Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Abmelden
 Image 1
Anzeigen
ANZEIGE

Diese Jungs fliegen bald durch den Dome:

Martin Breunig hämmert den Ball über Braunschweigs Joe Rahon durch die Reuse. Foto: Gero Müller-Laschet

Die Telekom Baskets haben sich im Sommer rundum erneuert. Neben Coach Thomas Päch verpflichteten sie insgesamt sechs neue Spieler. Doch wie gut sind die Zugänge und haben sich die Verbliebenen gesteigert? EXPRESS stellt die Leistungsträger des aktuellen Bonner Teams vor:

Nr. 1, Joshiko Saibou (29 Jahre, 1,88 Meter, 83 Kilo) Deutscher Nationalspieler, der zuletzt bei Vizemeister Alba Berlin zu den Leistungsträgern gehörte. Der gebürtige Kölner agiert beim Spielaufbau und beim Abschluss abgezockt. Er kann den Dreier hochprozentig treffen, seine Mitspieler durch seine Pässe besser machen und jederzeit verteidigen.

Nr. 2, Trey McKinney-Jones (29 Jahre, 1,96 Meter, 100 Kilo) Vielseitiger Amerikaner, das dank seiner Masse in der ersten Liga Japans zuletzt auf drei unterschiedlichen Positionen zum Einsatz kam. Sportliche Gene bringt McKinney-Jones außerdem mit: Sein Onkel Mark Jones spielte in der weltbesten Basketballliga NBA, während seine Tante Ester Jones mit der 4x100-Meter-Staffel 1992 Olympia-Gold gewann.

Nr. 7, Bojan Subotic (28 Jahre, 2,03 Meter, 102 Kilo) Montenegrinischer Bulle, der die Bonner Fans bereits in der letzten Saison beeindruckt hat, da er jedem Ball hinterhergesprungen ist. Subotic scheut sich nicht, in der Defensive die Drecksarbeit zu vollrichten und gegen die größten Brocken des Gegners anzutreten. Offensiv ist er allerdings limitiert, da sein Distanzwurf nicht konstant genug durch die Reuse fällt.

 Image 2

Nr. 8, Benjamin Lischka (30 Jahre, 2,04 Meter, 105 Kilo) Energiebündel, das einen Großteil seiner Profikarriere bei seinem Heimatverein in Gießen verbrachte. Der Forward präsentiert sich in der Verteidigung extrem engagiert. In der Offensive ist er in der Lage, vielseitig zu scoren – sei es nach dem Zug zum Korb oder von der Dreipunktelinie. Den besser postierten Nebenmann hat er stets im Blick.

Nr. 9, Branden Frazier (27 Jahre, 1,90 Meter, 80 Kilo) Frecher New Yorker, der zuletzt im spanischen Burgos an der Seite von Nationalspieler Paul Zipser auflief. Als gelernter Aufbauspieler ist er in der Lage, den Ball sicher nach vorne zu bringen und seine Mitspieler in Szene zu setzen. Die Gründe dafür: Er ist schnell, dribbelstark und zusätzlich ein sicherer Schütze aus der Distanz.

Nr. 11, T.J. DiLeo (29 Jahre, 1,90 Meter, 92 Kilo) Deutsch-Ami, der in den letzten Jahren der beste Vorbereiter der Baskets war. Er kann spektakulär am Korb abschließen, den Dreier treffen. Dabei hat er seine Mitspieler stets im Blick. Der in Düsseldorf geborene Sohn der Kölner Trainerlegende Tony DiLeo ist vier Jahre für die Bonner aktiv und ist für viele Fans Identifikationsfigur.

Nr. 12, Martin Breunig (27 Jahre, 2,03 Meter, 103 Kilo) Deutsch-thailändischer Wühlbüffel, der mit vollem Namen Martin Phong Ni Watt Breunig heißt. Der gebürtige Leverkusener hat sich zuletzt enorm gesteigert. Dank seiner Athletik und seiner Sprungkraft kann er am Korb spektakulär abschließen. Auch defensiv hängt sich der Center voll rein.

Nr. 13, Yorman Polas Bartolo (34 Jahre, 1,91 Meter, 88 Kilo) Kubanischer Edelverteidiger mit deutschem Pass, der an seinen Gegnern klebt wie eine Klette. Bartolo wurde in den letzten beiden Jahren zum besten Erstliga-Defensivspieler der Saison gewählt. In der Offensive agiert er außerdem spektakulär, da er trotz seiner 34 Jahre extrem sprungstark ist. Aber: Er will zu oft mit dem Kopf durch die Wand.

Nr. 23, Ben Simons (29 Jahre, 2,03 Meter, 93 Kilo) US-amerikanischer Scharfschütze, der zu den besten Werfern der gesamten Liga gehören wird. Der Rotschopf nahm in der starken spanischen Liga für Santiago de Compostela fast sieben Dreier pro Spiel, von denen er starke 42,3 Prozent traf. Schade: Er verlässt sich zu oft auf seinen Wurf, was sein Spiel eindimensional macht.

Nr. 41, Stephen Zimmermann (22 Jahre, 2,13 Meter, 110 Kilo) Ex-NBA-Spieler, der für die Orlando Magic 19 Partien bestritt, in den letzten Jahren aber nur in der NBA-Entwicklungsliga zum Zug kam. Der US-Amerikaner kann dank seiner Größe, seiner Masse und seiner guten Fußarbeit zu Punkten in Korbnähe kommen. Als guter Rebounder und cleverer Passgeber ist er außerdem bekannt.
  

Das sind die Telekom Basket

Gründung: 1995 In der ersten Liga seit: 23 Jahren
Playoff-Teilnahmen: 20 Halle: Telekom Dome (6000 Plätze)
Trainer: Thomas Päch
Sportmanager: Michael Wichterich
Präsident: Wolfgang Wiedlich
zurück zur Übersicht
Datenschutz