Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Abmelden

Specials

Der Kampf gegen die Krankheit Image 1
Anzeigen
ANZEIGE

Leben mit der Diagnose: Der Kampf gegen die Krankheit

Betroffene sollten wieder den Blick auf die schönen Seiten des Lebens lenken. Foto: Rawpixel.com/stock.adobe.com 

Die Diagnose Krebs löst bei Betroffenen in der Regel große Ängst aus. Genaue Informationen, Faktenwissen und der Rückhalt vertrauter Menschen können dabei helfen, mit der Bedrohung des eigenen Lebens besser zurechtzukommen.

Trotz diverser Früherkennungsangebote und neuer Therapiemöglichkeiten, die in vielen Fällen bessere Heilungschancen versprechen, hat Krebs kaum etwas von seinem Schrecken verloren. Patienten, die bereits mit der beängstigenden Diagnose konfrontiert wurden, wollen oft wissen, was sie zusätzlich zu den medizinischen Therapien selbst zu ihrer Genesung beitragen können. So wird häufig vermutet, dass kämpfen und ein starker Wille die Heilung begünstigen können. Allerdings haben wissenschaftliche Untersuchungen bisher keine eindeutigen Anhaltspunkte dafür gefunden, dass eine ganz bestimmte Art des Umgangs mit der Krankheit besonders günstig ist.

Mediclin Robert Janker Klinik

Jeder Patient erlebt und verarbeitet die Behandlung und Krankheit auf seine ganz eigene Weise. Dabei kann eine aktive oder kämpferische Grundhaltung gegen den Krebs hilfreich sein, aber eben genauso das Zulassen von Gefühlen wie Angst, Trauer oder Wut. Wichtig ist, so mit der Erkrankung leben zu lernen, dass eine möglichst hohe Lebensqualität erhalten bleibt oder wieder erreicht werden kann. Betroffene, die dadurch über längere Zeit psychisch stark belastet sind, können Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen, beispielsweise in einer ambulanten Krebsberatungsstelle.

Betroffene sollten Rücksprache mit dem Arzt halten

Auch mit Alltagsproblemen müssen sich Patienten beschäftigen. Zum Beispiel mit der Frage, ob mit einer Krebserkrankung die Sauna besucht werden darf Für die meisten ist die Anwendung von Wärme problemlos möglich. Vorsichtig sollten sie nur während und kurz nach einer belastenden Behandlung sein. Besondere Achtsamkeit ist bei erhöhtem Infektionsrisiko unter einer Chemotherapie geboten, wenn durch eine Bestrahlung die Haut zeitweise geschädigt ist. Krebspatienten sollten daher vor einem Saunabesuch immer erst mit ihren behandelnden Ärzten sprechen.

Ein weiteres großes Thema ist die Ernährung. Brustkrebs zählt zu den Tumorarten, die den Energiestoffwechsel des Erkrankten meist wenig verändern. Betroffene sollten darauf achten, dass ihre Ernährung ausgewogen und vitaminreich ist. Nahrungsergängzungsmittel müssen nicht zusätzlich eingenommen werden. Erkrankte sollten darauf achten, dass die Energiezufuhr den Verbrauch nicht übersteigt. (mit djd)

  

Hilfe vom BRCA-Netzwerk

Bild: adobe.stock.com – SunnySmile
Bild: adobe.stock.com – SunnySmile
Bei 20 Prozent der jährlich erkrankten Frauen ist die Ursache klar: Sie haben eine genetische Veränderung, zum Beispiel in den sogenannten BRCA (BReast CAncer)-Genen, die auch an ihre Kinder vererbt werden kann. In den betroffenen Familien kommen Krebserkrankungen deshalb deutlich häufiger vor und das oftmals in einem sehr frühen Alter. Als Vertretung selbst Betroffener wurde 2010 der Verein BRCA-Netzwerk - Hilfe bei familiärem Krebserkrankungen e. V. gegründet. Ziel ist ein leicht zugänglicher Austausch an Informationen. Der Verein arbeitet in Kooperation mit dem Deutschen Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs und wird durch die Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert. Das Netzwerk, das seinen Sitz in Bonn hat, informiert und berät auf Fachveranstaltungen und Patienteninformationstagen.
zurück zur Übersicht
Datenschutz