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Formel 1: Schumi is back Kerpener Fanclubganznah dran

Michael Schumacher unterstützte seinen Sohn Mick beim Start in den Rennsport auf der Kartbahn in Kerpen-Manheim. Bild: Ferling

26.03.2021

Am Wochenende startet Mick Schumacher in Bahrain in seinem ersten Formel-1-Rennen und tritt so in die Fußstapfen seines Papas Michael Schumacher. Ein Fanclub aus seiner alten Heimat Kerpen begleitet Micks Karriere seit Jahren.

Mick Schumacher (22) hat es geschafft: Nach seinen Titelgewinnen in der Formel 3 (2018) und der Formel 2 (2020) ist der Sohn von Rennfahrerlegende Michael Schumacher in der Formel 1 angekommen. Er übernimmt diese Saison ein Cockpit des jungen US-Rennstalls Haas.

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Mick Schumacher (22) hat es geschafft: Nach seinen Titelgewinnen in der Formel 3 (2018) und der Formel 2 (2020) ist der Sohn von Rennfahrerlegende Michael Schumacher in der Formel 1 angekommen. Er übernimmt diese Saison ein Cockpit des jungen US-Rennstalls Haas.

Michael stieg vor neun Jahren als Rekordchampion aus der Formel 1 aus. Am 29. Dezember 2013 erlitt der siebenfache Weltmeister dann ein schweres Schädel-Hirn-Trauma bei einem Skiunfall im französischen Meribel. Nicht zuletzt auf Grund dieser tragischen Familiengeschichte war Mick in seiner Karriere großen Belastungen ausgesetzt.

Wie sein berühmter Vater begann auch Mick im Kartsport – auf der Bahn in Kerpen-Manheim, der alten Heimat der Schumachers. Eine weitere Parallele: Michael Schumacher war ebenfalls 22 Jahre alt, als er sein erstes Formel 1-Rennen fuhr.

Der Michael und Mick Schumacher Fan-Club Kerpen fiebert dem Saisonauftakt schon seit Langem entgegen. „Es wird ein Jahr werden, auf das wir lange gewartet haben. Die Formel 1 ruft, der Name Schumacher wird wieder auf Ranglisten, Zeiten-Tabellen und Großleinwänden zu sehen sein. Nach dem siebenfachen Weltmeister Michael Schumacher kommt jetzt Mick Schumacher, auf den viele Augen gerichtet sein werden“, so die Fanclub-Stimmen voller Begeisterung. Die Hoffnung lautet: „Es könnten alte Zeiten wiederkommen, als die ‚Schumania‘ ausbrach!“


„Michael zapfte in Kerpen damals Bier für mich, das lief alles sehr familiär ab.“


Der Michael und Mick Schumacher Fan-Club Kerpen wurde 2003 in Michaels Heimatstadt Kerpen gegründet. „Wir haben den Werdegang von Mick von Kartzeiten an verfolgt. Es gab einige Clubtreffen auf der Kartbahn in Kerpen-Manheim. Dort war man hautnah am Geschehen. Wir konnten Michael und Mick live erleben. In Manheim lief alles familiär ab – man konnte mit der Familie ein paar Worte wechseln, Michael zapfte Bier für mich, man fühlte sich dazugehörig“, blickt Reiner Ferling, 1. Vorsitzender des Fanclubs, zurück.
  

Mick Schumacher mit dem 1. Vorsitzenden des Michael und Mick Schumacher Fan-Club Kerpen, Reiner Ferling. Bild: Ferling
Mick Schumacher mit dem 1. Vorsitzenden des Michael und Mick Schumacher Fan-Club Kerpen, Reiner Ferling. Bild: Ferling

Micks Formel-3-Europameisterschaft erlebten die Kerpener hautnah. Beim letzten Rennen am Hockenheimring war der Fanclub natürlich live dabei und stand als Erstes am Teamzelt zum Gratulieren. „Dann kamen letztes Jahr der F2-Titel und der Aufstieg in die Formel 1. Das war nicht nur für Mick anstrengend, auch der Club hatte alle Hände voll zu tun. Viel mediales Interesse, neue Mitglieder, die neue Saison vorbereiten. Wir versuchen, den Auftakt 2021 gemeinsam zu gestalten, in welcher Form, ist coronaabhängig“, sagt Ferling.

Der Blick des Clubs richtet sich aber auch schon weiter in die Zukunft: „Wir sind auf der Suche nach Möglichkeiten, Public Viewings abhalten zu können, mit einigen Events vor und nach der Veranstaltung. Wir haben auch schon einen Kooperationspartner gefunden, mit dem wir großartige Events feiern können. Es laufen Gespräche, mehr kann ich derzeit noch nicht verraten“, so Ferling.

Eines steht aber jetzt schon fest: „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu Mick, der Familie und Schumachers Managerin Sabine Kehm. Dieses Vertrauen haben wir uns über die Jahre erarbeitet. Wir arbeiten daran, dass es so bleibt.“ Und wenn Mick es dann noch mit der Zeit schafft, nur ein wenig in die riesigen Fußstapfen seines Vaters zu treten, dann steht einer zweiten „Schumania“ nichts mehr im Weg.