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Der Bier-Botschafter: Roland Schön hat sein Hobby zum Beruf gemacht

Roland Schön verkaufteuropäisches Craft Beer und unterstützt lokale sowie regionale Produkte. Foto: Kohlenberg

„Pumpernickel Porter“, „Supa Dupa“, „Hopfenstopfer“ oder „Hop Dylan“ – Craft Beer ist in aller Munde. Roland Schön bietet auf rund 30 Quadratmetern mehr als 200 verschiedene Marken an. „Bier macht schön“ ist einer von derzeit etwa fünf Craft-Beer-Läden in Köln.

Das beste Bier, das ich je getrunken habe, ist das erste selbstgebraute gewesen“, erzählt Roland Schön (44). Das ist jetzt sieben Jahre her, und heute würde es ihm wohl nicht mehr ganz so gut schmecken, gibt er zu. Seit zwei Jahren betreibt der gebürtige Schwabe seinen Craft-Beer-Laden auf der Berrenrather Straße in Sülz. Sein großes Aha-Erlebnis hatte er auf dem „Festival der Bierkulturen“ in Ehrenfeld. „Ab da war ich total angefixt und begeistert von der Vielfalt.“

Von „Ale-Mania“ aus Bonn hat er eine besonders große Auswahl in seinem Laden. Foto: Kohlenberg
Von „Ale-Mania“ aus Bonn hat er eine besonders große Auswahl in seinem Laden. 
Foto: Kohlenberg
Nach 16 Jahren als Grafiker stand für ihn schließlich fest: „Das ist so geil, ich mache mein Hobby zum Beruf.“ Statt Alkoholiker ohne Perspektive oder Brauereichef mit großem finanziellen Risiko zu werden, entschied sich der Sülzer, einen Laden unweit seiner Wohnung zu eröffnen. „Ich habe dann angefangen, ganz blauäugig die verschiedenen Brauereien anzuschreiben und mir Preislisten schicken zu lassen“, erzählt der Ladenbesitzer. Viele der Hersteller habe er inzwischen selbst besucht oder kennt die Brauer von verschiedenen Bier-Messen und Festivals.

Rund 700 verschiedene Biere standen bereits in seinen Regalen. Manche seien extrem schwer zu bekommen, andere gebe es nur saisonal. Schön begrenzt sich dabei auf europäische Marken und unterstützt vor allem regionale und lokale Brauer. „Bier ist ein sehr regionales Produkt. Aus ökologischer Sicht ist es außerdem fragwürdig, es quer um die halbe Welt liefern zu lassen.“ Er habe sich einen Radius gesucht, den er mit gutem Gewissen vertreten könne.

Für Schön ist das Hopfengetränk pure Leidenschaft. Daher hat er sich von der IHK sogar zum Bierbotschafter ausbilden lassen. Seine Mission: „Bier hat in Deutschland noch immer ein Sauf-Image – es geht ummöglichst viel und billig. Ich will den Leuten die Augen öffnen für Neues.“ Selbst in Köln gebe es weit mehr als nur Kölsch.

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Hopfendankfest im September

Vom 20. bis 22. September veranstaltet Roland Schön erstmals ein eigenes Festival. Auf dem „Hopfendankfest“ werden verschiedene Brauer vertreten sein und laden die Besucher zum Probieren ein. Den genauen Ort finden Interessierte in Kürze auf hopfendankfest.de und biermachtschoen.de. Dort stehen zudem die Termine für kommende Bier-Tastings.
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