und Trafogebäude komplettieren die Ladeinfrastruktur. Das Umspannwerk versorgt später den Betriebshof mit dem benötigten Strom und schützt das Porzer Stromnetz zugleich vor Überlastung. In der Übergabestation wird die eingesetzte elektrische Leistung registriert und verteilt. Die beiden Trafogebäude beherbergen Transformatoren und die eigentlichen Ladegeräte, die den Strom vom Wechselstrom auf den benötigten Gleichstrom umwandeln.


Die KVB investiert rund 46 Millionen Euro in das Projekt


Regelmäßige Wartung. Zur Anlage gehören auch eine Waschhalle, in der die Busse gereinigt werden, und eine kleine Werkstatt zur regelmäßigen Wartung. In einem Fahrdienstgebäude finden Disposition und Fahrdienststeuerung statt. Eine Energiezentrale enthält die Anlagen zur Beheizung verschiedener Gebäude, die Anlagen zur Bereitstellung von Warmwasser sowie die Löschwasserpumpen. Zunächst sollen rund 50 Elektrobusse abgestellt werden. Dafür begann im Januar der erste Bauabschnitt. Die Planungen für eine zweite Ausbaustufe laufen. In die Errichtung der ersten Baustufe des neuen Betriebshofes investiert die KVB rund 46 Millionen Euro.

Zwei Zufahrtsstraßen. Das Gelände des Betriebshofes wird über eine westliche und eine östliche Zufahrtsstraße erschlossen, die beide in die Kaiserstraße einmünden. Um die verkehrlichen Auswirkungen des „neuen Lebens“ auf der ehemaligen Brachfläche zu ermitteln, wurde ein Verkehrsgutachten erstellt. Dieses führte zum Ergebnis, dass die ein- und ausfahrenden Busse der KVB und die privaten Fahrzeuge (Pkw, Fahrräder) ihrer Beschäftigten nicht zur Überlastung des unmittelbar angrenzenden Straßennetzes führen werden.

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