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So fit sind die Deutschen–und Sie?: Fünf Fakten zum Thema „gute Vorsätze“ und zum Gesundheitszustand unseres Landes.

Mehr Zeit draußen verbringen und technische Helferlein nutzen, um wieder gesünder zu leben – so einfach kann es sein.        Bild: djd/AXA

Es muss nicht immer Silvester sein, um sich ein gesünderes Leben vorzunehmen. Sei es der Rauchstopp, mehr Bewegung, weniger Fleisch oder Alkohol: Gute Vorsätze wirken sich positiv auf die gesundheitliche Prävention aus. Allerdings nur dann, wenn sie über einen längeren Zeitraum durchgehalten werden.

1. Die Hälfte der Deutschen fühlt sich lediglich mittelmäßig gesund

Im Präventionsreport 2019 der Axa Versicherung bezeichnet fast die Hälfte aller Befragten ihren aktuellen Gesundheitszustand als eher mittelmäßig oder schlechter. Gleichzeitig sind Einsicht und gute Vorsätze als Wunsch nach Verbesserung vorhanden: 53 Prozent derjenigen, die ihren Gesundheitszustand als eher mittelmäßig einschätzen, sind der Meinung, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun müssten.

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2. Gute Vorsätze werden umgesetzt, jedoch oft nicht durchgehalten

Zwei Drittel der Befragten haben nach eigenen Angaben gute Vorsätze schon in die Tat umgesetzt – dann aber nur kurz durchgehalten. Dabei kann Gesundheitsprävention nur auf langfristige Sicht wirksam sein. Fast zwei Drittel der Deutschen verliert zu schnell die Motivation, das betrifft vor allem die unter 30-Jährigen und diejenigen, die meinen, mehr für ihre Gesundheit tun zu müssen. Männer verlieren häufiger die Motivation als Frauen.

3. Nur wenige nutzen moderne, technische Angebote

Mittlerweile gibt es unzählige Apps fürs Smartphone, um das Gesundheitsverhalten zu beobachten. Genutzt werden sie allerdings nur von einer Minderheit der Bevölkerung. Am häufigsten noch werden Fitness- beziehungsweise Sport-Apps sowie Fitness-Armbänder und Fitness-Tracker verwendet.
4. Die Bundesbürger möchten unterstützt werden

Der Präventionsreport zeigt, dass ein großer Teil der Bevölkerung mehr Unterstützung benötigt, um gesund und fit zu bleiben und gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Durch finanzielle Boni etwa könnte die Motivation gesteigert werden: 70 Prozent sind der Ansicht, dass Steuervorteile für sehr viele oder zumindest einige Menschen einen Anreiz bieten würden, sich gesundheitsbewusst zu verhalten und mehr präventiv für ihre Gesundheit zu tun.

5. So kann sich der Gesundheitszustand verbessern

Entspannung, Ernährung und Sport sind die wesentlichen Bausteine. Hier einige Tipps in Kürze:
• Auszeiten gönnen: Die dauernde Erreichbarkeit ist heute der Stressfaktor Nummer eins.
• Bewegung: Regelmäßig raus an die Luft, ob Spazieren, Radfahren, Joggen, Walken – was immer Spaß bringt.
• Vollwertig essen: Die Lebensmittelvielfalt nutzen und abwechslungsreich essen. Überwiegend pflanzliche Lebensmittel wählen.
• Locker bleiben: Realistische Ziele setzen und langsam damit anfangen, alles andere sorgt nur für Frust.

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