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Das kleine Kraftpaket: Mazda CX-3

Optisch geschärft und mit überarbeitetem Motorenangebot geht der Mazda CX-3 jetzt auf Kundenpirsch. Foto: Busse/ Textfabrik 

Vor drei Jahren landete Mazda mit dem CX-3 einen echten Volltreffer. Der kompakte SUV ist eines der meistverkauften Autos des Herstellers. In diesem Herbst kam sein Nachfolger auf den Markt. Nicht nur die Optik wurde stark verändert.

Seit wenigen Wochen ist der Mazda CX-3 am Start. Der City-SUV auf der Basis des Mazda 2 ist nach dem CX-5 das meistverkaufte Auto von Mazda Deutschland. Bei dem kleinen Fünftürer wurde nicht nur eine Menge für die Optik getan, sondern zudem ein neuer Dieselmotor aufgelegt. Entgegen dem Trend zum Downsizing hat er mehr Hubraum als das Aggregat, das er ersetzt.

Mit einem 4x4-Anteil von zuletzt 16,5 Prozent griffen die Mazda-Kunden häufiger zur Allradtechnik als bei anderen Marken. Der CX-3 konkurriert zum Beispiel mit dem Seat Arona oder dem Hyundai Kona. Obwohl der Dieselantrieb bei Fahrzeugen dieses Segments eine eher nachrangige Rolle spielen, will Mazda am Selbstzünder für diese Baureihe festhalten und hat mit dem Facelift einen neuen Motor vorgestellt, der auf der Basis des bislang verwendeten 1,5-Liter-Aggregats entwickelt wurde. Der neue Motor hat nun 1,8 Liter Hubraum und leistet 115 PS.

Bei den ersten Testfahrten hinterließ der neue Motor einen ansprechenden Eindruck. Sein maximales Drehmoment stellt er ab 1600 Umdrehungen zur Verfügung, was ihm ein spürbares Temperament und gewisse Reserven verleiht, wenn mal druckvoll für ein Überholmanöver beschleunigt werden muss. 270 Newtonmeter Schubkraft können dann genutzt werden, und das bis in die Nähe von 3000 Umdrehungen. Allerdings fehlt die Kombinationsmöglichkeit von Allradantrieb und Automatikgetriebe, nur für den Fronttriebler ist die automatische Schaltbox zu haben.

Die gewohnt kernige Geräuschkulisse des Dieselmotors ist beim neuen Mazda CX-3 zu vernachlässigen, außer er nähert sich Leistungsspitzen, die der Wagen bei 4000 Touren erreicht. Zusätzliche Dämm-Vorrichtungen, die auch Scheiben und Dach betrafen, hätten dafür gesorgt, heißt es vom Hersteller. Modifikationen am Motor, die bis in die Beschaffenheit der Kolben reichen, vermindern die Entstehung von Vibrationen und beruhigen so den Lauf.

Der Einstiegspreis bleibt weiterhin unverändert

Das Fahrwerk reagiert ausgewogen und gelassen auf Unebenheiten, vermittelt ein kommodes Reisegefühl, während die Lenkung mit ihrer verbindlich direkten Art für Freude auf kurvigen Berg- und Landstraßen sorgt.

Die Qualitäten von Fahrwerk und Lenkung gelten natürlich ebenso für die Varianten mit Ottomotor, wenngleich man die Empfehlung für das Basistriebwerk mit 121 PS auf den Betrieb im Flachland beschränken müsste. Da Mazda an seinem Verzicht auf turbogeladene Benziner festhält, können dem immerhin zwei Liter großen Vierzylinder nicht mehr als 207 Newtonmeter Drehmoment entlockt werden.

Zu den üblichen Begleiterscheinungen einer Mazda- Testfahrt gehört, dass der Spritkonsum nur selten deutlich von dem abweicht, was der Hersteller vorher versprochen hat. Das Anderssein, das die Marke für sich in Anspruch nimmt, hat an dieser Stelle einen für den Kunden nicht zu unterschätzenden Mehrwert. Die mit zwei Insassen nebst Gepäck absolvierten Probestrecken auf anspruchsvoller Route absolvierte der „kleine“ Benziner mit errechneten 7,4 Litern je 100 Kilometer (6,6 Liter nach WLTP-Norm), der Diesel mit 6,8 Litern (laut Datenblatt 6,1 Liter). Dass Mazda mit seinen neuen CX-3-Motoren die 6d-Temp-Abgasnorm erfüllt, darf vorausgesetzt werden, nicht aber, dass sie dies ohne Abgasnachbehandlung tun. Nicht ohne Stolz verweist Mazda deshalb darauf, dass die einschlägigen Grenzwerte beim Benziner ohne zusätzlichen Partikelfilter und beim Diesel ohne SCR-Kat eingehalten werden.

Produktaufwertungen gehen oft mit Preiserhöhungen einher. Anders bei Mazda: Alter und neuer CX-3 kosten in der Basisversion 17 990 Euro, worin Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Bordcomputer, Audio- und Start-/Stopp-System, Zentralverriegelung und Berganfahr-Assistent enthalten sind. Mit dem hubraumstärkeren Diesel kostet der CX-3 mindestens 22 290 Euro.

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