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Luxus für Stadt und Land: Der Rolls-Royce Cullinan hat erstmals Allradantrieb

Der neue Überflieger aus Goodwood: Mit dem Modell Cullinan stößt Rolls Royce ins SUV-Segment vor. Foto: Busse/Textfabrik

Kaum eine Automarke steht so sehr für Eleganz und Komfort. Doch selbst Rolls-Royce hat die Lust gepackt, die ebenen Straßen zu verlassen und sich mit seinen Modellen ins Gelände zu wagen. Der Cullinan hat sogar einen Allrad-Antrieb.

Rolls-Royce-Fahrer teilten in der Vergangenheit ein hartes Schicksal: Für ihre hoch geschätzten Preziosen von Typ Ghost, Wraith oder Dawn gibt es keine Anhängerkupplung. Sie waren gezwungen, ihre Boots- oder Pferdeanhänger von anderen Fabrikaten ziehen zu lassen. Doch Rettung ist nah: Mit dem Rolls Royce Cullinan können sie ihre Besitztümer sogar jenseits von Feld-, Wald- und Schotterwegen bereisen.

Überall hin und das vollkommen anstrengungslos („Effortless, everywhere“) lautet das Versprechen des britischen Luxusherstellers, womit der Dachfirst des automobilen Oberhauses sich dorthin streckt, wo mittlerweile Enge herrscht: ins SUV-Segment. Erstmals in der 112-jährigen Geschichte des Unternehmens hat Rolls-Royce ein Fahrzeug mit Allradantrieb und Heckklappe im Programm. Ein Rolls fürs Grobe also.

Der Basispreis liegt bei stolzen 315000 Euro

Angeblich liegen bereits 1000 Bestellungen für den Cullinan vor. Damit ist sicher: Einen Seltenheitswert wie der faustgroße Diamant, von dem er sich den Namen lieh, wird er nicht haben. Und das trotz des Basispreises von stolzen 315 000 Euro. Mehr Luxus, Leistung und Leidenschaft zur Entwicklungultimativen Komforts ist es, was die Ingenieure bei Rolls-Royce antreibt. Nur mehr Tempo gibt es nicht. Da ist Rolls-Royce strenger Hüter einer selbst auferlegten Beschränkung. Mehr als 250 km/h lässt die elektronische Bremse nicht zu.

Bei den meisten anderen Daten übertrifft der Cullinan vergleichbare Modelle souverän. Mehr als 5,30 Meter lang, Radstand fast 3,30 Meter, zwölf Zylinder – und die mit dem traditionellen britischen Hubraummaß von 6,75 Liter. 571 PS, 850 Newtonmeter Drehmoment und garantiert kein Ärger mit eventuell verschummelten Dieseln.

Klare Kante zeigen

Suzuki Jimny

Statt Tasten: Der zweite Schalthebel ist für den Allradantrieb zuständig. Fotos: Suzuki
Statt Tasten: Der zweite Schalthebel ist für den Allradantrieb zuständig. Fotos: Suzuki
Wer sich mit seinem Auto öfter auf Feldwegen oder durch Wälder bewegen muss, schätzt den Suzuki Jimny. Vor allem Jäger und Landwirte fahren auf den Geländewagen ab. Das neue Modell kommt jetzt noch kantiger als seine Vorgänger daher und natürlich darf ein außen montiertes Reserverad nicht fehlen.

Jetzt wird es ernst: Zwar hat der Suzuki Jimny 20 Jahre lang eine treue Fangemeinde gehabt, doch die hohen Sympathiewerte hat er sich gewiss auch durch seine knuffige Erscheinung erworben, die ihn wie die Bonsai-Version eines Geländewagen aussehen ließen. Der neue Jimny kommt als harter Bursche daher,manche sehen ihn ihm gar den Sprössling einer G-Klasse.

Rustikal ist der kantige Auftritt des Wagens, der wohl auch künftig von Förstern, Jägern und Landwirten geschätzt wird, dazu von kleineren Gewerbebetrieben und Familien, die ein Zweitauto für anspruchsvollere Wohnlagen brauchen. Die betont ausgestellten Radkästen sind eckiger geworden, dem Dach wurde wieder eine echte Regenrinne spendiert und die Fensterlinie der Türen wird für ein größeres Sichtfeld nach unten erweitert.

Wie es sich für einen echten 4x4 gehört, darf fehlt auch das außen anmontierte Reserverad nicht. Unter der Haube arbeitet jetzt zwar ein neuer 1,5-Liter-Benziner mit 20 Newtonmeter mehr Drehmoment, doch die beiden Spitzenwerte von 102 PS und 130 Nm werden nach wie vor bei 6000 Umdrehungen in der Minute bzw. 4000 U/min erreicht, denn es bleibt bei einem Fünf-Gang-Getriebe. Das Aggregat liefert aber im unteren Drehzahlbereich ausreichend Kraft, um im Gelände zu glänzen. Ein Lenkungsdämpfer verbessert den Fahrkomfort auf der Landstraße deutlich, wobei die Lenkung weiterhin viel Spiel in der Mittellage hat. Ein passiver Spurverlassenswarner, ein Notbremsassistent und ein Müdigkeitswarner sowie ein Tempomat und Verkehrszeichenerkennung bereichern die Ausstattung.

Die Preise beginnen bei 17 915 Euro

Aber auch bei der Offroad-Performance des kleinen Kultmobils haben die Ingenieure nochmals nachgelegt. Der Allradantrieb wird nicht mehr mit Tasten, sondern nach Altvätersitte per zweitem Schalthebel in der Mittelkonsole aktiviert. Das mögen Offroad-Piloten wegen der besseren haptischen Rückmeldung lieber. Eine Geländeuntersetzung gehört ebenso zum Auftritt wie zwei elektronische Differenzialsperren, eine Bergabfahr- und eine neue Berganfahrhilfe.

Die Preise beginnen bei 17 915 Euro, für den Jimny Comfort ist auf Wunsch eine 4-Stufen-Wandlerautomatik verfügbar. Mit den aufpreispflichtigen Lackierungen Kinetec Yellow oder Chiffron Ivory Metallic jeweils in Kombination mit schwarzem Dach mutiert der kantige Kraxler zum Lifestyle-Mobil für den Stadtverkehr.

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