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Leverkusen groovt:

Kool & the Gang sorgten bei den Leverkusener Jazztagen im vergangenen Jahr für beste Stimmung. Foto: Leverkusener Jazztage

Bei den 39. Jazz-Tagen kommen nicht nur Fans der Szene auf ihre Kosten. Auch Stars aus anderen Musikrichtungen verleihen dem Top-Event ein ganz besonderes Flair.

Miles Davis, James Brown, Ray Charles oder Kool & the Gang. Die Superstars der Szene sind in den letzten Jahren allesamt bei den Leverkusener Jazztagen aufgetreten. Vom 5. bis 18. November findet nun die 39. Auflage der Event-Reihe statt. Und auch in diesem Jahr treten wieder namhafte Jazz-Künstler in Leverkusen auf. So gibt sich zum Beispiel der mehrfache Grammy- und Echogewinner Thomas Quasthoff die Ehre. Auch Gregory Porter, der für Liquid Spirit 2014 den Grammy für das beste Jazz-Gesangsalbum des Jahres erhielt, wird die Rheinländer begeistern. „Anders als in den Jahren zuvor haben wir 2018 wieder mehr Festivaltage, deshalb rechnen wir insgesamt mit bis zu 30000 Besuchern“, sagt Veranstalter Fabian Stiens. „Mit Ausnahme der Stuttgarter ‚Jazz Open‘ gibt es deutschlandweit im Prinzip kein vergleichbares Festival. Unser Programm hat es auch in diesem Jahr wieder in sich. Es sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein.“ Stimmt. Schließlich haben die bekannte Pop-Sängerin Anastacia sowie Durchstarter Wincent Weiss ihre Auftritte bereits zugesagt.

Die Veranstalter rechnen mit bis zu 30 000 Fans

Nur: Was haben diese bei den mit Jazz zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Allerdings wird schnell vergessen, dass sich aus der um 1900 in den US-amerikanischen Südstaaten entstandenen Musikrichtung mehrere Genres entwickelt haben. Im entfernten Sinn ist also auch Hip-Hop und Pop mit dem Jazz verwandt. „Der Schwerpunkt des Festivals liegt immer noch ganz klar auf Jazz im klassischen Sinne. Um noch breiter aufgestellt zu sein, haben wir uns aber vor einigen Jahren dazu entschieden, auch Künstler einzuladen, die nicht auf Anhieb dem Jazz zugeordnet werden können“, erklärt Stiens. „Bei vergleichbaren Festivals ist das nicht anders. Für die Fans des Jazz ist das aber ohnehin kein Problem. Sie können sich ihre Lieblings-Interpreten herauspicken und Tickets für das entsprechende Konzert buchen.“ Zu lange warten sollten Musikfans damit allerdings nicht, da für die Auftritte vieler Künstler nur noch Restkontingente an Karten zu haben sind. Liebhaber der Szene sollten also schnellstmöglich zuschlagen, um auch in diesem Jahr wieder ein Jazz-Event der Extraklasse erleben zu können.

Brillen Schmidt
zurück zur Übersicht Express vor Ort: Leverkusen
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