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Gut erholt dank persönlicher Analyse: Nicht jeder kommt nachts zur Ruhe. Schuld kann mitunter eine unpassende Matratze sein. Die Folgen sind weitreichend.

Lattenrost und Matratze sollten stets individuell abgestimmt werden. Foto: Gerhard Seybert/AdobeStock.de

Eine Einheitsmatratze, die für jeden passt? Auf den ersten Blick klingt das ziemich verlockend für viele Verbraucher: Das Probeliegen fällt weg, ebenso das lange Vergleichen von Preisen und eine intensive Beratung im Geschäft. Bei gründlichem Nachdenken kommen allerdings Zweifel auf: Zu unterschiedlich sind schließlich die individuellen Schlafgewohnheiten, die Körpergröße und das Gewicht jedes Einzelnen. Wie soll da ein und dieselbe Unterlage wirklich für alle eine erholsame Nachtruhe garantieren?

Eine Matratze als angenehm, kuschelig oder einfach nur schön zu empfinden, sind keine ausreichenden Kritierien. Denn der persönliche Geschmack sollte bei der Wahl nur eine untergeordnete Rolle spielen – wichtig ist, dass die eigene Anatomie mit den Vorzügen der Matratze übereinstimmt. Fachleute raten aus diesem Grund von Standardlösungen ab, erst recht, wenn der Kunde bereits mit Rückenschmerzen und Schlafproblemen zu kämpfen hat. Jeder schläft anders–und benötigt daher ein persönlich abgestimmtes System, um die gewünschte Erholung zu finden. Im Trend liegen Modullösungen, bei denen sich jede Matratze individuell nach Bedarf konfigurieren lässt.

Nicht die Chemie, sondern die Anatomie muss stimmen

Einen guten Fachhändler erkennen Verbraucher vor allem daran, dass er nicht wie aus der Pistole geschossen direkt ein Bettpolster zum Kauf empfiehlt, sondern sich erst einmal Zeit nimmt für jeden Kunden. Darauf weist Matratzenexperte Klaus Neudecker hin: „Ohne detaillierte Informationen ist eine persönlich passende Empfehlung im Grunde gar nicht möglich.“ Diese Zeit zahle sich für den Verbraucher aber in einem Mehr an Schlafkomfort aus. „Zusätzlich zur Beratung nutzen viele Fachhändler auch technische Hilfsmittel wie eine 3D-Liegediagnose, um den individuellen Bedarf gründlich zu analysieren“, so der Experte weiter. Mit einer Vermessung der Anatomie, insbesondere der Wirbelsäule, werde die Grundlage für einen erholsamen Schlaf gelegt.

Schreinerei Friedmann

Wichtig ist es zudem, nicht nur die Matratze individuell auszuwählen. Zu einem hochwertigen Schlafsystem gehört ebenso die Unterkonstruktion in Form eines guten Lattenrostes. Um angesichts der vielen Optionen nicht den Überblick zu verlieren, sorgen Modulsysteme für Orientierung. Der Fachmann wählt dabei die drei Komponenten Matratzenkern, Bezug und Unterfederung individuell aus.

Allein der Matratzenkern besteht wiederum aus drei Modulen, die für eine gute Unterstützung der verschiedenen Körperzone zusammengestellt werden. Verborgen unter dem Bezug werden die Komponenten per Reißverschluss miteinander verbunden und können einzeln ausgetauscht werden. So einfach wird Schritt für Schritt das persönlich passende Schlafsystem ermittelt.
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