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Sportdress für den Swift: Klein, aber heiß

Klein, aber heiß

Foto: Suzuki

Von Turbokraft befeuert, soll der Suzuki Swift wieder zu alter Stärke finden. Das bei den Deutschen ehemals beliebteste Modell der Markemusste zuletzt den Vitara in der Verkaufsstatistik an sich vorbeiziehen lassen. Doch in der zweiten Jahreshälfte greift jetzt der Swift Sport an.

Er gehört zu den Klassikern jener Fahrzeugkategorie, die im angloamerikanischen Sprachraum „Hot Hatchback“ genannt wird. Als „heißes Schrägheck“ macht der Swift Sport seit zehn Jahren Furore. Schon seit 1986 hatte Suzuki eine Rennsemmel namens GTI im Programm. Bisher griff etwa ein Fünftel der deutschen Swift-Kunden zum „Sport“, und der Hersteller hält es für möglich, dass dieser Anteil noch gesteigert werden kann.

Synthese aus geringem Gewicht und viel Kraft

Was den neuen Swift Sport für dynamik-orientierte Kunden reizvoll machen könnte, ist seine Kombination aus geringem Gewicht und stattlicher Motorleistung. Gegenüber dem Vorgänger konnten 80 Kilogramm eingespart werden, womit jetzt 970 Kilogramm zu Buche stehen. Und das, obwohl Karosserie und Spur um 40 Millimeter breiter sind als bisher und das neue Modell eine Reihe von Ausstattungen mitbringt, die der Vorgänger nicht hatte.

Die Leistung des 1,4-Liter-Turbobenziners stieg auf 140 PS, die mit maximal 230 Newtonmetern Drehmoment in Vortrieb umgesetzt werden. Das Topmodell unterscheidet sich durch 17-Zoll- Alufelgen, Bug- und Heckschürze in Karbon-Optik, schwarze A- und B-Säulen sowie doppelte Auspuff-Endrohre und Dachkantenspoiler von den übrigen Swifts.

Den Innenraum dominieren die Sportsitze mit ihren stark ausgeformten Schulter- und Flankenpartien. Unabhängig von der Außenfarbe ist das Innendekor immer in Schwarz mit roten Akzenten ausgeführt, so zum Beispiel bei den Nähten der Sitze und Verkleidungen sowie in den Displays des Cockpits. Neu ist auch die Edelstahl-Pedalerie. Trotz identischer Länge bietet der neue Swift Sport 54 Liter mehr Kofferraum als der Vorgänger, wodurch sich das Gepäckvolumen bei umgeklappter Rückbank auf 947 Liter summiert.

Assistent drückt zurück in die Spur

Draufgesattelt wurde bei den Sicherheits- und Assistenzsystemen: Zwei Stereokameras überwachen den Abstand zwischen dem Fahrzeug und anderen Objekten. Sie liefern die Datenbasis für die aktive Bremsunterstützung, die Müdigkeitserkennung und das Spurhaltewarnsystem, das mit einem aktiven Lenkeingriff zurück in die richtige Richtung führt.

Das günstige Verhältnis von Gewicht und Motorleistung führt auf der Straße zu spürbarer Munterkeit und Agilität. Suzuki nennt eine Vielzahl an Optimierungen, die an Fahrwerk, Lenkung und Getriebe vorgenommen worden seien. Die Lenkung verhilft zu einem aktiven Fahrerlebnis, weil sie direkt und griffig ist. Das knackige 6-Gang-Schaltgetriebe ist Garant zügiger und geschmeidiger Gangwechsel. Bei Vollgas sprintet der Straßenfloh in 8,1 Sekunden auf 100 km/h und sein Temperament soll bis 210 Stundenkilometer reichen.

Mit rund sieben Litern je 100 Kilometer darf rechnen, wer dem Verlangen nach forscher Gangart folgt, 5,6 sind nach EU-Zyklus als Mittel vorgesehen. Der Swift Sport wird für 21.400 Euro angeboten. In diesem Preis sind außer den Fahrhilfen auch ein Navigations- und Infotainmentsystem sowie Smartphone-Anbindung enthalten. Außerdem verfügt er ab Werk über Fernlicht-Assistent, adaptiven Tempomat und Rückfahrkamera.

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