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Sicher ans Ziel mit Assistenzsystemen:

Gerade bei monotonen Verkehrssituationen lässt die Aufmerksamkeit schnell nach. Foto: AdobeStock/digitalstock

2018 steckte jeder Autofahrer durchschnittlich 120 Stunden auf städtischen Straßen im Stau. Elektronische Helfer können bei den langweiligen Verkehrssituationen unterstützen.

Jeder hasst sie und doch gehören sie schon fast zur alltäglichen Routine: Verkehrsstaus. Besonders in den Sommerferien müssen sich Reisende auf eine lange Wartezeit auf deutschen Autobahnen gefasst machen – ob auf dem Weg in den Norden oder den Süden.

Kein Wunder, dass sich viele Fahrer durch den dichten oder stehenden Verkehr gestresst fühlen. Es sei denn, elektronische Helfer übernehmen das Anfahren, Bremsen und Spurhalten. Staus sind relativ einfache Verkehrssituationen – das macht sie nicht nur langweilig, sondern gleichzeitig auch gefährlich. Schnell kann es durch Unkonzentriertheit oder Ablenkung zum Auffahrunfall kommen. In diesen Situationen können moderne Assistenzsysteme im Fahrzeug für Abhilfe sorgen. Sie können von der Staumonotonie befreien.

Untersuchungen von Bosch haben ergeben, dass Autofahrer vor allem beim Einparken oder im Stau die Kontrolle gerne dem Wagen überlassen würden. Ein solcher Assistent kann selbstständig die Staufolgefahrt aufnehmen und somit dem Fahrer helfen, auch bei dichtem Verkehr möglichst entspannt ans Ziel zu kommen.

Der Mensch am Steuer behält die volle Verantwortung

Stauassistenten, die inzwischen für immer mehr Fahrzeuge erhältlich sind, basieren auf der Sensorik und Funktionsweise einer adaptiven Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (Adaptive Cruise Controll) – kurz ACC genannt – sowie einem Spurhalteassistenten. Durch die Kombination des Radarsensors mit einer Videokamera steuert diese teilautomatisierte Funktion die Längs- und Querführung des Fahrzeugs: Bis zu Tempo 60 folgt das System in dichtem Verkehr selbstständig dem vorausfahrenden Fahrzeug. Dazu gibt der Stauassistent Gas und bremst, zudem hält der elektronische Helfer das Auto mit Lenkkorrekturen in der Spur. Der Fahrer wird entlastet und kann sich ganz auf die Überwachung des Systems konzentrieren. Wichtig zu wissen: Der Mensch am Steuer behält dabei die volle Verantwortung für die Fahrzeugführung und muss jederzeit in der Lage sein, den Wagen wieder selbst zu steuern und zubremsen. (djd)

Auto Thomas GmbH

Komfortabel unterwegs

Um das Ausbrechen des Wagens auf regennasser Fahrbahn zu verhindern, gibt es das ESP. Foto: AdobeStock/Stephane Bonnel
Um das Ausbrechen des Wagens auf regennasser Fahrbahn zu verhindern, gibt es das ESP. Foto: AdobeStock/Stephane Bonnel
Fahrassistenzsysteme gibt es nicht nur für den Stau. Sie sollen allgemein für mehr Sicherheit, größeren Fahrspaß und einen optimierten Verbrauch sorgen. Einige wurden bereits vor längerer Zeit entwickelt, andere sind relativ neu:

- Das Anti-Blockier-System (ABS): Dabei handelt es sich um eine elektronische Bremshilfe, die das Blockieren der Räder verhindert. Seit 2004 ist das System serienmäßig in allen Modellen europäischer Hersteller verbaut. Mit seiner Unterstützung bleibt das Auto trotz maximal möglicher Bremswirkung voll lenkfähig und der Bremsweg reduziert sich deutlich.

- Das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP): Es hilft Fahrzeugen bei schlechten Fahrbahnen und Witterungen durch einen gezielten Eingriff in das Brems- und Motormanagement. So soll das Ausbrechen des Wagens in fahrdynamisch kritischen Situationen verhindert werden.

- City Safety: Dieses System ist weniger bekannt, obwohl es gerade im Stadtverkehr hilfreich sein kann. Manche Assistenten registrieren Personen bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h, geben ein Warnsignal und bremsen bei Bedarf.

- Geschwindigkeitslimit-Assistent: Weil es alle gängigen Verkehrsschilder erkennt, zeigt das System diese auf dem Display an. Zudem weist es auf das geltende Tempolimit hin.

- Fernlicht-Assistent: Um den entgegenkommenden Verkehr nicht zu stören, wird automatisch auf- und abgeblendet.

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