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Ein erster Designentwurf der neuen Stadtbahn

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Neue Stadtbahnen für Köln Auftrag an Konsortium von Alstom und Kiepe vergeben

10.12.2020

Die Entscheidung ist gefallen: Die KVB hat den Auftrag für die Lieferung von 62 modernen, durchgängigen Niederflurfahrzeugen (60-Meter-Langzüge) sowie zwei rund 30 Meter langen Niederflurfahrzeugen an das Konsortium Alstom Transport Deutschland GmbH (Salzgitter) und Kiepe Electric GmbH (Düsseldorf) vergeben. Die Unternehmen haben jetzt nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren den Zuschlag erhalten.

Erhöhte Kapazität. Die Langzüge sollen 124 Fahrzeuge der Baureihe K4000 ersetzen, die bereits heute ihre Nutzungsgrenze erreicht haben. Nach der Ertüchtigung der Ost-West-Achse sollen auf den Linien 1 und perspektivisch auf der Linie 9 rund 90 Meter lange Zugverbände fahren. Diese setzen sich jeweils aus einem Lang- und einem Kurzzug zusammen. Auf diese Weise kann die Kapazität auf diesen Linien um bis zu 50 Prozent erhöht werden. Das Investitionsvolumen für die Beschaffung der neuen Fahrzeuge liegt bei rund 363 Millionen Euro. Die Vorserie (bestehend aus jeweils zwei Lang- und Kurzzügen) soll Ende 2023 geliefert und für rund ein Jahr erprobt werden. Die Lieferung der Serienfahrzeuge beginnt ab Ende 2024.

Moderne Gestaltung. Ein Langzug hat im Vergleich zu einer heutigen Doppeltraktion pro Seite zwei zusätzliche Fahrgasttüren. Die Mehrzweckbereiche sind offen und großzügig gestaltet, das Innendesign ist hell, freundlich, modern und einladend. Alle neuen Fahrzeuge sind mit CO2-Klimaanlagen ausgestattet, die besonders energieeffizient und umweltfreundlich arbeiten. Die Fahrzeuge verfügen zudem über ein Kollisionswarnsystem und Sensoren, die eine vorausschauende Instandhaltung ermöglichen sollen, und moderne Kundeninformationssysteme.
  

KurzTakt

Mehr Fahrten

Vorweihnachtszeit

Selbst in der Corona-Situation wird mit einem deutlichen Besucheraufkommen auf den Kölner Einkaufsmeilen in der City gerechnet. Deshalb verstärkt die KVB am Samstag, 12. Dezember, ab 11.30 Uhr den Betrieb auf der Stadtbahn-Linie 1 zwischen Brück und Junkersdorf. Auf der Linie 9 sind von 10.30 bis 20 Uhr zwischen Ostheim und Neumarkt doppelt so viele Bahnen unterwegs. Auf der Bus-Linie 132 fahren zwischen 9 und 14 Uhr mehr Busse von Meschenich bis Heumarkt. Zwischen 14 und 20 Uhr werden dann mehr Fahrten in entgegengesetzter Richtung angeboten. Auf der Linie 159 wird der Betrieb ebenfalls verstärkt, um mehr Angebot auf dem Weg zu den KölnArcaden zu schaffen. Die Linien 136 und 146 werden durch Gelenkbusse bedient. Am darauffolgenden Samstag, 19. Dezember, wird nach normalem Samstags-Fahrplan ohne Betriebsverstärkung gefahren – es gelten dann bereits die neuen Zeitfolgen mit planmäßig deutlich mehr Fahrten am Samstag.
  

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Bestens gerüstet

Winterdienst

Auch in den Wintermonaten sollen die Fahrgäste sicher, pünktlich und komfortabel ans Ziel gebracht werden. Rechtzeitig greifen bei Schnee und Eis Winterdienstpläne mit 100 Mitarbeitenden in Rufbereitschaft. Im Fall der Fälle räumen diese zunächst die Ausfahrwege der Betriebshöfe und Abstellanlagen, damit die Linienfahrzeuge der KVB eingesetzt werden können. Die Streckengleise werden mit hoher Priorität fahrbereit gehalten. Bei Vereisungsgefahr der Schienen und Oberleitungen werden dazu in den nächtlichen Betriebspausen Fahrten mit Stadtbahnen auf allen Strecken durchgeführt. Damit wird die Eisbildung an den Oberleitungen – soweit möglich – verhindert. Bei extremen Witterungsverhältnissen gehen mindestens 100 Mitarbeiter verschiedener KVB-Fachbereiche zusätzlich in den Wintereinsatz. Diese räumen vor allem die Zugänge zu den Stadtbahn-Haltestellen und die Bahnsteige, um den Kunden einen möglichst sicheren Zugang zu den Fahrzeugen zu ermöglichen.

Veränderung an den Festtagen

Fahrpläne

An Heiligabend, am ersten Weihnachtstag und an Silvester gelten bei der KVB besondere Fahrpläne. Wer dann mit Bus oder Stadtbahn unterwegs ist, sollte sich zuvor über die verschiedenen Medien informieren. In den Fahrzeugen selbst wird wieder ein gedrucktes Fahrplanheft bereitliegen, denn insbesondere im Busbetrieb sind die Regelungen, in Abhängigkeit von der unterschiedlichen Nachfrage, sehr differenziert. Am zweiten Weihnachtstag und an Neujahr wird einheitlich im Bus- und Stadtbahnnetz nach Sonntags-Fahrplan gefahren.