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Die Kölner Verkehrs-Betriebe bieten eine Vielzahl spannender Ausbildungsberufe an. Umut Kütük widmet sich dem Bahnbau.

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Start in Richtung Zukunft Die Ausbildung bei der KVB ermöglicht soliden Aufbau der beruflichen Basis – Umut Kütük schätzt vor allem die Sicherheit seines Jobs

10.12.2020

Die KVB engagiert sich seit Jahren in der Ausbildung junger Menschen und ermöglicht Perspektiven für den weiteren beruflichen Lebensweg. Hier können junge Menschen technische und kaufmännische Ausbildungsberufe erlernen. Für den Ausbildungsstart im kommenden Jahr stehen erneut 60 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Gesucht werden noch Bewerberinnen und Bewerber für die Berufsbilder Kraftfahrzeugmechaniker/-in für Nutzfahrzeuge, Elektroniker/-in für Betriebstechnik und Industriemechaniker/-in sowie zur Fachkraft im Fahrbetrieb Bus oder Stadtbahn. Die Stellen zur Ausbildung für Industriekaufleute und Kaufleute für Büromanagement sind bereits besetzt.

Viele Vorteile. Dabei hat das Verkehrsunternehmen einiges zu bieten. Das Unternehmen zahlt nach Tarifvertrag, ab dem ersten Lehrjahr stehen über 1.000 Euro auf dem Lohnzettel. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden, 30 Tage Urlaub können genossen werden. Hinzu kommen eine Jahressonderzahlung und das kostenfreie GroßkundenTicket. Für den weit entfernten Ruhestand steht ergänzend zur staatlichen Rente die betriebliche Altersvorsorge zur Verfügung. Auf der Internetseite www.kvb.koeln/ausbildung finden Interessierte weitere Infos und können sich mit nur wenige Klicks bewerben.

Solide aufgebaut. Ein Beispiel: Umut Kütük (29 Jahre) ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein beruflicher Weg fing 2009 bei der KVB an. Hier lernte er als Industriemechaniker das Schweißen, das Entwickeln von Sonderkonstruktionen (Schienenbefestigungen), die im Kölner Streckennetz eingebaut werden, und das CNC-Programmieren. Als Facharbeiter arbeitete er im Team des Gleisbaus und trug dazu bei, die Infrastruktur in Schuss zu halten, war beteiligt an Erneuerungs- und Ausbauvorhaben. Damit hatte er bereits seinen Anteil daran, die Qualität des Stadtbahnbetriebs zu sichern und Angebotsausweitungen zu ermöglichen. Auf dieser soliden Basis baute Kütük auf. Nebenberuflich studierte er Maschinenbau und brachte seine Bachelor-Urkunde (Note „Sehr gut“) mit ins Unternehmen. „Ich wollte in meiner Profession Gleisbau weiterkommen, aber nur das Maschinenbaustudium wurde nebenberuflich angeboten“, so Kütük. Hinderlich war das letztlich nicht, denn es boten sich Parallelen zum Bauingenieurdasein. Und vor allem wurde die Fähigkeit erkannt, Beruf, Familie und Studium unter einen Hut zu bringen.

Großes Engagement. Seit 2020 arbeitet er als Ingenieur im Teilbereich Bahnbau, wo er mit großem Engagement Baumaßnahmen plant, begleitet und in der Qualität bewertet. Insbesondere wird ihn in den nächsten Jahren der Ausbau von Haltestellen bewegen. „Meine Leidenschaft gilt der KVB und ihren Fahrgästen, denn das Unternehmen gibt mir und meiner Familie Sicherheit – und das ist in der heutigen Zeit ein nicht zu unterschätzender Wert.“
  

KurzTakt

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Lust auf Technik

Ausbildung I

Die Ausbildung in den Berufsbildern Kfz-Mechatroniker/-in, Elektroniker/-in und Industriemechaniker/-in dauert jeweils 3,5 Jahre. Erlernt wird der Umgang mit Techniken, um die Wartung und Instandsetzung von Bussen und Lkw beziehungsweise von Stadtbahnen oder von Bahnanlagen durchführen zu können. Dafür steht eine eigene Ausbildungswerkstatt zur Verfügung. Gelernt wird auch in den Werkstätten der KVB direkt an den Fahrzeugen, Signal- und Gleisanlagen. Benötigt werden – bei unterschiedlichen Schulabschlüssen – gute Leistungen in Mathematik und Physik, handwerkliches Geschick, Interesse an Technik, eine selbstständige Arbeitsweise und Verantwortungsbewusstsein. Die Perspektiven der Auszubildenden gehen in Richtung Techniker/-in, Meister/-in, technischer Fach- oder Betriebswirt und schließen auch ein berufsbegleitendes Studium ein.

Mit Bus und Bahn

Ausbildung II

Die dreijährige Lehrzeit zur Fachkraft im Fahrbetrieb befähigt zum Führen von Bussen oder Bahnen einschließlich Betriebssicherheit und Fahrzeugmanagement. Erlernt werden dazu die Beratung und Betreuung von Fahrgästen. Darüber hinaus behandelt die Ausbildung Tätigkeiten im Vertrieb, Qualitätsmanagement, in der Personaldisposition und im Mobilitätsmanagement. Damit ist dieses Berufsbild wesentlich breiter angelegt als allein der Fahrdienst. Dies ermöglicht später eine einfachere berufliche Weiterentwicklung in der KVB. Erforderlich sind mindestens ein guter Hauptschulabschluss, ein Mindestalter von 18 Jahren und ein Führerschein der Klasse B mit mindestens einjähriger Fahrpraxis.
 

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Gut für das Büro

Ausbildung III

Die kaufmännischen Berufe werden in drei Jahren ausgebildet. Industriekaufleute lernen in der Materialwirtschaft, im Finanz- und Rechnungswesen, Personalmanagement, Controlling oder Inhouse Consulting. Kaufleute für Büromanagement organisieren den Büroalltag, bearbeiten Aufträge, betreuen Personalangelegenheiten und Kundenkorrespondenz und erstellen Statistiken, Berichte, Pläne und Präsentationen. Für beide Berufsbilder ist mindestens die Fachoberschulreife notwendig. Bewerber/-innen müssen gute Leistungen in Deutsch und Mathematik mitbringen. Perspektiven haben sie als Fachwirt für Personal oder Industrie, Betriebswirt/-innen und im berufsbegleitenden Studium.