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Zu Gast im Glaspalast Im Neven DuMont Haus an der Amsterdamer Straße werden der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der EXPRESS produziert. Eine Hausführung war aufgrund der Pandemie in den letzten Monaten nicht möglich. Doch das könnte sich bald ändern.

Die Gebäudefront besteht aus 4500 zusammengefügten Scheibenstücken. Bild: Stefan Worring

7.09.2021

Schon bei der Ankunft am Neven DuMont Haus an der Amsterdamer Straße staunten einige Teilnehmer, die in der Vergangenheit an einer der zweistündigen Führungen teilgenommen haben. Schließlich sind die riesigen Glasfronten des Gebäudekomplexes beeindruckend. Alleine das Front-Stück besteht aus 4500 kleinen Scheiben, die sich insgesamt auf einer Fläche von 24000 Quadratmetern ausdehnen.

Noch interessanter wird es letztlich nach dem Betreten des Hauses, in dem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der EXPRESS produziert werden. Denn direkt im Foyer werden auf einer Videoleinwand die wichtigsten und aktuellsten Nachrichten des Tages gelistet. Somit wird jedem Besucher schnell klar: Im Neven DuMont Haus sind alle Beteiligten auf dem neuesten Stand–und zwar bei allen relevanten Schwerpunktthemen.

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Darüber hinaus finden in den einzelnen Redaktionen und während diverser Vor-Ort-Besuche, in zahlreichen Gesprächen sowie während verschiedener Dienstreisen stets aufwendige Recherchearbeiten statt, weshalb die Leser des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und des EXPRESS regelmäßig exklusive Inhalte geboten bekommen. Interessant: Während einer Führung durch das Neven DuMont Haus wird ein Blick hinter die Kulissen geboten, wie das journalistische Arbeiten im Alltag abläuft. Zudem steht ein Besuch im neu gestalteten Newsroom auf dem Programm, bei dem ein Gespräch mit einem leitenden Redakteur geführt werden kann.


Besucher bekommen interessante Einblicke in den Journalistenalltag


Dabei wird klar: Das journalistische Arbeiten hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Denn mittlerweile kommt es nicht mehr nur darauf an, die Seiten der Tageszeitung mit hochwertigen Inhalten zu versehen, sondern auch die jeweiligen Websites zu bespielen – und das möglichst schnell, sodass die Nutzer brandaktuell informiert werden. Darüber hinaus gilt es die Social-Media-Kanäle mit relevanten Inhalten zu versehen. Klar ist deshalb: Bei einer Führung durch das Neven DuMont Haus bekommen die Teilnehmer ein gutes Gespür dafür, wie vor Ort gearbeitet wird.

Die Einweihung des Gebäudekomplexes in Köln-Niehl fand im April 1998 statt. Bild: Stefan Worring
Die Einweihung des Gebäudekomplexes in Köln-Niehl fand im April 1998 statt. Bild: Stefan Worring

Allerdings beschränkt sich der Rundgang nicht nur auf einen Besuch in der Redaktion. Weil die Tageszeitungen tatsächlich vor Ort gedruckt werden, können die Besucher live erleben wie die Inhalte des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und des EXPRESS entstehen.

Sie sehen wie diese aufs Papier gebracht werden. Beeindruckend dabei: Die Produktion läuft im Prinzip wie am Schnürchen, da viele Prozesse längst vollautomatisiert ablaufen – beispielsweise das Wechseln der riesigen Zeitungsrollen.

In der Weiterverarbeitungshalle wiederum werden die Zeitungen letztlich zu Paketen gebündelt und von Transportern zu Ablagestellen gebracht. Anschließend können die Zusteller diese dort abholen und den Kunden morgens in den Briefkastenwerfen. Ein Prozess, der für Teilnehmer der Führung am Ende bestens nachvollzogen werden kann.

Schade: Am Anfang der Coronapandemie konnten aus Hygienegründen lange Zeit keine derartigen Veranstaltungen im Neven DuMont Haus stattfinden. Doch das könnte sich schon bald ändern, falls sich die Situation aufgrund zahlreicher Impfungen deutlich verbessert. Bis dahin gibt es eine Alternative: Eine digitale Hausführung, die interessierte Personen unter forumblau.de/digitale-hausfuehrung jederzeit abrufen und erleben können.
   

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