Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Anzeigen

Das möchte niemand erleben: Eindringlinge auf der Suche nach Wertsachen. Bild: kadmy/stock.adobe.com

ANZEIGE

Langfingern eine lange Nase drehen Zwischen November und Februar ist es nur acht bis neun Stunden täglich hell – ideale Bedingungen für Einbrecher. Für den effektiven Schutz gibt es mehrere Möglichkeiten.

13.11.2020

Alarmanlagen sind ein wichtiger Bestandteil eines effektiven und modernen Einbruchschutzes – gleich neben dem richtigen Verhalten und mechanischen Sicherungsmaßnahmen. Grundsätzlich wird zwischen Einbruchmeldeanlagen sowie Gefahrenwarnanlagen unterschieden.

Einbruchmeldeanlagen reagieren direkt auf unerwünschtes Eindringen. Sie geben eine Signalwarnung zur Abschreckung des Einbrechers ab oder alarmieren lautlos ein Wach- und Sicherheitsunternehmen. Sie nehmen dem Einbrecher so die Zeit.

Steinhauer Holzhaus GmbH

Anders Gefahrenwarnanlagen: Sie melden nicht nur Einbrüche, sondern können über den kompletten Sicherheitszustand des überwachten Objekts informieren. Das schließt etwa einen offenstehenden Gashahn ebenso ein wie ein brennendes Bügeleisen, einen geplatzten Waschmaschinen-Schlauch oder eine ausgefallene Heizung. Alles wird gemeldet – mit der Möglichkeit, den Alarm aufs Smartphone weiterleiten zu lassen.

Anders Gefahrenwarnanlagen: Sie melden nicht nur Einbrüche, sondern können über den kompletten Sicherheitszustand des überwachten Objekts informieren. Das schließt etwa einen offenstehenden Gashahn ebenso ein wie ein brennendes Bügeleisen, einen geplatzten Waschmaschinen-Schlauch oder eine ausgefallene Heizung. Alles wird gemeldet – mit der Möglichkeit, den Alarm aufs Smartphone weiterleiten zu lassen.  


Alarmanlagen sollten individuell zu der Beschaffenheit eines Gebäudes passen


Jede Alarmanlage hat eine Zentrale, die die wichtigste Schnittstelle darstellt: Sie verfügt über eine Vielzahl von Einstellungen und kann für jedes Ereignis individuell programmiert werden. Die Zentrale erhält ein Signal, wenn ein installierter Sensor eine Störung meldet und führt dann die vorprogrammierte Aktion aus. Alarmanlagen können mit vielen Sensoren wie Bewegungsmeldern, Kontaktmeldern an Türen und Fenstern oder Videokameras kombiniert werden und somit einen optimalen Einbruchschutz gewährleisten.
  

Neben diversen Sensoren können auch Kameras oder Bewegungsmelder hinzugefügt werden. Bild: maho/stock.adobe.com
Neben diversen Sensoren können auch Kameras oder Bewegungsmelder hinzugefügt werden. Bild: maho/stock.adobe.com

„Dies ist der größte Vorteil von elektronischer Sicherheitstechnik: die vielen verschiedenen Anwendungsbereiche“, meint Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“. „Sie können hörbare Signale an Bewohner abgeben, aber ebenso über den sogenannten stillen Alarm Polizei, Feuerwehr, Sicherheitsdienst oder Eigentümer rechtzeitig informieren.“ In etwa drei Vierteln der Fälle kann der stille Alarm dafür sorgen, dass die Polizei die Einbrecher erfolgreich überführt.

Alarmanlagen bieten verschiedene Überwachungskonzepte und sollten immer individuell auf die Beschaffenheit und die Nutzung eines Gebäudes angepasst werden. Die komplexe Installation einer Alarmanlage sollte in jedem Fall von einem Experten vorgenommen werden. Das maximiert nicht nur die Sicherheit, sondern vermeidet außerdem Fehlalarme.

Qualifizierte Installateure sind zum Beispiel auf der Homepage der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ zu finden: www.nicht-bei-mir.de/experte-finden.