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Die Umwelt in der Stadt erleben: Das NaturGut Ophoven leistet wertvolle Arbeit

Das NaturGut Ophoven leistet wertvolle Arbeit

Foto: HOLGERSCMITT

Libellen schwirren durch die Luft, Blumen blühen und ein Bach plätschert dahin. So schön kann es in der Stadt sein. Das NaturGut Ophoven bringt Kindern und Jugendlichen ihre Umwelt näher.

Das Umweltbildungszentrum befindet sich in mitten eines sechs Hektar großen Geländes mit Wiesen, Gärten, Naturerlebnispfad, Tümpeln und Teichen. Der Wiembach, der wenig später in die Wuppermündet, schlängelt sich durch das Anwesen. Biotope wie Bienenstöcke, Kräuterspiralen und Weidenzelte sowie die Solarkunst auf dem Gelände laden zum Verweilen, Beobachten und Spielen ein.

Vor rund 34 Jahren übergab die Stadt Leverkusen dem Förderverein Natur- und Schulbiologiezentrum Leverkusen e. V., der sich heute Förderverein NaturGut Ophoven e. V. nennt, das Gelände des Gutes Ophoven an der Talstraße zur Nutzung. Dort begannen dann Naturschützer, das Umweltzentrum aufzubauen.

Viel Arbeit und Ausdauer waren nötig, um auf dem Gelände praktisch aus dem Nichts ein Umweltbildungszentrum zu errichten, das überregionale Anerkennung findet. Heute können Kinder dort ihren Geburtstag feiern oder zusammen mit Erwachsenen Erlebniskurse besuchen. Zudem existiert ein Programm für Kindergartengruppen und Schulklassen.

Es gibt viel zu entdecken: Libellen beobachten, Rätsel lösen, verborgene Schätze entdecken, den Bach auf einem Baumstamm überqueren, die Sinne auf dem Waldlehrpfad schärfen oder Bienen bei der Honigproduktion beobachten – das alles ist möglich. Die Geschichte spielt ebenso eine Rolle. Mitten auf dem Gelände steht eine Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert. Dort können Besucher in die Rolle von Mägden, Gauklern oder Edelleuten schlüpfen und das aufregende Leben im späten Mittelalter kennenlernen.

Leverkusen Jazztage

Marianne Ackermann ist erste Vorsitzende und seit 2005 Mitglied des Fördervereins – und das ehrenamtlich. Hauptberuflich arbeitet die Mutter zweier Kinder als Grundschullehrerin an der Regenbogenschule in Leverkusen. „Ich engagiere mich für dieses Umweltbildungszentrum, da dieser Ort Leverkusener Kindern und Jugendlichen eine einmalige Möglichkeit gibt, Natur und Umwelt unmittelbar und mit allen Sinnen zu begegnen.“ Deshalb seien die methodischen Grundsätze: Entdecken, Erleben, Staunen und Forschen. Nur ein emotionaler und handlungsorientierter Ansatz ermögliche ein wirkliches Begreifen, erklärt Ackermann.

Finanziert wird das Umweltzentrum durch die Stadt sowie private Spenden und die Beiträge der Mitglieder. Der Verein freut sich über jede finanzielle Unterstützung.

www.naturgut-ophoven.de


Öffnungszeiten

Öffentlicher Zugang zum Gelände:
Montag bis Sonntag von 7 Uhr bis 19 Uhr. Der KlimaErlebnisPark macht abhängig von den Witterungsverhältnissen von Oktober bis März eine Winterpause.

Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt und BioBistro:
Dienstag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr. Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 Uhr bis 18 Uhr.
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