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Der Transport der alten und neuen Rolltreppen erfolgt etwa mit Bauzügen der KVB über die Stadtbahnstrecken

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Mehr Komfort dank neuer Rolltreppen An drei Haltestellen im Linksrheinischen werden insgesamt fünf Anlagen ausgetauscht

10.12.2020

Drei U-Bahn-Haltestellen erhalten in diesen Wochen neue Rolltreppen. Bis zum 17. Dezember werden an den Haltestellen „Heumarkt“, „Venloer Straße/Gürtel“ und „Reichenspergerplatz“ zusammen fünf Rolltreppen, die insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen von großer Bedeutung sind, ausgetauscht. Die beiden Rolltreppen in Ehrenfeld gingen 1989 in Betrieb, eine Anlage am Heumarkt, die die Straßenebene und die Verteilerebene verbindet, stammt sogar aus dem Jahr 1980. Noch älter sind die beiden Konstruktionen am Reichenspergerplatz, die nicht weniger als 50 Jahre ihre Dienste getan haben. Investitionen in diese Infrastruktur erweisen sich unter sozialen genauso wie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten als nachhaltig.

Hohe Investition.
Der Austausch der fünf Rolltreppen gehört zu einem umfangreichen Programm, mit dem bis einschließlich 2023 insgesamt 39 Anlagen an zwölf U-Bahn-Haltestellen in der linksrheinischen Innenstadt und im Stadtbezirk Ehrenfeld erneuert werden. In dieses Programm investieren der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), die Stadt Köln und die KVB insgesamt rund 15 Millionen Euro. Allein der NVR fördert mit 12,7 Millionen Euro.

Weniger Störungen. Die „Neuen“ weisen den innovativsten Stand der Technik auf. So können die Rolltreppen je nach Frequentierung in den Aufwärts- oder Abwärtsbetrieb wechseln. Bei einer versehentlichen Betätigung des Nothalt-Schalters überprüfen die Anlagen automatisiert den Störungsgrund und gehen meist selbsttätig wieder in Betrieb. Die Trittstufen weisen gelb markierte Hinter- und Seitenkanten auf, wodurch insbesondere sehbehinderte Menschen besser geschützt werden. Sockelbürsten an Treppenenden reduzieren die Einklemmgefahr. Die neuen Anlagen arbeiten energieeffizienter und werden durch eine geringere Störanfälligkeit weniger Ausfälle haben. Zum Bestand der KVB gehören 264 Rolltreppen. Im Durchschnitt sind sie 14 Jahre alt.